ContainerschiffUnglücksfrachter "Flaminia" legt in Wilhelmshaven an

Wochenlang trieb die "MSC Flaminia" nach Feuer und Explosionen auf dem Atlantik. Jetzt hat das havarierte Schiff mit Gefahrengütern in deutschen Gewässern festgemacht.

Nach ihrer zweimonatigen Irrfahrt hat das havarierte Containershiff MSC Flaminia sein Ziel erreicht: Der Frachter dockte mit Hilfe von sechs Schleppern am Kai des noch nicht eröffneten Jade-Weser-Port bei Wilhelmshaven an. Das teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit.

Der Schleppverband habe am Morgen die Tiefwasserreede bei Helgoland verlassen und "zügig den Weg nach Wilhelmshaven zurückgelegt". Die Fahrt verlief demnach ohne Probleme. "Eine Gefahr für das Wattenmeer hat nicht bestanden", sagte Jens Rauterberg, stellvertretender Leiter des vom Havariekommando eingerichteten Stabs. "Auch wurde von Technikern, die über die genauen Daten des Schiffs verfügten, festgestellt, dass nie die Gefahr des Auseinanderbrechens drohte."

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In den kommenden Tagen gebe es Rauterberg zufolge "aus Arbeitsschutzgründen weitere Untersuchungen an Bord der MSC Flaminia". Anschließend werde ein noch vermisster Seemann gesucht, bevor mit dem Entladen des Schiffes begonnen werde. Das wird wohl einige Wochen dauern.

Die MSC Flaminia

Die MSC Flaminia ist ein 299 Meter langes und 40 Meter breites Containerschiff, dass im Jahr 2001 in Südkorea gebaut wurde. Betrieben wird es von der Reederei NSB (Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft) mit Sitz in Buxtehude.

Auf das Schiff passen 6.750 kleine oder 3.326 große Container. Bei voller Ladung wiegt die MSC Flaminia mehr als 70.000 Tonnen und hat einen Tiefgang von 14 Metern. Sie ist ein Double-Bottom-Schiff mit einfacher Seitenkonstruktion. Angetrieben wird der Frachter von einem Dieselmotor.

Das Unglück

Am 14. Juli fährt das Containerschiff mitten auf dem Nordatlantik, als ein Feuer an Bord ausbricht. Die MSC Flaminia ist gerade auf dem Weg von Charleston in den USA in Richtung Felixtowe in England. Danach soll sie nach einem Zwischenstopp in Antwerpen Bremerhaven anlaufen.

Zum Zeitpunkt des Unglücks sind 23 Seeleute an Bord. Außerdem reisen zwei Passagiere mit – denn die NSB Reederei bietet Touristen Fahrten auf dem Frachter an.

Durch das Feuer gibt es eine Explosion, bei der der Erste Offizier ums Leben kommt. Ein weiterer Seemann wird seit dem Unfall vermisst. Nachdem die Flaminia SOS gesendet hat, leitet die britische Koordinationsstelle zur Seenotrettung die Rettungsaktion ein.

Zuerst erreicht der zum Zeitpunkt des Hilferufs rund 24 Seemeilen (45 Kilometer) entfernte Öltanker DS Crown die Unglücksstelle. Danach kommt auch das Containerschiff Stella bei der MSC Flaminia an. Die Crown nimmt die Unverletzten auf und bringt sie nach England. Die Stella fährt mit drei schwer verletzten Seeleuten in Richtung Azoren. Noch auf See werden die Patienten von Rettungshubschraubern aufgenommen und in Kliniken gebracht.

Am 17. Juli trifft das erste Bergungsschiff an der Unglücksstelle ein. Es gehört zur Flotte einer privaten Bergungsfirma, die die Reederei beauftragt hat. Zum ersten Mal nach drei Tagen, in denen Flammen aus dem Schiff schlagen und giftiger Rauch über dem Atlantik entweicht, kann das Schiff mit einem Löschwasserstrahl gekühlt werden. Am selben Tag trifft der Frachter Hanjin Ottawa, ebenfalls bereedert von der NSB, am brennenden Wrack ein. An Bord der MSC Flaminia kommt es an diesem Tag zu einer zweiten Explosion, was die ersten Löschversuche behindert.

Es dauert weitere drei Tage, bis das schwimmende Wrack von Schleppern mit Tauen gesichert werden kann  und in Richtung Europa aufbricht. Ab jetzt beginnen Verhandlungen mit Anrainerstaaten, in denen das Schiff einen Notliegeplatz bekommen könnte. Weil Großbritannien, Frankreich, Portugal und andere Staaten ablehnen, erklärt sich Deutschland schließlich bereit. Das Havariekommando in Cuxhaven übernimmt die Leitung der weiteren Bergung. Um in Deutschland 12 Seemeilen vor Helgoland in ruhiger See anzukommen, muss das schwimmende Wrack noch den Ärmelkanal durchfahren.

Auf dem knapp 300 Meter langen Frachter war am 14. Juli ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff befand damals mit mehr als 2.800 Containern beladen im Atlantik. Von den Containern waren 151 mit bedenklichen Industriechemikalien gefüllt – darunter etwa Klebstoffe, der pharmazeutische Grundstoff Testosteron, entzündliche Kosmetik-Sprays sowie Nitromethan, ein brennbares Lösungs- und Reinigungsmittel, das auch als Treibstoffzusatz im Motorsport verwendet wird. Etwa 100 Gefahrgut-Container wurden durch Brände beschädigt oder zerstört, Teile der Ladung explodierten. Ein Seemann starb, drei weitere wurden verletzt. Die Feuer in den riesigen Laderäumen wüteten tagelang unkontrolliert, letzte Brandnester wurden erst kürzlich gelöscht. 

Nun ist der Liegeplatz im neuen Jade-Weser-Port weiträumig abgesperrt. Die Flaminia soll auch nach der Eröffnung des Hafens in knapp zwei Wochen dort liegen bleiben. Von dem Schiff geht nach Angaben des Havariekommandos keine Gefahr aus. "Sonst hätten wir es nicht hierher geschleppt", sagte Rauterberg. Um die Bergung hatte es viel Streit gegeben. Kritiker fürchteten, dass das zum Weltnaturerbe zählende Wattenmeer Schaden nehmen könnte. 

Leserkommentare
  1. Wieso fahren diese Kähne unter deutscher Flagge und wo sollte das gefährliche Zeugs entsorgt werden?
    Die Politik unterlässt es stets die Bürger aufzuklären, und die Bürger haben über 30 Jahre nicht nachgefragt.
    Die, die es wissen- sollten es auch erklären (können)
    Woher kamen die Güter? --wenn die Fahrt in Indien begonnen hat.
    Was mag alles auf dem Grund der Weltmeere liegen, man darf erst gar nicht drüber nachdenken.

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    Vermutlich sollte da überhaupt nichts entsorgt werden. Wäre ja auch ein bisschen komisch, wenn man gerade erst geliefertes Haarspray, Klebstoff und Kraftstoff gleich wieder in den Müll gibt.

    Das waren ganz normale Exportgüter und darunter fallen bisweilen halt auch Gefahrgüter.

    Vermutlich sollte da überhaupt nichts entsorgt werden. Wäre ja auch ein bisschen komisch, wenn man gerade erst geliefertes Haarspray, Klebstoff und Kraftstoff gleich wieder in den Müll gibt.

    Das waren ganz normale Exportgüter und darunter fallen bisweilen halt auch Gefahrgüter.

  2. auf hoher See bedauerlicherweise leider untergegangen?
    wie schön, dass es in Ausnahmefällen nicht nur Schiffe unter deutsche Flagge noch gibt, sondern auch Plätze, an denen man eben weiss, wie mit solchen Problemen umzugehen ist.
    Am bedauerlichsten sind Ihre Redakteure in der Hochseeschifffahrt untergegangen:
    Ein an den (Schlepper-)Haken genommenes Schifff treibt per Definition niicht ziellos durch die Weltmeere. Kann sein, dass der Schlepper nicht weiss wo er das Schiff hin bringen darf, aber der einzige der ziellos durch die Meere der Spekulation treibt ist der Euro, den keiner im postpolitischen Zeitalter zur Seite stehen will.
    Insofern würde eine handlungsfähige - und auch tatsächlich handelnde, nicht nur reagierende - europäische Union, keinen Redakteur(?)mehr veranlassen, von einer Irrfahrt zu fabulieren, währnd der tatsächliche Kurs direkt vom mittleren Atlantik (Havarieort) nach Wilhelmshafen ging.
    Für den Autor: relativ direkt neben dem jetztigen Liegeplatz.

    Mein Gott, was haben wir uns gegruselt.
    Mehr von dem Mann! Meine Fahrt von Ottensen nach Hamburg zur Arbeit??? Ich und meine Tochter auf dem Weg zur Kindertagesstätte?

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  3. Vermutlich sollte da überhaupt nichts entsorgt werden. Wäre ja auch ein bisschen komisch, wenn man gerade erst geliefertes Haarspray, Klebstoff und Kraftstoff gleich wieder in den Müll gibt.

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    Antwort auf "Von Indien nach China"
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    Ich hatte das komplett falsch aufgenommen. Dankeschön.
    [[Von den Containern waren 151 mit bedenklichen Industriechemikalien gefüllt – darunter etwa Klebstoffe, der pharmazeutische Grundstoff Testosteron, entzündliche Kosmetik-Sprays sowie Nitromethan, ein brennbares Lösungs- und Reinigungsmittel, das auch als Treibstoffzusatz im Motorsport verwendet wird. ]]
    Ich frage mich immer, ob es denn nötig ist, so viele giftige Sachen herzustellen. Zumindest Kosmetikartikel können durchaus anders abgefüllt werden als mit gefährlichen Gasen. Es gibt ja Firmen, die umweltfreundliche Abfüllmechanismen haben.Ich habe schon lange nur noch solche Sachen, wo nichts Giftiges verwendet wird.Aber es gibt ja wie man liest jede Menge andere Dinge.
    Vor längerer Zeit gab es ja mal Berichte über die sinkenden Schiffe, die unter fremden Flaggen fuhren und völlig marode waren. Da ist viel Kriminalität im Spiel gewesen und hohe Versicherungssummen wurden gezahlt.
    Wenn man sieht, wie das Schiff beladen ist, da kann es einem schon mulmig werden. Die Frage ist immer, ob diese Schiffe 100% in Ordnung sind, wenn sie abfahren. Das Schiff ist in Südkorea gebaut worden, ich wüsste zu gerne, ob das Material auch gut war, dass die verwendet haben und in welchem Zustand so ein Schiff nach über 10 Jahren ist.
    Ich hoffe, es passiert nichts Schlimmes mit den Materialien, beim entladen.

    Über diese Beflaggungen muss ich mich nochmal informieren.

    Ich hatte das komplett falsch aufgenommen. Dankeschön.
    [[Von den Containern waren 151 mit bedenklichen Industriechemikalien gefüllt – darunter etwa Klebstoffe, der pharmazeutische Grundstoff Testosteron, entzündliche Kosmetik-Sprays sowie Nitromethan, ein brennbares Lösungs- und Reinigungsmittel, das auch als Treibstoffzusatz im Motorsport verwendet wird. ]]
    Ich frage mich immer, ob es denn nötig ist, so viele giftige Sachen herzustellen. Zumindest Kosmetikartikel können durchaus anders abgefüllt werden als mit gefährlichen Gasen. Es gibt ja Firmen, die umweltfreundliche Abfüllmechanismen haben.Ich habe schon lange nur noch solche Sachen, wo nichts Giftiges verwendet wird.Aber es gibt ja wie man liest jede Menge andere Dinge.
    Vor längerer Zeit gab es ja mal Berichte über die sinkenden Schiffe, die unter fremden Flaggen fuhren und völlig marode waren. Da ist viel Kriminalität im Spiel gewesen und hohe Versicherungssummen wurden gezahlt.
    Wenn man sieht, wie das Schiff beladen ist, da kann es einem schon mulmig werden. Die Frage ist immer, ob diese Schiffe 100% in Ordnung sind, wenn sie abfahren. Das Schiff ist in Südkorea gebaut worden, ich wüsste zu gerne, ob das Material auch gut war, dass die verwendet haben und in welchem Zustand so ein Schiff nach über 10 Jahren ist.
    Ich hoffe, es passiert nichts Schlimmes mit den Materialien, beim entladen.

    Über diese Beflaggungen muss ich mich nochmal informieren.

  4. Ein Ruhmesblatt für Spanier, Briten und Franzosen ist das nicht gerade. Ganz nach dem Motto: "was interessiert es mich, welches Schiff anderswo untergeht?"

    Vielleicht sollte man diese Leute mal daran erinnern, dass wenn da ungesunde Chemikalien auslaufen, diese ohnehin früher oder später an der Küste landen. Also den Kahn lieber möglichst geordnet entladen/reinigen, als ihn unnötig weit durch die Gegend zu schleppen oder gar einfach absaufen zu lassen. Mit einer Mini-Ölpest durch das enthaltene Motorenöl würde man ggf. ja wohl fertig werden.

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  5. Das waren ganz normale Exportgüter und darunter fallen bisweilen halt auch Gefahrgüter.

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    Antwort auf "Von Indien nach China"
  6. liebe leser, dieses schiff ist zwar in deutschland registriert, doch es ist an die zweitgroesste reederei der welt vermietet. diese heisst msc und kommt aus der schweiz! alle container die an bord sind sind durch msc an bord gekommen - der deutsche reeder hat null dienstleistungsverhaeltnis zur ware - aber msc! nur 22 km luftlinie hat msc ein eigenes terminal in bremerhaven - warum nicht dorthin aufs eigene terminal? warum in eines der empfindlichsten naturbereiche der nordsee - den jadebusen? haben sie auch nur ein wort von msc gehoert? warum fragt keiner was diese reederei als betreiber des schiffes bisher getan hat? warum muss der betreiber eines schiffes nicht fuer den schaden aufkommen? das wird ein chemielager mit allen moeglichken gefahrengutklassen uber 1000 seemeilen weit geschleppt um in deutschlan entladen zu werden. denken sie das ein in deutschland zugelassener mietlaster mit gefahrengut der im ausland verunglueck auch durch bundesstaatliche organe mit offenen tanks ueber 1000 km vom schadensort nach deutschland geschleppt wird - so und genauso ist das was da passiert ist umgesetzt worden.
    nochmals: was sagt msc dazu? uebernimmt msc die kosten?

    ausserdem: eine sehr negative werbung fuer deutschlands 1. tiefwasserhafen! auf allen bildern zur eroeffnung (21.9.) wird dieses schiff (kaputt) zu sehen sein. hoffentlich passiert nichts! rund um den jadebusen leben die menschen von der natur und auch im weiteren wattenmeer ostfrieslands !

    unglaublich was da passiert!

    3 Leserempfehlungen
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    Einige der Kommentatoren scheinen ja prima Bescheid zu wissen. Dabei würde schon regelmässig Zeitung lesen helfen:

    1) Das Schiff war von Charleston nach Antwerpen unterwegs.
    2) Fast jedes größere Containerschiff hat Gefahrgut an Bord. Genau so wie man Gefahrguttransporte auf so gut wie jeder Autobahn sieht. Welch ein Aufreger: 151 von ca. 2500 Containern.
    3) Das Schiff hat aufgrund des Löschwassers einen Tiefgang, der in Deutschland nur ein Anlaufen von Wilhelmshaven erlaubt (14,5 m Bremerhaven, 16 m MSC Flaminia). Da interessiert niemanden wem das Terminal gehört.

    Es scheint, das an der Küste einige Leute ihre Arbeit verstehen und Verantwortung übernehmen. Unglaublich wer hier so alles kommentiert ;-)

    Viel Spannender: Wie kam es zu dem Unfall? Na, warten wir mal den BSU Bericht ab. Der lohnt sich bestimmt zu lesen.

    Einige der Kommentatoren scheinen ja prima Bescheid zu wissen. Dabei würde schon regelmässig Zeitung lesen helfen:

    1) Das Schiff war von Charleston nach Antwerpen unterwegs.
    2) Fast jedes größere Containerschiff hat Gefahrgut an Bord. Genau so wie man Gefahrguttransporte auf so gut wie jeder Autobahn sieht. Welch ein Aufreger: 151 von ca. 2500 Containern.
    3) Das Schiff hat aufgrund des Löschwassers einen Tiefgang, der in Deutschland nur ein Anlaufen von Wilhelmshaven erlaubt (14,5 m Bremerhaven, 16 m MSC Flaminia). Da interessiert niemanden wem das Terminal gehört.

    Es scheint, das an der Küste einige Leute ihre Arbeit verstehen und Verantwortung übernehmen. Unglaublich wer hier so alles kommentiert ;-)

    Viel Spannender: Wie kam es zu dem Unfall? Na, warten wir mal den BSU Bericht ab. Der lohnt sich bestimmt zu lesen.

  7. Einige der Kommentatoren scheinen ja prima Bescheid zu wissen. Dabei würde schon regelmässig Zeitung lesen helfen:

    1) Das Schiff war von Charleston nach Antwerpen unterwegs.
    2) Fast jedes größere Containerschiff hat Gefahrgut an Bord. Genau so wie man Gefahrguttransporte auf so gut wie jeder Autobahn sieht. Welch ein Aufreger: 151 von ca. 2500 Containern.
    3) Das Schiff hat aufgrund des Löschwassers einen Tiefgang, der in Deutschland nur ein Anlaufen von Wilhelmshaven erlaubt (14,5 m Bremerhaven, 16 m MSC Flaminia). Da interessiert niemanden wem das Terminal gehört.

    Es scheint, das an der Küste einige Leute ihre Arbeit verstehen und Verantwortung übernehmen. Unglaublich wer hier so alles kommentiert ;-)

    Viel Spannender: Wie kam es zu dem Unfall? Na, warten wir mal den BSU Bericht ab. Der lohnt sich bestimmt zu lesen.

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    ok, der tiefgang ist ein argument. aber bitte die frage: warum 1000 seemeilen weit und 4 wochen spaeter nach deutschland gegen alles gultige eu-recht? dies ist ein frage die die legislative gemeinsam mit der judikative klaeren muss! es ist und bleibt ein schiff das nicht von einem deutschen reeder befrachet wird, sondern von einer schweizer reederei namens msc, der zweitgroessten containerreederei der welt. kein wort von 'denen' bisher! ich kann doch nicht verantwortlich ein schiff beladen (msc) und im nachhinein auf den eigentuemer des schiffes verweisen welches ich angemietet habe und aber msc bewirtschafte, uebrigens auch was gefahrengueter angeht!

    ich plaediere dafuer das vor allem die dreckigsten gefahrnegueter zwingend nur in wasserdichten behaeltern durchgefuehrt werden duerfen. oft bezahlen genau die exporteure dieser sehr teuren gefahrengueter die geringsten frachten - egal woher sie kommen. das muss sich aendern! ausserdem muss mehr kontrolliert werden was fuer gefahrenbomben da auf einem schiff auf engsten raum transportiert werden. gott moege es verhinderen, aber nur eine bombe auf so einem schiff (z.b. 10000 teus) koennte durch die folgen eines solchen anschlages eine grossstadt wie hamburg mehr als nur gefaehrden. ich weiss wovon ich schreibe....das sind schwimmende leicht benutzbare ziele die z.b. in hamburg mitten in der stadt liegen!

    eine oft verkannte gefaehrdung - und genau deswegen muss ein transporteur (hier msc) in die pflicht genommen werden!

    ok, der tiefgang ist ein argument. aber bitte die frage: warum 1000 seemeilen weit und 4 wochen spaeter nach deutschland gegen alles gultige eu-recht? dies ist ein frage die die legislative gemeinsam mit der judikative klaeren muss! es ist und bleibt ein schiff das nicht von einem deutschen reeder befrachet wird, sondern von einer schweizer reederei namens msc, der zweitgroessten containerreederei der welt. kein wort von 'denen' bisher! ich kann doch nicht verantwortlich ein schiff beladen (msc) und im nachhinein auf den eigentuemer des schiffes verweisen welches ich angemietet habe und aber msc bewirtschafte, uebrigens auch was gefahrengueter angeht!

    ich plaediere dafuer das vor allem die dreckigsten gefahrnegueter zwingend nur in wasserdichten behaeltern durchgefuehrt werden duerfen. oft bezahlen genau die exporteure dieser sehr teuren gefahrengueter die geringsten frachten - egal woher sie kommen. das muss sich aendern! ausserdem muss mehr kontrolliert werden was fuer gefahrenbomben da auf einem schiff auf engsten raum transportiert werden. gott moege es verhinderen, aber nur eine bombe auf so einem schiff (z.b. 10000 teus) koennte durch die folgen eines solchen anschlages eine grossstadt wie hamburg mehr als nur gefaehrden. ich weiss wovon ich schreibe....das sind schwimmende leicht benutzbare ziele die z.b. in hamburg mitten in der stadt liegen!

    eine oft verkannte gefaehrdung - und genau deswegen muss ein transporteur (hier msc) in die pflicht genommen werden!

  8. ok, der tiefgang ist ein argument. aber bitte die frage: warum 1000 seemeilen weit und 4 wochen spaeter nach deutschland gegen alles gultige eu-recht? dies ist ein frage die die legislative gemeinsam mit der judikative klaeren muss! es ist und bleibt ein schiff das nicht von einem deutschen reeder befrachet wird, sondern von einer schweizer reederei namens msc, der zweitgroessten containerreederei der welt. kein wort von 'denen' bisher! ich kann doch nicht verantwortlich ein schiff beladen (msc) und im nachhinein auf den eigentuemer des schiffes verweisen welches ich angemietet habe und aber msc bewirtschafte, uebrigens auch was gefahrengueter angeht!

    ich plaediere dafuer das vor allem die dreckigsten gefahrnegueter zwingend nur in wasserdichten behaeltern durchgefuehrt werden duerfen. oft bezahlen genau die exporteure dieser sehr teuren gefahrengueter die geringsten frachten - egal woher sie kommen. das muss sich aendern! ausserdem muss mehr kontrolliert werden was fuer gefahrenbomben da auf einem schiff auf engsten raum transportiert werden. gott moege es verhinderen, aber nur eine bombe auf so einem schiff (z.b. 10000 teus) koennte durch die folgen eines solchen anschlages eine grossstadt wie hamburg mehr als nur gefaehrden. ich weiss wovon ich schreibe....das sind schwimmende leicht benutzbare ziele die z.b. in hamburg mitten in der stadt liegen!

    eine oft verkannte gefaehrdung - und genau deswegen muss ein transporteur (hier msc) in die pflicht genommen werden!

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