Nicaragua

Reanimation einer Kloake

Zwei Männer fischen im Managua-See.

Zwei Männer fischen im Managua-See.  |  © Oswaldo Rivas/Reuters

Lange galt der Managuasee in Nicaragua als größte Kloake Mittelamerikas: Jahrzehntelang strömte das Abwasser der angrenzenden Millionenstadt Managua ungeklärt in den See. Krankheitserreger und Schadstoffe ließen die Fischbestände schrumpfen, der See galt als biologisch tot. Seit 2009 gibt es dort eine Kläranlage, deren Bau Deutschland mit 25 Millionen Euro unterstützt hat. Mittlerweile ist die Wasserqualität wieder besser. Sauber ist der See dennoch nicht: Noch immer türmen sich Müllberge am Ufer, die das Wasser mit Schwermetallen belasten.