Wetter : Temperatur-Rekord an Heiligabend

Mit 20,7 Grad ist ein deutschlandweiter Temperatur-Rekord für einen Heiligabend seit Beginn der Wettermessung gemeldet worden. Etliche Flüsse sind über die Ufer getreten.
Zwei Münchner spielen an Heiligabend auf einem Rasen am Königsplatz Crocket. © Tobias Hase

Mit 20,7 Grad ist in München ein deutschlandweiter Temperatur-Rekord für einen Heiligabend seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erreicht worden. Der Wert wurde an einer Station an der Universität in der Innenstadt gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Unmittelbar zuvor hatte Freiburg mit 18,5 Grad einen neuen deutschlandweiten Rekord gemeldet. Bis dahin hatten Baden-Baden sowie das badische Müllheim den Rekord gehalten. Dort waren 1983 jeweils 17,8 Grad an einem Heiligabend erreicht worden.

Schon am Mittag waren die Temperaturen in ganz Bayern rasch gestiegen. Dabei war mit 15,9 Grad eine erste Münchner Rekordmarke für einen Heiligabend gemessen worden. Die bisherige Höchsttemperatur für einen 24. Dezember in München war mit 14,5 Grad im Jahr 1977 erreicht worden, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.



Zehntausende Menschen nutzen in Bayerns Landeshauptstadt das frühlingshafte Wetter, um letzte Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die Straßencafés waren gut besucht, Restaurantbetreiber stellten Stühle und Tische raus und im Englischen Garten war auf den Bänken am Seehaus kaum noch ein freier Platz in der Sonne.

Einen Temperaturrekord gab es dem Deutschen Wetterdienst zufolge mit 2,3 Grad auch auf der Zugspitze . Bisher war es auf Deutschlands höchstem Berg (2.962 Meter) mit 2,2 Grad am 29. Dezember 1963 am wärmsten gewesen. Auf dem Hohen Peißenberg im oberbayerischen Kreis Weilheim-Schongau registrierte die Messstation in etwa 1.000 Metern Höhe mit 16,8 Grad ebenfalls einen bisher nicht erreichten Wert. Den bisherigen Höchstwert gab es den Angaben zufolge dort am 25. Dezember 1983 mit 15,5 Grad.

Hochwasser am Rhein

Hochwasser und Regenfälle brachten die Schifffahrt am Oberrhein und am Neckar an Heiligabend zum Erliegen. Bereits am ersten Weihnachtstag könnte die Reise für die Schiffer jedoch wieder weitergehen, lautete die Prognose des Hochwassermeldezentrums in Karlsruhe . Der Rhein hatte um Mitternacht in Maxau bei Karlsruhe den kritischen Pegel von 7,50 Metern überschritten und war daraufhin auf der rund 60 Kilometer langen Strecke zwischen Baden-Baden und Mannheim gesperrt worden. Im Neckar mussten die Schiffe bereits seit Samstag pausieren.

In Rheinland-Pfalz führten Mosel und andere Flüsse viel Wasser. Allerdings erwarteten die Hochwassermeldezentren in Mainz und Trier am Montag wieder fallende Pegelstände, da es nicht mehr regnen sollte. In den meisten anderen Abschnitten des Rheins in Rheinland-Pfalz galten Geschwindigkeitsbeschränkungen für Schiffe.

Im weiteren Verlauf des Rheins bereiteten sich Köln und Düsseldorf auf Hochwasser vor. Beide Städte meldeten weiter steigende Pegelstände. Hochwasserschützer sehen vorerst jedoch keine Gefahr. In Köln stand das Wasser am Pegel um elf Uhr bei 7,40 Meter. Schutzmaßnahmen für einen Pegelstand von 9,00 Metern seien ergriffen oder vorbereitet, sagte ein Mitarbeiter der Hochwasserschutzzentrale. Im langjährigen Mittel liegt der Wasserstand des Rheins bei Köln bei einer Marke von 3,21 Meter. Schiffe durften nur noch langsam und in Flussmitte fahren. In Düsseldorf wurden die Altstadt und der Ortsteil Hamm geschützt.

Hochwasserwarnung in Großbritannien, extreme Kälte in Russland

Auch viele Regionen Großbritanniens sind nach tagelangen Regenfällen von Hochwasser bedroht. Die Behörden gaben zu Weihnachten keine Entwarnung, auch wenn ein Sprecher sagte: "Wir haben das Schlimmste hinter uns, aber weitere Regenfälle kann der Boden kaum noch aufnehmen." Die Flutwarnungen vor allem in Küstenregionen wie Cornwall oder in Schottland würden über die Festtage aufrechterhalten. Der britische Wetterdienst gab die zweithöchste mögliche Warnstufe aus.

Russland dagegen liegt fest im Griff der Kälte. Im anhaltenden Extrem-Frost kamen landesweit bereits Dutzende Menschen ums Leben. Mehr als 1.200 Menschen mussten wegen Erfrierungen in Kliniken betreut werden. Die Region um die Hauptstadt Moskau erlebte die bislang kälteste Nacht des Winters. Besonders eisig war es mit minus 32 Grad im Dorf Tscherusti im Osten des Moskauer Gebiets, wie die Agentur Itar-Tass meldete. Angesichts des kalten Wetters durften Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre kleinen Kinder in die Grundschule schicken.

Allein am Sonntag erfroren sieben Menschen, darunter ein Kind. Experten gehen aber von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. Im Osten des Riesenreichs war es mit Temperaturen von unter minus 40 Grad noch deutlich kälter. Das Zivilschutzministerium schickte ein Flugzeug mit 60 Öfen in die südsibirische Teilrepublik Tuwa. In der Region an der Grenze zur Mongolei fiel bei tagelangen Frösten zum wiederholten Male ein Heizkraftwerk aus.

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Kommentare

96 Kommentare Seite 1 von 9 Kommentieren

Wohl kaum

Das gleiche wird auch z.B. über die Hurricanes in den USA gesagt, aber tatsächlich sind die gleich geblieben, oft sogar zurück gegangen.

Auch hieß es ja nach den 2 harten Wintern, die wir hatten, dass es ganz normal ist, dass durch die Globale Erwärmung solche Winter statt finden. Davor hieß es das Gegenteil, nämlich ess wir keinen Schnee mehr sehen würden.
Jetzt haben wir wieder höhere Temperaturen, und nun ist auch wieder der Klimawandel dran schuld...

Wissenschaft ist falsifizierbar. So eine Argumentation lässt das aber nicht zu. Damit sollten sie dann auch wissen womit wir hier es zu tun haben.
Frohes Fest.

Typisches Beispiel

wie wir mit sehr zweifelhaften Datenmaterial manipuliert werden.
20,7 Grad Celius: Diesen Messwert wird kein seriöser Meterologe ernst nehmen. Wetteronline.de hat zwei Höchstwerte von München:

München/Flughafen (447 m) 13.5°
München/Stadt (535 m) 16.2°

Damit sieht man schon das Temperaturgefälle zwischen Stadt und Land. Das sind fast drei Grad.

http://www.wetteronline.d...

Auch Meteomedia hat an keiner der Messstationen in München und Umgebung mehr als 16,5 Grad Celsius gemessen:

http://wetterstationen.me...

Ich möchte mir diese "Messstation" echt mal aus der Nähe anschauen und überprüfen. Womöglich hat auch noch die Nachmittagssonne auf den Fühler gescheint.

Unerhört und fast kriminell was hier läuft!

So was nennt sich Wetter-Messtation?

Hier wurden die 20,7 Grad heute gemessen:
http://www.meteo.physik.u...

Auf dem Bitumenflachdach des UNI-gebäudes! Tolle Wurst:

Bitte ranzoomen:

https://maps.google.de/ma...

Ich habe seinerzeit Solaranlagen auf solchen Dächern installiert und kann aus Erfahrung sagen, dass man an eben solchen Tagen, die zwar noch kühl aber sonnig sind, problemlos und ohne zu frieren dort mit dem T-Shirt herumlaufen kann.

Erschreckend, dass es sogar Meterologen gibt, die diesen frechen Schwindel mitmachen:

"Meteorologe J.Winninghoff
...In München wurden am Mittag des 24. Dezembers sensationelle 20,7 Grad gemessen. Winninghoff betonte, dass es sich bei der betreffenden Messstation an der Ludwig-Maximilians-Universität in der Innenstadt nicht um eine DWD-Einrichtung handele. Die offizielle DWD-Station am Olympiapark habe nur ein Maximum von 16,2 Grad verzeichnet. Dennoch schätze er den Rekordwert von 20,7 Grad, der gegen 13 Uhr gemessen worden sei, als realistisch ein... "

http://www.spiegel.de/pan...

Demnächst meldet der nächst beste Bäcker aus seinem Backofen die Temperatur-Höchstwerte in Deutschland.

Ruhe bewahren! *gg (Unerhört und fast kriminell was hier läuft!)

"Unerhört und fast kriminell was hier läuft!"

Ihre Daten der regulären essstationen aus München sind ja richtig.
Und nun?
Ist Ihnen ein Schaden entstanden?
Sind Sie betrogen oder geschädigt worden?
Mussten Sie zum Arzt, weil Sie sich ne Erkältung zugezogen haben oder einen Herzinfarkt aufgrund dieser Meldung erlitten?

Tatsache ist, dass viele Menschen in z.B. Freiburg und München heute doch verdammt locker gekleidet unterwegs waren oder in der Strassengastronomie draussen sassen.

Die normalen Menschen registrieren diese dpa-Meldung mit einem Achselzucken oder "Aha"...
Leute wie ich sehen das ganze eher begeistert, da man da auch Heiligabend lustige Wutausbrüche der Klimaskeptiger zu lesen bekommt. :-))

Sie unterschätzen

wie derartige Falschmeldungen sich im Unterbewusstsein festsetzen und ganze Völkerstämme, ähnlich der sprichwörtlichen Lemminge, dumme und unüberlegte Dinge tun lassen:

"Bundesregierung ermöglicht Zwangssanierungen

Nach den Kabinettsbeschlüssen zur Energiepolitik sollen Eigentümer Sanierungskosten künftig über zehn Jahre hinweg als Sonderausgaben absetzen können. Gleichzeitig soll die Reform des Baugesetzbuchs Kommunen ermöglichen, Sanierungsgebiete zu Klimaschutzzwecken auszuweisen, innerhalb derer ein Sanierungszwang durchgesetzt werden kann.
http://www.meistertipp.de...

Deswegen nicht nur kriminell, sondern auch gefährlich!

Ja, das finde ich auch...

Es ist unerhört gefährlich, wenn die Regierung Maßnahmen beschleunigen würde, die unsere Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen aus ungemütlichen und politisch zweifelhaften Gegenden der Welt reduzieren würde.. UNERHÖRT...

Was tun wir den armen Scheichs nur an ? Oder Putins Gasfabriken.. Wirklich total unverantwortlich..

Insbesondere, da Europa ja erst seit 2001 seinen Peak of Oil hinter sich hat, Fracking in Deutschland für Öl kaum Ergebnisse zeitigen würde und die Internationale Energieagentur seit 5 Jahren in immer dramatischeren Worten unsere Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen als Gefahr beschwöhrt...

Na sowas... gibts vielleicht sogar Argumente gegen den Energieverbrauch, ganz ohne das Klima zu beschwöhren ?

Sicher nicht.. Die ERde ist ja unendlich groß, Der Erdkern schwimmt in Öl, und die Erde ist weiterhin eine Scheibe..

Andrea Doria

Eigentlich konnte man das schon im Herbst ahnen. Die Gänse sind nämlich erst gar nicht wirklich in die Winterquartiere geflogen. Und jetzt tummelb sie sich auf dem Fluss und den Seen, wo sie genug zu picken finden. Und ach ja heute konnte man die Vögel balzen hören. Aber sonst ist heuten wieder alles klar... auf der Andrea Doria

Dramatisch

"Außergewöhnlich ist eher, dass die "Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung" in den letzten Jahren so gehäuft auftreten."
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Außergewöhnlich ist eher, dass die "Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung" in den letzten Jahren durch die Medien mit einer Vehemenz verbreitet werden, dass der Eindruck entsteht, sie träten häufiger auf.
Der logische Schluss, es stecke ein System dahinter, lässt sich nicht leugnen.

Ein gutes Beispiel ist die dramatische Zunahme von Gewalt an unseren Schulen
http://www.welt.de/print-...

wer weiß

"gibt es da auch Daten, aus denen sich ablesen ließe, dass es auch früher schon in dieser Häufigkeit und Regelmäßigkeit Rekorde gehagelt hätte"
----------
Ob es die bei "Welt.de" gibt, kann ich Ihnen nicht sagen. Den Unterschied von subjektiver und tatsächlicher Faktenlage scheinen Sie dem Artikel in der Schnelle jedenfalls nicht entnommen und verinnerlicht zu haben. Schade

Noch mal - wie bitte??!

Dass es einen Unterschied zwischen subjektiver und objektiver Faktenlage gibt, ist schon klar. Nicht klar allerdings ist mir, was "Gewalt an Schulen" und "Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung" jetzt konkret miteinander zu tun haben sollen...

Für Gewalt an Schulen gibt es eine Datenlage, die der subjektiven Wahrnehmung widerspricht. Daher auch meine Frage, auf welche Datenlage in Bezug auf die Wetteraufzeichnungen Sie sich beziehen, die der Einschätzung einer Häufung widersprechen würde.

Keine Beweislastumkehr

Wer etwas beweist. der sollte ZUERST mal seine Datenlage offenbaren.
Eine These auszustellen ("Außergewöhnlich ist eher, dass die "Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung" in den letzten Jahren so gehäuft auftreten.") und dann auf Beweislastumkehr zu plädieren ist schon sehr bequem.
Ich verwies lediglich darauf, dass Sie Ihre gefühlte Faktenlage mal mit der tatsächlichen abgleichen sollten, da ich sie anzweifle.

Beide1

Sie haben beide Recht und Unrecht zugleich. In den letzen Jahren ist das Mittel in Deutschland gefallen, wirklich heiße Sommer waren 2003 und 2006.Es gab zwar ein paar Rekordwerte, aber die waren nicht signifikant höher als die Dekaden zuvor. Doch langfristig hat sich die globale Temperatur der Erde verändert(die letzen 200 Jahre), direkt Beeinflussung durch den Menschen. Durch diese Entwicklung wird sich wohl auch bis 2100, die Erde um 0,2 Grad pro Dekade erwärmen, das wird für uns alle weitreichende Folgen haben.
Ohne Änderung werden irreversible Schädigungen der Umwelt auftreten.

http://www.umweltbundesam...

Aber bitte, gerne.

Einfache Zusammenfassung in einem Op-Ed in der Washington Post:
http://www.washingtonpost...
"...In a new analysis of the past six decades of global temperatures, which will be published Monday, my colleagues and I have revealed a stunning increase in the frequency of extremely hot summers..."

Und das ist die Studie dazu:
http://www.pnas.org/conte...

Und hier noch ein bisschen Hintergrund:
http://www.realclimate.or...

So - jetzt war ich doch wirklich nett gewesen. Jetzt müssen Sie mir aber wirklich verraten, was Sie dazu veranlasst hat, Klima und Schulgewalt in einen Topf zu werfen...

Verstehen muss jeder schon selber

Ja die gibt es. Im übrigen ist schon die Überschrift reisserisch. Der Nordosten bleibt kalt.

Wenn auch nicht so kalt wie Russland. Dorft feiert man nämlich ganz andere Rekorde. Temperaturen um -60 Grad.

Da das aber so gar nicht in die Erwärmungshysterie passt .... ein Schelm wer ......

Übrigens ist der Artikel "Missverhältnis zwischen Wahrnehmung und Realität" sehr interessant. Das ist ja seit langem Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchung und betrifft etliche andere Bereiche. Etwa die Fehlwahrnehmung zwischen Atomkraftwerken & häuslichen Unfällen. Beispiel: Deutsche kaufen sich wegen Fukujima sinnlos Jod und brechen sich auf der Billigleiter das Genick.

Qui Bono?

"etzt müssen Sie mir aber wirklich verraten, was Sie dazu veranlasst hat, Klima und Schulgewalt in einen Topf zu werfen..."
-------------
Was mich dazu veranlasst? Das Beispiel diente dazu aufzuzeigen, dass gefühlte und reelle Fakten selten deckungsgleich sind und dass die Medien dieses Spiel perfekt beherrschen.
Gewiss, in der letzten Zeit wurde das Thema etwas außen vor gelassen, es ist halt nciht mehr so en vogue. Momentan sind es die privaten Waffen (USA), der Deuerbrenner von der anthropogenen Klimaerwärmung, Gewalt an Bahnhöfen... etc.
Hinter jeder Berichterstattungswelle sollte man sich mal fragen: Qui Bono?

Aber in dem Fall

sind die 'gefühlten' und die 'realen' Fakten doch tatsächlich gut in Übereinstimmung. Die Rekorde treten in den letzten Jahren gehäuft und in kürzeren Abständen auf, als früher.

Ich kann mir nicht helfen - ein bisschen wirken Ihre Einlassungen wie der Versuch einer Ablenkung, gell? Denn wozu über die Möglichkeit einer Abweichung schwadronieren, wenn es die im konkreten Fall gar nicht gibt?

PS: Also meine Links haben Sie jetzt. Jetzt wären doch legitimerweise mal Sie dran...

frohes Weihnachtsfest

"PS: Also meine Links "aben Sie jetzt. Jetzt wären doch "Versuch "Versuch iner Ablenkung"
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Ablenkung? Wovon? Ich bin noch beim selben Thema wie bei meinem Eingangsstatement.
.
.
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"legitimerweise mal Sie dran."
-------------
Gerne doch:

http://www.epochtimes.de/...

http://www.wahrheiten.org...

Gleichermaßen verabschiede ich mich jetzt, ich wünsche noch ein frohes Weihnachtsfest.

Och - schon die Lust verloren?

Ihr Eingangsstatement war: "...Außergewöhnlich ist eher, dass die "Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung" in den letzten Jahren durch die Medien mit einer Vehemenz verbreitet werden, dass der Eindruck entsteht, sie träten häufiger auf."

Das impliziert, dass Sie der Meinung waren, sie würden nicht häufiger auftreten. Dann hatte ich Sie nach der Begründung dafür gefragt - und nach ein bisschen Rumgedruckse kommen ein paar Vanilla-Verschwörungstheorien von der Skeptomanen-Front.

Aber gut, dass wir drüber geredet haben ;-)

Äh - ja und?!

Das mit den Temperaturrekorden hatte ich doch schon im allerersten Kommentar an diesem Artikel genau so angemerkt - es hat so hohe Temperaturen schon früher gegeben, aber die Häufigkeit, mit der in den letzten Jahren Rekorde gebrochen werden, ist neu.

Dass es weniger Sturmfluten gegeben hat ist schön, aber inwieweit widerspricht das der beobachteten Rekordhäufung? Es behauptet doch keiner, dass ausnahmslos alle Rekorde aller denkbaren Wetterereignisse gebrochen worden wären.

Rumgedruckse - der war gut!

"Das impliziert, dass Sie der Meinung waren, sie würden nicht häufiger auftreten."
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Tut es nicht, ich habe lediglich behauptet, dass diese These erst mal zu belegen ist, da Sie durch die Medien überproportional gepusht wird. Objektive (!) Belege in Zahlen und Fakten fehlen nach wie vor.

Ein Superlativ finde icvh immer, mal ist es die Temperatur, dann der Niederschlag, dann die Hurricanes, fehlt noch die passende Periode, hierzu eignen sich sämtliche Quartale, Halbjahre, Jahre, Jahreszeiten, Dekaden, etc etc... So kann ich Ihnen aus jeder Datenlage irgendeie "Eilmeldung" generieren. Man braucht nur noch eine Masse, die unkritisch genug ist alles zu hinterfragen.

"Dann hatte ich Sie nach der Begründung dafür gefragt - und nach ein bisschen Rumgedruckse kommen ein paar Vanilla-Verschwörungstheorien von der Skeptomanen-Front."
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Einen Mangel an Gegenargumenten kann man auch stilvoller offenbaren. Der Verschwörung sind Sie übrigens selbst aufgesessen!
Wo Sie "Rumgedruckse"sehen wollen ist mir schleierhaft, reiht sich aber nahtlos in die These, irgendwas zu bahaupten und anderen Verschwörungstheorien zu unterstellen ein.
Na ja, vielleicht habe ich von Ihnen auch nur zu viel erwartet.

Weihnachten schon vorbei?

"...Tut es nicht, ich habe lediglich behauptet, dass diese These erst mal zu belegen ist, da Sie durch die Medien überproportional gepusht wird. Objektive (!) Belege in Zahlen und Fakten fehlen nach wie vor."

"Überproportional" in Proportion wozu?! Sie können gerne weiter Wortklauberei betreiben, aber ich glaube nicht, dass Ihnen noch jemand hier die Nummer mit dem unschuldigen Hinterfragen abkauft.

Und die Belege hatte ich verlinkt - jetzt müssten Sie uns tatsächlich darüber aufklären, was daran nicht "objektiv" gewesen sein sollte. Dunkle Andeutungen drüber, an den Daten könnte irgendwas nicht stimmen, haben Sie ja gerade gemacht - jetzt sollten Sie uns dann fairerweise schon sagen, wo das im konkreten Fall passiert sein sollte.

Vor kurzem!

Im Oktober gab es Schnee,
im November auch,
Anfang Dezember auch.

Nun ist es warm geworden. In der Schweiz eine sogenannte Föhnlage. Kommt immer mal vor und schmilzt Schnee in kürzester Zeit.

Der Unterschied von Heute zu vor ein Paar Tagen;
Als es Schneite hies es, das wäre nur Wetter. Eine "Klimawandel Gläubige" machte sofort den ersten Post um allen "Klimawandel Leugnern" zuvor zu kommen und diese über Ihre Unkenntnis zu belehren.

Jetzt wo es warm geworden ist, ist es Klimawandel.

Das zeigt wessen Geistes Kind Sie und ihres gleichen wirklich sind.

Durchatmen. Nachdenken.

Wie viele 'isolierte Ereignisse' braucht es, damit ein Trend daraus wird? Sie können sich ja gerne mit weißen Knöcheln an die Vorstellung klammern, da würden böse Menschen sinistre Pläne schmieden - aber mein Punkt war und ist, dass die "Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnungen" auffällig zugenommen haben. Da hat bislang auch noch niemand ernsthaft dagegen argumentiert...

Herrlich - das musste ja irgendwann kommen...

Dass sich tatsächlich noch jemand traut, den Kollegen Gerlich aufzufahren. Der Mann ist doch dermaßen diskreditiert, dass es sogar die Leute vom EIKE (...die es mit den Fakten ja nun bei Gott nicht so genau nehmen) zu peinlich geworden ist:

http://rlrational.files.w...

Zitat: "Durch das falsche „Gegenstrahlungsargument“ wird die Arbeit von Gerlich und Tscheuschner trotz ihres extremen Detailaufwands leider komplett entwertet."

Kurzform: Der Mann sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Er beruft sich darauf, dass die Gegenstrahlung gegen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verstoßen würde, übersieht aber leider, dass es sich dabei um eine Bilanzbetrachtung über der Zeit handelt. Auf Ebene der einzelnen Strahlungsquanten kann sehr wohl Energie vom "kälteren" zum "wärmeren" Körper übergehen - aber in Summe geht halt sehr viel mehr Energie den umgekehrten Weg. Wäre es anders, müssten die Energiequnaten ja 'wissen' wohin sie 'fliegen' dürfen und wohin nicht.

Danke. You made my day... :))

Ja das erklärt . . .

. . . meine Beobachtung hier im Ruhrgebiet. Eine Anzahl von diesen Zugvögeln kamen wie immer laut kommunizierend in der bekannten V-Formation heran. Dann lösten sich diese auf und als Schwarm flogen die mehrmals einen Kreis, im Uhrzeigersinn. Echt cool. Ich wußte jetzt nur nicht, ob das die letzten sind oder die Ersten zurück. Wäre der Winter schon vorbei oder fäng er knallig an?

Wer bitte?

"ich glaube nicht, dass Ihnen noch jemand hier die Nummer mit dem unschuldigen Hinterfragen abkauft."
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Wissen Sie, wie egal mir das ist, was Sie glauben oder nicht?
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"Und die Belege hatte ich verlinkt - jetzt müssten Sie uns tatsächlich darüber aufklären, was daran nicht "objektiv" gewesen sein sollte. Dunkle Andeutungen drüber... haben Sie ja gerade gemacht"
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Andersrum, die "dunklen Andeutungen" haben Sie mit Ihrer Verschwörungskeule gemacht, indem Sie sich nicht mit Fakten auseinander setzen wollten.
Als ich Sie nach einem Beleg fragte, meinte ich konkrete Zahlenreihen für definierte Zeiträume an definierten Orten mit definierten Messwerten, kein pseudowissenschaftliches Geschwafel wie man es auch auf Al Gores Klimareligionsseite lesen kann.
Nach wie vor: Fehlanzeige. Kommen Sie mir also nicht mit "dunklen Andeutungen".

Nein, so läuft das nicht.

Dass Sie ziemlich schmerzfrei sind, was man von Ihnen denkt, haben Sie ja durchaus schon demonstriert.

Trotzdem würde ich Sie einfach bitten, uns Ihre öde Ablenkungs- und Verdrehtaktik zu ersparen. Sie werfen mir Dinge vor, die Sie selber tun.

Sie hatten mich um Belege gefragt, ich habe Sie gebracht. Jetzt möchten Sie konkrete Zahlen, und Zeiträume und Orte, obwohl die in der zweiten verlinkten Arbeit ja referenziert sind ("...We use the Goddard Institute for Space Studies (GISS) surface air temperature analysis (5) to examine seasonal mean temperature variability and how that variability is changing. The GISS analysis is carried out at two spatial resolutions: 1,200 km and 250 km. We use the 250 km analysis because it is better-suited for illustrating variability on regional spatial scales...).

Das "pseudowissenschaftliche Geschwafel" stand in den 'Proceedings of the National Academy for Sciences of the United States of America'.

Mit Ihren Beiträgen tun Sie Ihrem Anliegen - was immer es sein mag - einfach keinen Gefallen

Sie verdrehen schon wieder

"Trotzdem würde ich Sie einfach bitten, uns Ihre öde Ablenkungs- und Verdrehtaktik zu ersparen. Sie werfen mir Dinge vor, die Sie selber tun."
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So läuft das nicht. Ich kann nach wie vor keine Datenreihe erkennen, die Ihre Eingangsthese bestätigt.
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"Mit Ihren Beiträgen tun Sie Ihrem Anliegen - was immer es sein mag - einfach keinen Gefallen"
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Mein Anliegen? Mich jedenfalls nicht der Klimareligion zugunsten der Finanzoligarche unterordnen. Es ist schon erschreckend wieviele mitlaufende Untertanen es gibt, die jeden Mist glauben.
Die Frage ist: Was ist IHR Anliegen?

Aha - sind wir jetzt im "tit for that" Modus...

Schauen Sie sich doch mal insbesondere die Abbildungen 3. und 4. im zweiten, von mir verlinkten, Paper an. Die bestätigen meine Eingangsthese. Die zugrundeliegenden Daten sind die GISS-Datenreihen (...das lässt sich im Zweifel googeln). Was genau daran ist jetzt nicht zu verstehen?

Mein Anliegen? Ich ergötze mich gerne daran, wie so manche "Skeptiker" einfach nicht mit der Realität und den Fakten zurechtkommen können. Das ist sicherlich gemein und wirft ein schlechtes Licht auf meine ethisch/sittliche Einstellung - aber es macht halt einfach Spaß!

"Wir"?

"einfach nicht mit der Realität und den Fakten zurechtkommen"
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Sie dürfen gerne mit den manipulierten Daten der GISS klarkommen und in deren Pfaden pilgern. Dass Sie diese Daten unkritisch aufnehmen ohne zu hinterfragen ist schon traurig, aber es muss wohl auch solche Menschen geben.
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http://www.readers-editio...
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"Ich ergötze mich gerne daran"
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Machen Sie ruhig... aber am ach so schlimmen Klimawandelwerden Sie dadurch nichts ändern. So schlimm kann der Handlungsbedarf dann ja nicht sein. Das wiederum finde ich klasse, da Sie meine Thesen somit indirekt bestätigen.
.
Popcorn anybody?

Meine Güte, dann nehmen Sie doch andere Daten!

"Sie dürfen gerne mit den manipulierten Daten der GISS klarkommen und in deren Pfaden pilgern. Dass Sie diese Daten unkritisch aufnehmen ohne zu hinterfragen ist schon traurig, aber es muss wohl auch solche Menschen geben."

Sie dürften doch inzwischen gefühlte millionenmal über die Links zu allen möglichen Datenreihen gestolpert sein.
Zweifeln Sie auch die Daten der BEST-Studie an?

http://berkeleyearth.org/

Von dort aus kommen Sie ggf. zu tausenden Wetterstationen.
Oder hier der monatliche Überblick der Temperaturen in Deutschland er letzten 250 Jahre:

http://de.wikipedia.org/w...

Wollen Sie die Tagesdaten für einzelne Wetterstationen haben, müssen sie einfach direkt zum DWD gehen:

http://dwd.de/

Aber das wissen Sie doch eh alles.
Was also wollen Sie?
Weiterhin allen anderen klarmachen, dass eins und eins nicht zwei sind, weil es für Sie nicht nachzuvollziehen und beweisbar ist?

Oh wie vorhersagbar...

Nein - die GISS-Daten sind nicht "manipuliert". Die BEST-Studie (wie mein Vorredner das schon aufzeigte) hat das ja bestätigt.

Zum Hintergrund der Anpassungen siehe:
http://www.realclimate.or...

Und die wussten auch schon, was kommt (Zitat):
"We can make a few predictions though: We can look forward to any number of contrarians making before and after plots of the data and insinuating that something underhand is going on. Most of the time, they will never link to the papers that explain the differences. (This is an easy call because they do the same thing with GISTEMP all the time)"

Katastrophen und andere "interessante" Ereignisse

"Ich denke hier wird nicht die Erderwärmung angezweifelt sondern nur die These, dass die Medien die Katastrophen überproportional darstellen."

Für mich ist es selbstverständlich, Medien, die sich verkaufen wollen, im Normalfall NICHT mit solchen Schlagzeilen kommen:

- "99,9% von Europa überschwemungsfrei!"
- "5.000.000 Weihnachtsurlauber heil angekommen!"
- "Knapp 81 mio Deutsche wurden 2012 kein Opfer einer Gewalttat!"

Von daher werden "Katastrophen" selbstverständlich überproportional dargestellt.
Dazu bedarf es garantiert keiner Studien. :-))
Ebensowenig, dass Medien interessante Themen auch gerne mal "übersteigern".