Katastrophenopfer in Shiyan, Zentralchina (Provinz Hubei, 6. August 2012) © STR/AFP/Getty Images

Wegen eines heranziehenden Taifuns haben in der chinesischen Millionenmetropole Shanghai etwa 200.000 Einwohner ihre Häuser verlassen müssen. Besonders bedroht waren durch den Wirbelsturm Haikui nach Einschätzung der Katastrophenschützer auch die Einwohner der Provinz Zhejiang, südlich von Shanghai.

Allein dort ordneten die Behörden an, dass sich etwa 130.000 Einwohner vor dem Sturm in Sicherheit bringen müssen. Der Taifun ist nach Einschätzung von Fachleuten der stärkste seit 2005.

Das Zentrum des Wirbelsturms lag am Dienstag etwa 330 Kilometer südöstlich von Zhejiang. Es wurde damit gerechnet, dass der Sturm noch am Dienstag oder am Mittwochmorgen die Küste erreicht.

Die Bahnen verkaufen für etliche Strecken entlang der Küste keine Tickets mehr. Die Behörden der Provinz Zhejiang beorderten 30.000 Schiffe in die Häfen zurück.

Am Wochenende waren durch zwei andere Wirbelstürme in der Volksrepublik China 23 Menschen ums Leben gekommen.