Kirgisistan

Im Tian-Shan sollen Wilderer zu Gejagten werden

In der Weite des kirgisischen Tian-Shan Hochgebirges gibt es nur wenige Hirtenfamilien. Ihre Hütten sind die einzigen Unterkünfte für die Wildhüter nach einem anstrengenden Arbeitstag.

In der Weite des kirgisischen Tian-Shan Hochgebirges gibt es nur wenige Hirtenfamilien. Ihre Hütten sind die einzigen Unterkünfte für die Wildhüter nach einem anstrengenden Arbeitstag.  |  © Christian Martischius & Sara Sun Hee Schuh

Das Tian-Shan-Gebirge in Zentralasien ist eine fast menschenleere Gegend, in der nur vereinzelte Hirten in einfachen Verhältnissen wohnen. Die beiden Fotojournalisten Sara Sun Hee Schuh und Christian Martischius haben hier Wildhüter der kirgisischen Naturschutzbund-Filiale begleitet. Wilderei ist dort ein großes Problem und bedroht den Lebensraum von Schneeleoparden oder dem Marco-Polo Schaf. Denn immer mehr kommerzielle und organisierte Gruppen haben die kirgisische Tierwelt als Profitobjekt entdeckt.