Verwüstungen nach dem Beben in guatemalischen Stadt San Marcos © Moises Castillo/AP/dapd

Ein schweres Erdbeben hat in Guatemala mindestens 48 Menschen getötet. Nach Angaben von Präsident Otto Perez werden etwa weitere 23 Menschen vermisst. Das Erdbeben der Stärke 7,4 habe sich vor der Pazifikküste Guatemalas ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte mit.

Das Epizentrum lag den Angaben zufolge in einer Bergregion nahe der Grenze zu Mexiko und 161 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt. In der Hauptstadt waren die Erdstöße ebenso zu spüren wie in San Salvador und in Mexiko-Stadt .

Perez sprach von einer Tragödie und kündigte den Einsatz von mehr als 2.000 Soldaten an. Spanien und Venezuela hätten ihre Unterstützung zugesagt. Fernsehbilder zeigten zusammengebrochene Gebäude und Autos, die von Felsen zertrümmert waren. Straßen waren durch Erdrutsche blockiert.

Es war das schwerste Beben in Guatemala seit dem im Jahr 1976, als mehr als 20.000 Menschen ums Leben kamen. Damals betrug die Stärke 7,5.