Armut in HaitiAusländer mit Helfersyndrom lähmen Haiti

Zelte, Wasser, Kleidung: Nach dem Beben von 2010 wurde Haiti mit Hilfe zugeschüttet. Fast alle NGOs sind wieder weg. T. Schröder hat Helfer besucht, die weitermachen. von 

Als die schrecklichen Bilder aus Haiti nach dem Erdbeben 2010 um die Welt gingen, war die Welle der Hilfe gigantisch. Tausende Freiwillige pilgerten in das zerstörte Land, verteilten Wasser und Essen. In Eigenverantwortung stellten NGOs Zelte auf, installierten Sanitäreinrichtungen und befreiten die Straßen von Port-au-Prince und Umgebung vom Schutt. Knapp neun Milliarden Dollar haben Geberländer Haiti bis 2020 in Aussicht gestellt. Schätzungsweise drei Milliarden Dollar Privatspenden kommen hinzu, davon 1,3 Milliarden über das Rote Kreuz.

Vielen Haitianern rettete der Spontaneinsatz in der Not das Leben. So mancher Verschüttete wurde von Katastrophenschützern aus den Trümmern gezogen – entdeckt von Spürhunden. Viele Kinder, die 2010 geboren wurden, überlebten nur, weil mitten im Chaos Ärzte da waren, zum Beispiel für einen Notkaiserschnitt.

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Doch auf wen können die Haitianer heute zählen, wenn sie Medikamente oder ein Dach über dem Kopf brauchen? Auch drei Jahre nach der Naturkatastrophe herrschen Armut, Obdachlosigkeit und vor allem Perspektivlosigkeit.

Experten geben daran paradoxer Weise Hilfsorganisationen die Mitschuld. Sie hätten zu kurzfristig geplant und durch ihren Eingriff von außen sogar mancherorts verhindert, dass Haiti aus eigener Kraft den Wiederaufbau schafft. Kurz nach dem Beben habe es einen regelrechten "NGO-Goldrausch" gegeben, sagt etwa Vijaya Ramachandran, Haiti-Expertin beim Center for Global Development in Washington.

Jonathan M. Katz, ehemaliger Haiti-Korrespondent der Nachrichtenagentur AP und Autor des Buches The Big TruckHow the World Came to Save Haiti and Left Behind a Disaster, glaubt, dass ein Großteil des Geldes aus dem Ausland nie dort ankam, wo es gebraucht wurde.

"Viel hilft viel" – für Haiti gilt das nicht

Auch heute weiß niemand, selbst die haitianische Regierung nicht, wie viele NGOs noch im Land sind. "Die meisten verzichten auf eine offizielle Registrierung", sagt die Ökonomin Ramachandran. Auch, weil Haitis Politiker über Jahrzehnte den Ruf gefestigt haben, zu den korruptesten der Welt zu gehören.

Ein großes Problem sei, dass die meisten der Tausenden Helfer Ausländer waren, die in den ersten Wochen nach dem Beben nach Haiti kamen. Fast alle sind längst wieder zu Hause. "Das hat verhindert, dass sich lokale Institutionen und eine Infrastruktur entwickeln konnten", sagt Ramachandran. 

 
Wenige Organisationen waren schon da, bevor im Januar 2010 die Erde bebte. Eine davon ist Codep aus den USA – seit 24 Jahren in Haiti. "Wir helfen den Leuten aus der Abhängigkeit, sodass sie sich selbst versorgen", sagt John Winings. Der Kalifornier ist seit zwei Jahren Präsident der Hilfsorganisation. Mit ihrer langfristigen Arbeit gehört Codep zu einer verschwindend geringen Minderheit.

1999 lernte Clément Tercelin Codep kennen. Das war der Wendepunkt in seinem Leben. Tercelin ist Bauer. Das war er immer. Nie wollte der heute 47-Jährige einen anderen Beruf. Im rot-gesteiften Poloshirt, die Mütze mit US-Marine-Aufschrift weit aus dem Gesicht geschoben, sitzt der Haitianer beim Mittagessen in seinem kleinen Büro, das zum Landwirtschaftsbetrieb gehört, hoch über der schwer vom Beben getroffenen Stadt Léogâne. Es ist kurz vor zwölf, der Bauer ist seit 6.30 Uhr auf den Beinen. Es gibt eine Maisspeise vom Straßenstand.

"Codep war für mich die Chance, nach Hause zurückzukehren", erzählt Tercelin. Die NGO habe ihm vorgeschlagen, einen Teil des Familiengrundes in De Louche, im Tal des Carmier-Flusses, für ein Aufforstungsprojekt zur Verfügung zu stellen. Da sei es endlich bergauf gegangen.

Lange Zeit war er unglücklich gewesen. Mit 20 hatte er den Bauernhof aufgeben müssen. Immer wieder hatte der Regen der Familie alles genommen. Die Erde von den Feldern, die Samen für die Bohnen – einfach weggespült. Mit einer Abholzungsrate von 98 Prozent ist Haiti Stürmen und Regen schutzlos ausgeliefert. Nährstoffreicher Boden kann sich kaum entwickeln. Zahlreiche Lebensmittel werden aus der benachbarten Dominikanischen Republik oder den USA eingeführt. Um zu überleben, verkaufen viele Haitianer Kohle, die sie aus den wenigen verbliebenen Bäumen gewinnen.

Irgendwann reichte für Tercelin die Ernte nicht mehr zum Überleben. Er zog in die Stadt nach Port-au-Prince, wie viele Bauern Haitis. Und es lief nicht schlecht für ihn. Mit Glück ergatterte er einen Job bei der Regierung. Trotz sicheren Einkommens konnte er sich an das Stadtleben, anderthalb Stunden von zu Hause, nie gewöhnen.

Heute lebt er wieder als Landwirt auf dem Familienhof. "Die Dinge sind fast perfekt", sagt er als er mit Blick auf den Hang. Wo früher nicht viel mehr als Gras wuchs, stehen heute Bäume und Sojabohnen soweit das Auge reicht. Tercelin kann von der Landwirtschaft leben und sogar die Schulausbildung seiner Kinder bezahlen.

Die Bäume verhindern, dass die Erde bei Regen weggespült wird. Ein Konzept, das Codep seit vielen Jahren verfolgt. Mit schnell wachsenden Baumarten wurde vielerorts aufgeforstet. 800.000 Bäume pro Jahr hat Codep gepflanzt. Heute hilft die NGO rund 600 Haitianern in 30 Kommunen dabei, Gärten anzulegen und ihr Land erfolgreich zu bewirtschaften. 

In einigen Kommunen haben die Bewohner, angeleitet von den Entwicklungshelfern, Fischbecken angelegt, Häuser und Schulen gebaut. "Wir wollten ursprünglich nur zehn Jahre bleiben, haben aber schnell gemerkt, dass das nicht reicht, um wirklich etwas aufzubauen," sagt Winings.

Bewässerungstechnik aus Israel hilft Haitis Farmern

Viele Organisationen scheuten genau davor zurück, meint Hélène Blanquart. Die Französin leitet das Landwirtschaftsprojekt der Hilfsorganisation IsraAID. "Wenn man Notunterkünfte baut, hat man innerhalb kurzer Zeit ein sichtbares Ergebnis", sagt sie. Um Entwicklungshilfe zu leisten, müsse man lange bleiben und sei abhängig von den Leuten und dem Klima im Krisengebiet.

Seit Juni betreibt IsraAID in Santos, gut eine halbe Stunde von Léogâne entfernt, ein Lehrprogramm für 15 haitianische Farmer. Dank eines neuen Bewässerungssystems, das sich in den trockenen Gegenden Israels bewährt hat, sprießen hier jetzt Tomaten. Die Bauern müssen nicht mehr jeden Tag Wasser vom weit entfernten Fluss holen. Drei Monate läuft das Programm, anschließend betreuen Mitarbeiter der Organisation die Farmer weiter, damit sie langfristig mit den neuen Techniken der Landwirtschaft zurechtkommen.

Beim Start in die Unabhängigkeit hilft Fonkoze mit Geld. Die Alternativ-Bank ist seit 1994 in Haiti und hat sich auf Mikrokredite spezialisiert, mit denen Haitianer ein Geschäft gründen können: Einen Marktstand, Lebensmittelladen oder ein kleines Restaurant. Fonkoze gilt in Haiti als Bank der Armen. Die Hürden für einen Kredit sind niedrig, auch wer weder schreiben noch lesen kann, bekommt hier Startkapital.

Die Direkthilfe vieler NGOs habe diese Form der nachhaltigen Arbeit im Land erschwert, meint Blanquart. Direkt nach dem Beben sei es kompliziert gewesen, Freiwillige zu finden. Denn wer an den IsraAID-Projekten teilnehmen will, muss dafür sogar zahlen. Das wollen viele nicht mehr, seit sie gemerkt haben, dass sich im NGO-Goldrausch schnelles Geld verdienen lässt. In Cash-for-Work-Programmen haben Haitianer beispielsweise Straßen und Bürgersteige von Bauschutt und Müll befreit. "Heute denken viele bei einer Zusammenarbeit an eine einfache Art, kurzfristig an Geld zu kommen", sagt Blanquart.

Die Haitianer seien auch misstrauischer geworden. Die Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass sie ihre Jobs nach ein paar Wochen wieder verlieren, wenn die NGO das Land verlassen, erzählt Samson Berlus, Student und Yoga-Lehrer aus Les Cayes. "Den meisten fehlt es an einem wirklichen Plan."

Spenden aus dem Ausland kommen kaum noch

Den Helfern von IsraAID geht langsam das Geld aus, um weiter Farmer zu schulen. Es reicht höchstens noch bis Ende Februar, sagt Blanquart. Sie hofft auf neue Einnahmequellen, vor allem aus dem örtlichen Agrarministerium. Internationale Unterstützung sei kaum noch zu bekommen. "Wir wollen bis mindestens Ende 2013 bleiben." Um das zu erreichen, brauchen nicht nur die Helfer, sondern auch die Spender einen langen Atem.

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Leserkommentare
    • debuti
    • 01. Februar 2013 18:20 Uhr

    Hm also erstmal heißt es Entwicklungszusammenarbeit, nicht Hilfe.
    Zweitens verstehe ich die Kritk nicht so, in der Zeit direkt nach der Katastrophe ist die Not doch am Größten, da ist es doch in Ordnugn wenn am meisten NGOs da sind. Und dass sich angeblich keine Strukturen bilden können weil die NGOs da sind: Es kommt so rüber als wären die Leute in Haiti zögerliche Gewächse, die wegen den NGOs nicht wirken könnten. Aber wenn sie garnicht da wären, müssten die Haitianer sofort solche Strukturen bilden, da ist es doch besser wenn sie dazu mehr Zeit haben oder? Und dieses Konzept, dass man Geld zahlt damit da aufgeräumt wird, was soll denn das? Die Leute haben ja wohl selbst einen Drang zum Aufräumen und wollen nicht auf einem Schuttberg wohnen oder? Blödsinniger Anreiz, er suggeriert doch das Gegenteil.

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    "Und dieses Konzept, dass man Geld zahlt damit da aufgeräumt wird, was soll denn das? Die Leute haben ja wohl selbst einen Drang zum Aufräumen und wollen nicht auf einem Schuttberg wohnen oder? Blödsinniger Anreiz, ..."

    Dies ist kein Blödsinn, wenn sie ein wenig weiter denken, dann müssten sie darauf kommen, dass wer Schutt für Lau wegräumt kein Geld hat. Wer kein Geld hat, kann sich weder Nahrung noch Kleidung, Elektizität (je nach dem ob wieder vorhanden) usw. kaufen. Wenn keine Nahrung und Kleidung vor Ort gekauft wird (ggf. auch noch als Hilfsgüter eingeflogen wird) zerstört das zusätzlich auch noch das was an grundversorgender Wirtschaft (Landwirtschaft) übrig istund führt in die Abhängigkeit von anderen Staaten.

    Also, ganz so einfach ist es nicht.

    @debuti und @Narrenschiffer
    Die Entwicklung zahlreicher Ländern die ähnliches wie Haiti durchgemacht haben hat gezeigt, dass ein Ungleichgewicht zwischen humanitärer Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau den wirtschaftlichen Wiederaufbau ausbremsen kann. Neben der Tatsache, dass ausländische Helfer meistens Infrastruktur aufbauen welche sie wenige Zeit wieder fallen lassen (als Beispiel ist in diesem Artikel die Tatsache aufgeführt, dass Einheimische von dem Geld der NGOs gelockt werden, als statt selbst etwas aufzubauen und wenn die NGOs dann kurze Zeit später wieder weg sind, stehen diese Menschen ohne Arbeit da), erschweren Ausländer meistens die Lage nur zusätzlich dadurch, dass Sie qualifiziertes Personal z. B. zur Übersetzung beanspruchen und die Preise hochtreiben. Den gesamten Zusammenhang kann ich Ihnen sicherlich nicht in einem Kommentar zusammenfassen, aber Graciana del Castillo hat darüber ein ansprechendes Fachbuch verfasst: Rebuilding War-Torn States. The Challenge of Post-Conflict Economic Reconstruction. Oxford University Press, Oxford

    • cs1111
    • 13. Mai 2013 11:06 Uhr

    Ich verstehe Ihr Unverständnis, aber das Problem ist eben genau das - Erste Hilfe ist nicht gleich Entwicklungszusammenarbeit. Notaufnahme im Krankenhaus nach Beinbruch ist ja auch nicht anschliessende Physiotherapie. Und was die Einstellung der örtlichen Bevölkerng und Behörden betrifft - Haiti hat eine lange Geschichte des "die Hand Aufhaltens" und der Opferrolle (von aussen und innen gepflegt) hinter sich - wenn ich mich nicht irre, führt Haiti seit Jahrzehnten die Liste der Nehmerländer, ohne irgendeine Besserung, Entwicklung oder Eigeninitiative aufweisen zu können, und es hat sich eine Nehmer-/Opfermentalität entwickelt, die jede Eigeninitiative geradezu verhindert. Ich kenne dieses Problem aus erster Hand aus unserem seit mehr als 13 Jahren aktiven Projekt zur Ausbildung schwarzer und farbiger Lehrer in benachteiligten Bevölkerungsruppen im Grundschulbereich in Südafrika, und das Schwerste ist nach wie vor, sowohl Institutionen als auch Individuen zur Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu geleiten - nach Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten verordneter Passivität und Nehmermentalität braucht es etwas mehr als ein paar Wochen NGO-Gutmenschen-"Wir machen mal die Schule sauber dann sehen die auch wie schön das sein kann"-Aktivitäten. Gutmenschen, die mal ein paar Wochen "mit anfassen", sind ein erheblicher Teil des Problems. Und beschimpfen uns dann hinterher auch noch gerne des Rassismus.

    • F.L.O_o
    • 01. Februar 2013 18:23 Uhr

    Ist es nicht der Selbe Mechanismus, der bis auf wenige Außnahmen große Teile der Afrikas entmündigt?

    Eine Andauernde Hilfsleistung, in Form von Kapital, womit die reichen Industrienationen ihre Weste rein waschen können und afrikanische Menschen künstlich in Abhängigkeit treiben.

    Gute ausgedachte Konzepte brauchen meistens ein klare Analyse und viel Zeit. Erst dann setzt sich die neugewonnen Perspektive in der darauffolgenden Generation fest.

  1. wird trotzdem nichts besser. Aber komisch, wer hat denn die Einheimischen gezwungen, sich nicht auch selbst zu helfen?
    Hauptsache es sind immer die anderen, vorzugsweise "der weiße Mann" schuld. Der geht zum Glück zwar schon unter, aber als Sündenbock taugt er noch ne Weile.

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    das zu verstehen -

    war jetzt die überwältigende Hilfe direkt nach dem Beben falsch?
    Sagt das, dann spare ich mir das nächste Mal die Piepen.

  2. Es is journalistisch unklug IsraAID, also den staatlichen Durchführer Israels als musterhaft in der Hilfe der Wasserbewirtschaftung darzustellen (Niebel tut dies leider auch), wenn gleichzeitig der Staat Israel für die Wasserknappheit im besetzten Palästina verantwortlich ist und sogar kleinste Wasserzisternen zur Eigenversorgung zerstört.

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    • xy1
    • 01. Februar 2013 20:04 Uhr

    Ob Israel allein für die Wasserknappheit in dieser Region Asiens verantwortlich ist (ist das nicht eigentlich fast schon Wüstengebiet?) müssten Sie erst belegen.
    Dass der Wüstencharakter Israels dazu geführt hat, dass äusserst effektive, wassersparende Bewässerungssysteme entwickelt wurden und auch weltweit angewendet werden, ist doch auch hevorzuheben.
    Ausserdem wurden auch grosse Meerwasserentsalzungsanlagen in Israel gebaut.
    Ausserdem waren Erste Hilfe Teams aus Israel als erste nach dem Bebeb in Haiti vor Ort.

    Wenn Sie das auch kritisieren wollen - bitte schön.

    • xy1
    • 01. Februar 2013 20:04 Uhr

    Ob Israel allein für die Wasserknappheit in dieser Region Asiens verantwortlich ist (ist das nicht eigentlich fast schon Wüstengebiet?) müssten Sie erst belegen.
    Dass der Wüstencharakter Israels dazu geführt hat, dass äusserst effektive, wassersparende Bewässerungssysteme entwickelt wurden und auch weltweit angewendet werden, ist doch auch hevorzuheben.
    Ausserdem wurden auch grosse Meerwasserentsalzungsanlagen in Israel gebaut.
    Ausserdem waren Erste Hilfe Teams aus Israel als erste nach dem Bebeb in Haiti vor Ort.

    Wenn Sie das auch kritisieren wollen - bitte schön.

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    Antwort auf "IsraeAID"
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    Ich empfehle ihnen dringend sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen, da sie offenbar nichts davon verstehen.

    Als Startlektüre könnte dieser aktuelle Artikel dienen. Ich kann ihnen gerne weitere quellen geben, aber sie können ja auch einfach mal googeln.

    "The Israeli national water company Mekorot undermines Palestinians’ access to water, according to a new report commissioned by the United Nations Human Rights Council."

    http://electronicintifada...

    "Since the beginning of the year, Israel has destroyed 35 rainwater cisterns used by Palestinian communities, 20 of them in the area of Hebron and the southern Hebron Hills. In 2011, Israel destroyed 15 cisterns, and in the preceding 18 months, 29. In many of these cases ancient cisterns were destroyed that had served the forefathers of the inhabitants of these communities. Recently, they have been restored with European assistance. The cisterns show the continuity of Palestinian habitation long before 1948."

    http://www.haaretz.com/op...

  3. 10 Mrd. Spenden für eine kleine Insel, deren Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner bei rund 500 Euro liegt.

    Im Grunde könnten alle Haitianer in hübschen Häusern leben und sich einen von Zinsen finanzierten Sozialstaat leisten... aber sie sitzen auf Schuttbergen und sind in Lethargie gefangen.

    Kulturunterschiede können so grausam sein.

    6 Leserempfehlungen
  4. Ich empfehle ihnen dringend sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen, da sie offenbar nichts davon verstehen.

    Als Startlektüre könnte dieser aktuelle Artikel dienen. Ich kann ihnen gerne weitere quellen geben, aber sie können ja auch einfach mal googeln.

    "The Israeli national water company Mekorot undermines Palestinians’ access to water, according to a new report commissioned by the United Nations Human Rights Council."

    http://electronicintifada...

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    • xy1
    • 02. Februar 2013 13:24 Uhr

    http://blog.goethe.de/met...

    "Voriges Jahr hat Israel mit dem Bau der größten Anlage für Umkehrosmose der Welt begonnen. 2013 soll die Anlage fertig sein. Es wird dann bald fünf Entsalzungsanlagen geben. Bereits jetzt werden in Israel 300 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr aufbereitet. Nach Plänen der Regierung soll 2014 die Mehrheit des Trinkwassers aus diesen Anlagen kommen. Zudem recycelt Israel 75 Prozent seines Wassers für die Nutzung in der Landwirtschaft. Kritiker sagen allerdings, dass beim Recycling des Wassers mehr gemacht werden muss. Zum Beispiel sollten die bestehenden Quellen von Oberflächenwasser besser geschützt und effizienter genutzt werden."

  5. "Since the beginning of the year, Israel has destroyed 35 rainwater cisterns used by Palestinian communities, 20 of them in the area of Hebron and the southern Hebron Hills. In 2011, Israel destroyed 15 cisterns, and in the preceding 18 months, 29. In many of these cases ancient cisterns were destroyed that had served the forefathers of the inhabitants of these communities. Recently, they have been restored with European assistance. The cisterns show the continuity of Palestinian habitation long before 1948."

    http://www.haaretz.com/op...

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