Illegale Raffinerien

Überleben im Öl-Sumpf von Nigeria

Ein Arbeiter einer illegalen Raffinerie steht an einem verseuchten Tümpel im Bundesstaat Bayelsa im Süden Nigerias.  |  © Akintunde Akinleye/Reuters

Früher war das Niger-Delta ein Naturparadies. Heute fließen hier nur noch braune Bäche. Konzerne wie Total und Exxon Mobil fördern Erdöl in der Region. Von den Gewinnen sehen die Menschen wenig. Viele bedienen sich in der Not selbst – aus stillgelegten Pipelines und Bohrköpfen zapfen sie illegal Öl. Ein Report der Vereinten Nationen kam zu dem Schluss, dass es 30 Jahre dauern könnte, die Umweltschäden im Niger-Delta zu beheben. Der nigerianische Fotograf Akintunde Akinleye hat die Arbeit in einer illegalen Raffinerie dokumentiert.

Leser-Kommentare
    • TDU
    • 20.01.2013 um 16:49 Uhr

    Als ob man auf Wikipedia angewiesen wäre, um sich zu informieren. Selbst im ö/R Fernsehen und sogar im Radio gibts genug zu sehen und zu hören.

    Antwort auf "Warum?"
  1. Wo genau im Nigerdelta findet man denn diese illegalen Raffinerien?

    Kann da jemand eine genauere Ortsangabe machen?

    Danke

  2. Akinleye hat die Fotos in der Nähe des Flusses Nun im Bundesstaat Bayselsa aufgenommen. Genauere Angaben waren leider nicht zu bekommen.

    Beste Grüße,
    Johannes Wendt

  3. Das Großkonzerne in solchen Ländern die Umwelt wenig bis nicht beachten, ist bekannt.

    Hier allerdings liegt die Sachlage doch anders. Hier wird illegal Profit gemacht, von Einheimischen. Und auch diese missachten die Umwelt, ihre eigene. Den Bildtexten nach verdienen sie das ca. 12- fache des Landes- Durchschnitts und kommen damit auf ein höheres Einkommen als manch ein Niedriglöhner in Deutschland.

    So schlecht die Arbeitsbedingungen scheinen, sie sind DORT äusserst attraktiv.

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    das Shell vom Vorwurf der Umweltverschmutzung im Niger Delta weitgehend freigesprochen wurde. "Nur in einem Fall von 5 wurde Shell nachgewiesen, dass es seine Pipelines NICHT GENÜGEND GEGEN SABOTAGE gesichert hatte." (DLF)

    Also im Klartext: Die hier zu sehenden "Arbeiter" haben Lecks in die Leitungen von Shell geschlagen, um das Öl zu klauen. Die verlassenen Bohrlöcher und alten Pipelines sind eher Schutzbehauptungen. Das sie ihr Land damit versauen, interessiert sie nicht die Bohne. Das diese illegale *Raffinerie* erst seit kurzem existiert, sieht man an den Vegetationsresten.

    Shell=Reich&Böse. Nigerianer=Arm&Gut
    So einfach ist es wohl nicht. Schade, dass dieser Blog so weit nach hinten gerutscht ist, wird wohl niemand mehr lesen....

    das Shell vom Vorwurf der Umweltverschmutzung im Niger Delta weitgehend freigesprochen wurde. "Nur in einem Fall von 5 wurde Shell nachgewiesen, dass es seine Pipelines NICHT GENÜGEND GEGEN SABOTAGE gesichert hatte." (DLF)

    Also im Klartext: Die hier zu sehenden "Arbeiter" haben Lecks in die Leitungen von Shell geschlagen, um das Öl zu klauen. Die verlassenen Bohrlöcher und alten Pipelines sind eher Schutzbehauptungen. Das sie ihr Land damit versauen, interessiert sie nicht die Bohne. Das diese illegale *Raffinerie* erst seit kurzem existiert, sieht man an den Vegetationsresten.

    Shell=Reich&Böse. Nigerianer=Arm&Gut
    So einfach ist es wohl nicht. Schade, dass dieser Blog so weit nach hinten gerutscht ist, wird wohl niemand mehr lesen....

  4. das Shell vom Vorwurf der Umweltverschmutzung im Niger Delta weitgehend freigesprochen wurde. "Nur in einem Fall von 5 wurde Shell nachgewiesen, dass es seine Pipelines NICHT GENÜGEND GEGEN SABOTAGE gesichert hatte." (DLF)

    Also im Klartext: Die hier zu sehenden "Arbeiter" haben Lecks in die Leitungen von Shell geschlagen, um das Öl zu klauen. Die verlassenen Bohrlöcher und alten Pipelines sind eher Schutzbehauptungen. Das sie ihr Land damit versauen, interessiert sie nicht die Bohne. Das diese illegale *Raffinerie* erst seit kurzem existiert, sieht man an den Vegetationsresten.

    Shell=Reich&Böse. Nigerianer=Arm&Gut
    So einfach ist es wohl nicht. Schade, dass dieser Blog so weit nach hinten gerutscht ist, wird wohl niemand mehr lesen....

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