Pferdefleisch-Betrug: Vorsicht! Kann Spuren von Pferd enthalten
Täglich wird Pferdefleisch in weiteren Fertiggerichten gefunden, die eigentlich nur Rind enthalten sollten. Die falsch deklarierten Produkte im Überblick
© Carsten Rehder/dpa

Im Landeslabor in Neumünster wird eine Frikadelle auf Pferdefleisch untersucht. Eigentlich sollte sie nur aus Rinderhack bestehen.
Ob in Nudelgerichten mit Hackfleisch, Chili con Carne oder Gulasch – europaweit häufen sich die Meldungen von Pferdefleisch in Fertiggerichten, in denen eigentlich nur Rind enthalten sein dürfte. Während sich die Informationen auf der Website des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) nur mühsam nach Länder-Zuständigkeiten zusammenklauben lassen, haben Verbraucherzentralen übersichtliche Listen der betroffenen Produkte erstellt.
Informationen für Verbraucher
Auf der Plattform barcoo kann man sich zusätzlich informieren, welche Produkte vom Etiketten-Schwindel betroffen sind. Barcoo ist eine App, mit der sich der Barcode im Supermarkt via Handy einscannen lässt. Das Smartphone listet anschließend aktuelle Informationen und Warnungen zu dem Produkt auf, darunter auch, ob Pferdefleisch enthalten ist. Die App ist für Mobiltelefone mit allen gängigen Betriebssystemen erhältlich. Die Datenquellen der App stehen hier.
Das Angebot des Ministeriums ist nicht so bedienungsfreundlich. Dafür unterhält es eine Website, auf der generell über die neuesten Lebensmittelwarnungen informiert wird.
Etiketten-Schwindel und Fleisch unklarer Herkunft
Behörden sehen derzeit keine Gesundheitsgefährdung. Grundsätzlich ist Pferdefleisch gesundheitlich unbedenklich. Allerdings wurden Spuren von Schmerzmitteln in einigen Fleischproben gefunden, die Zucht- und Sport-Pferden gegeben werden. Möglicherweise waren also die Tiere, deren Fleisch verarbeitet wurde, nicht für den Fleischmarkt zugelassen.
Ermittlungen ergaben, dass das Fleisch aus Rumänien stammt – von Pferden, die dort unter noch unklaren Bedingungen geschlachtet wurden. Alle Indizien deuten darauf hin, dass es dann über den französischen Zwischenhändler Spanghero in Umlauf kam. Spanghero soll es wissentlich als Rindfleisch weiterverkauft haben.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Produkte, in denen bereits nicht deklariertes Pferdefleisch nachgewiesen wurde oder die vorsorglich von den Händlern aus den Regalen genommen wurden. Wer bereits Ware dieser Marken im Supermarkt oder beim Lieferservice gekauft hat, kann diese zurückbringen und bekommt – so versprechen es zumindest die Märkte – sein Geld zurück.






... oder ist es vielleicht doch ein "Konsumenten-Selbstbetrug" zu glauben das Kilo Fleisch zu € 1,29 beim Discounter XY seit normal, während uns unsere Großeltern erzählten bei Ihnen gab's nur einmal die Woche Fleisch, ganz einfach weil's viel zu teuer war?
Sie wissen aber auch das der Preis dadurch zu Stande kam dar das Fleisch Mangelware war? (also im Sinn von wenig)
Etwa 1800 wurde das Fleisch knapper, davor wurde es sehr viel gegessen.
Hier waren einfach Menschen gierig nach Geld und haben wahrscheinlich Billigpferd gegen teures Rind getauscht um mehr Geld zu machen nichts weiter.
Wo gibts das Kilo Hackfleisch für 1,29 Euro pro Kilo?
Bei dem nächstgelegenen Großmarkt oder Discounter bezahle ich mindestens 1,99 Euro für 500 Gramm an Rinderhack. 1950 hat Fleisch 2 Mark pro Kilogramm gekostet ...
Und die Urururururururgroßeltern ihrer Großeltern könnten Ihnen sicher auch erzählen, dass sie im Spätmittelalter viel mehr Fleisch gegessen haben als der zeitgenössische Deutsche ...
Was spricht dagegen, das heutzutage auch zu praktizieren, und sich nur einmal in der Woche eine hochwertige Fleischmahlzeit - wenn man Pferd mag, auch das, aber besser von einem vertrauenswürdigen Metzger - zu gönnen? Man lernt auch, viel interessanter zu würzen, wenn man das Fleisch öfters weglässt.
sind keine 1,29 EUR Anbieter - gestreckt!
Nestle ist auch nicht für Discountpreise bekannt.
So viel zum Thema, es wären nur die Billigkäufer
dafür verantwortlich zu machen.
Dacia ohne wirksame Bremsen? Naja, ist halt ein Billigauto!
Das würde sicherlich nicht funktionieren...
zu glauben, es sei normal, dass Menschen zunehmend zu unanständig niedrigen Löhnen arbeiten?
Ich kann die seit Tagen immer wieder angestimmte Leier der Konsumentenschelte nicht mehr hören.
Und gäbe es das Kilo für 1,29 - was es in den Discountern in meinem Umkreise leider nicht tut! - so hätte es ebenso wie jenes in anderen Preisklassen in Ordnung oder, falls es tatsächlich mangelhaft wäre, als solches vom Händler gekennzeichnet zu sein!
Dass auch Gastronomie-Caterer betroffen sind, zeigt doch deutlich, dass es nicht nur um das Verhältnis von Preis und Qualität geht. Die Mensa meiner Schule wird auch von einem Caterer versorgt. Und - ich wiederhole es gern - das staatliche Schulsystem zwingt die Schulen zum Sparen, auch bei der Schulspeisung.
Keiner hat das Recht, Müll in Nahrungsmitteln anzubieten - zu welchem Preis und wo auch immer.
...sie recht. Unser Fleischkonsum belastet auch unsere Umwelt im allgemeinen (Klima/Wasser etc) und ist sicher auch für das ein oder andere Gesundheitsproblem in unserer Überflußgesellschaft mitverantwortlich.
Aber wie wollen sie das steuern? Nur die Politik wäre in der Lage die Produktion von Fleisch stark zu drosseln um für mehr Qualität statt Quantität zu sorgen.
Der Konsument wird auf gpnstiger Fleisch jedenfalls nicht so schnell verzichten.
Aber ich finde das dies nur ein Teil des Themas ist.
Das Hauptproblem ist für mich bei diesem Skandal nicht das Pferdefleich in die 08/15 billig Lasagne ist, sondern das es überhaupt da drin ist, ohne das es deklariert wurde.
Wenn schon der Hauptbestandteil eines Lebensmittels nicht mit der Zutatenliste übereinstimmt, muß ich mich ernsthaft fragen wie das erst bei diversen anderen Zutaten uns Zusatzstoffen aussieht, die einen erheblichen kleineren Anteil an der Rezeptur habe.
Die Kontrollen greifen nicht, die Strafen und Sanktionen sind einfach ein schlechter Witz.
Bevor wir also darüber diskutieren wie wir uns besser ernähren sollten, sollten wir darüber diskutieren wie wir dafür sorgen das Betrug in dem Ausmaß bei Lebensmitteln nicht mehr vorkommt.
MfG
Ihnen mag Fleisch zwar zu billig erscheinen, das ist aber nicht der Kern dieses Problems. Natürlich ist handelt es sich hier um Betrug. Wenn der Fabrikant Fleisch reiner Sorte nur mit gewissen Kosten produzieren kann, dann ist das eben so; er kann doch nicht die Kosten senken indem er anderes Fleisch umdeklariert.
Ein Betrüger ist nicht entschuldigt durch die Tatsache, dass ihm Leute auf den Leim gehen.
von 5 € garantiert nicht, dass auch tatsächlich drin ist was drauf steht. Im Zweifel steigt einfach der Gewinn bei betrügerischen Machenschaften.
Kein Verbraucher geht in einen Markt und verlangt ein fleichhaltiges Gericht für 1,20 Euro oder einen anderen konkreten Billigpreis.
In den Handel gebracht werden derartige "Lebensmittel" von Betrügern, die den Wettbewerb ausschließlich über den Preis gewinnen können.
Würde die Politik konkret Verbraucherschutz betreiben, dann gäbe es bereits Vorschriften zur
- konkreten Angabe aller Inhaltsstoffe mit %-Anteil,
- über den Hersteller, Abfüller und Fleischlieferanten,
- über alle Handelsstufen
in einer Mindestschriftgröße.
Warum gibt es das nicht?
Weil die Politik von der Lobby "gepflegt" und in ihren Entscheidungen maßgeblich beeinflusst wird.
Warum gibt es in Deutschland kein Gesetz, das Bestechlichkeit von Abgeordneten unter harte Bestrafung stellt?
Na, warum nicht?
Rindfleisch deklariert, betrügt. - So einfach ist das. -
vernichtet werden. Diese Lebensmittel sind nicht
gesundheitsschädlich, nur die Etikettierung ist falsch.
Warum kann man sie nicht billiger verkaufen,
gibt sicher auch arme Bürger, denen es nichts
ausmacht Pferdefleisch zu essen.
Ich habe mal gelesen, in New York essen mehr
Rentner Hundefutter, als Hunde.
Uns gehts ja wirklich gut, dass wir Lebensmittel
die nicht schlecht sind vernichten.
Der Bio-Skandal vor wenigen Monaten in Italien, beweist das Gegenteil.
Überall dort, wo nicht ausreichend kontrolliert wird, betrügen die Hersteller und Händler. Demeter ist so zuverlässig, weil sehr viel und sehr genau kontrolliert wird.
Wer glaubt, dass er nur mehr Geld auf die Ladentheke legen muss, wird ohne Kontrollen nur doppelt so attraktiv für Betrüger.
Aber bitte, wenn Sie meinen, versuchen Sie's ruhig. Sie sind mit dem Wunsch nicht alleine. Auch viele Grüne geben sich der schieren Macht des Euro hin.
empfehlungen erhält, bei den realen Fakten bleiben.
1.) Der hier genannte Preis von 1,29 € per Kilo Fleisch
ist außerhalb jeglicher Realität und deshalb reine Polemik,um es nicht deutlicher zu sagen.Ganz davon abgesehen, wie hier "Fleisch" verstanden wird.
2.)Dass es bei Ihren Großeltern nur einmal die Woche Fleisch gab,lag an der extremen Aufbauwirtschaftsituation in der Nachkriegszeit bis Ende der fünfziger Jahre.Die Löhne lagen niedrig und das Warenangebot war knapp. Das Fleisch war also nicht aus grünideologischer Wünschbarkeit sehr teuer:
Eine der großen Errungenschaften des ökonomischen und damit auch des sozialen Aufstieges der Arbeiterklasse
infolge der sozialen Marktwirtschaft und "funktionierender" Gewerkschaften war die tägliche Verfügbarkeit von Fleisch für den normalen Menschen.
Das war geradezu ein Synonym für den wirtschaftlichen
Aufstieges der arbeitenden Massen und deren adäquaten Teilhabe am erwirtschafteten Sozialprodukt und damit auch
Ausdruck sozialer Gerechtigkeit. Der Gewerkschaft- und
auch SPD-Arbeiter wurde selbstbewusst
und arbeiterstolz, seine Kinder konnten u. sollten die höheren Bildungsabschlüsse anstreben. Deren grüne Nachfahren heute wünschen und streben nun wieder an,die Verfügbarkeit von Fleisch für den "normalen" Menschen auf das Wochenmaß zu reduzieren und damit eine neue Klassengesellschaft zu konturieren(Anm: Strom ist auch inzwischen dank rotgrünem Bestreben ein Luxusgut geworden,
u.somit nicht mehr für alle bezahlbar.)
Sie wissen aber auch das der Preis dadurch zu Stande kam dar das Fleisch Mangelware war? (also im Sinn von wenig)
Etwa 1800 wurde das Fleisch knapper, davor wurde es sehr viel gegessen.
Hier waren einfach Menschen gierig nach Geld und haben wahrscheinlich Billigpferd gegen teures Rind getauscht um mehr Geld zu machen nichts weiter.
Wo gibts das Kilo Hackfleisch für 1,29 Euro pro Kilo?
Bei dem nächstgelegenen Großmarkt oder Discounter bezahle ich mindestens 1,99 Euro für 500 Gramm an Rinderhack. 1950 hat Fleisch 2 Mark pro Kilogramm gekostet ...
Und die Urururururururgroßeltern ihrer Großeltern könnten Ihnen sicher auch erzählen, dass sie im Spätmittelalter viel mehr Fleisch gegessen haben als der zeitgenössische Deutsche ...
Was spricht dagegen, das heutzutage auch zu praktizieren, und sich nur einmal in der Woche eine hochwertige Fleischmahlzeit - wenn man Pferd mag, auch das, aber besser von einem vertrauenswürdigen Metzger - zu gönnen? Man lernt auch, viel interessanter zu würzen, wenn man das Fleisch öfters weglässt.
sind keine 1,29 EUR Anbieter - gestreckt!
Nestle ist auch nicht für Discountpreise bekannt.
So viel zum Thema, es wären nur die Billigkäufer
dafür verantwortlich zu machen.
Dacia ohne wirksame Bremsen? Naja, ist halt ein Billigauto!
Das würde sicherlich nicht funktionieren...
zu glauben, es sei normal, dass Menschen zunehmend zu unanständig niedrigen Löhnen arbeiten?
Ich kann die seit Tagen immer wieder angestimmte Leier der Konsumentenschelte nicht mehr hören.
Und gäbe es das Kilo für 1,29 - was es in den Discountern in meinem Umkreise leider nicht tut! - so hätte es ebenso wie jenes in anderen Preisklassen in Ordnung oder, falls es tatsächlich mangelhaft wäre, als solches vom Händler gekennzeichnet zu sein!
Dass auch Gastronomie-Caterer betroffen sind, zeigt doch deutlich, dass es nicht nur um das Verhältnis von Preis und Qualität geht. Die Mensa meiner Schule wird auch von einem Caterer versorgt. Und - ich wiederhole es gern - das staatliche Schulsystem zwingt die Schulen zum Sparen, auch bei der Schulspeisung.
Keiner hat das Recht, Müll in Nahrungsmitteln anzubieten - zu welchem Preis und wo auch immer.
...sie recht. Unser Fleischkonsum belastet auch unsere Umwelt im allgemeinen (Klima/Wasser etc) und ist sicher auch für das ein oder andere Gesundheitsproblem in unserer Überflußgesellschaft mitverantwortlich.
Aber wie wollen sie das steuern? Nur die Politik wäre in der Lage die Produktion von Fleisch stark zu drosseln um für mehr Qualität statt Quantität zu sorgen.
Der Konsument wird auf gpnstiger Fleisch jedenfalls nicht so schnell verzichten.
Aber ich finde das dies nur ein Teil des Themas ist.
Das Hauptproblem ist für mich bei diesem Skandal nicht das Pferdefleich in die 08/15 billig Lasagne ist, sondern das es überhaupt da drin ist, ohne das es deklariert wurde.
Wenn schon der Hauptbestandteil eines Lebensmittels nicht mit der Zutatenliste übereinstimmt, muß ich mich ernsthaft fragen wie das erst bei diversen anderen Zutaten uns Zusatzstoffen aussieht, die einen erheblichen kleineren Anteil an der Rezeptur habe.
Die Kontrollen greifen nicht, die Strafen und Sanktionen sind einfach ein schlechter Witz.
Bevor wir also darüber diskutieren wie wir uns besser ernähren sollten, sollten wir darüber diskutieren wie wir dafür sorgen das Betrug in dem Ausmaß bei Lebensmitteln nicht mehr vorkommt.
MfG
Ihnen mag Fleisch zwar zu billig erscheinen, das ist aber nicht der Kern dieses Problems. Natürlich ist handelt es sich hier um Betrug. Wenn der Fabrikant Fleisch reiner Sorte nur mit gewissen Kosten produzieren kann, dann ist das eben so; er kann doch nicht die Kosten senken indem er anderes Fleisch umdeklariert.
Ein Betrüger ist nicht entschuldigt durch die Tatsache, dass ihm Leute auf den Leim gehen.
von 5 € garantiert nicht, dass auch tatsächlich drin ist was drauf steht. Im Zweifel steigt einfach der Gewinn bei betrügerischen Machenschaften.
Kein Verbraucher geht in einen Markt und verlangt ein fleichhaltiges Gericht für 1,20 Euro oder einen anderen konkreten Billigpreis.
In den Handel gebracht werden derartige "Lebensmittel" von Betrügern, die den Wettbewerb ausschließlich über den Preis gewinnen können.
Würde die Politik konkret Verbraucherschutz betreiben, dann gäbe es bereits Vorschriften zur
- konkreten Angabe aller Inhaltsstoffe mit %-Anteil,
- über den Hersteller, Abfüller und Fleischlieferanten,
- über alle Handelsstufen
in einer Mindestschriftgröße.
Warum gibt es das nicht?
Weil die Politik von der Lobby "gepflegt" und in ihren Entscheidungen maßgeblich beeinflusst wird.
Warum gibt es in Deutschland kein Gesetz, das Bestechlichkeit von Abgeordneten unter harte Bestrafung stellt?
Na, warum nicht?
Rindfleisch deklariert, betrügt. - So einfach ist das. -
vernichtet werden. Diese Lebensmittel sind nicht
gesundheitsschädlich, nur die Etikettierung ist falsch.
Warum kann man sie nicht billiger verkaufen,
gibt sicher auch arme Bürger, denen es nichts
ausmacht Pferdefleisch zu essen.
Ich habe mal gelesen, in New York essen mehr
Rentner Hundefutter, als Hunde.
Uns gehts ja wirklich gut, dass wir Lebensmittel
die nicht schlecht sind vernichten.
Der Bio-Skandal vor wenigen Monaten in Italien, beweist das Gegenteil.
Überall dort, wo nicht ausreichend kontrolliert wird, betrügen die Hersteller und Händler. Demeter ist so zuverlässig, weil sehr viel und sehr genau kontrolliert wird.
Wer glaubt, dass er nur mehr Geld auf die Ladentheke legen muss, wird ohne Kontrollen nur doppelt so attraktiv für Betrüger.
Aber bitte, wenn Sie meinen, versuchen Sie's ruhig. Sie sind mit dem Wunsch nicht alleine. Auch viele Grüne geben sich der schieren Macht des Euro hin.
empfehlungen erhält, bei den realen Fakten bleiben.
1.) Der hier genannte Preis von 1,29 € per Kilo Fleisch
ist außerhalb jeglicher Realität und deshalb reine Polemik,um es nicht deutlicher zu sagen.Ganz davon abgesehen, wie hier "Fleisch" verstanden wird.
2.)Dass es bei Ihren Großeltern nur einmal die Woche Fleisch gab,lag an der extremen Aufbauwirtschaftsituation in der Nachkriegszeit bis Ende der fünfziger Jahre.Die Löhne lagen niedrig und das Warenangebot war knapp. Das Fleisch war also nicht aus grünideologischer Wünschbarkeit sehr teuer:
Eine der großen Errungenschaften des ökonomischen und damit auch des sozialen Aufstieges der Arbeiterklasse
infolge der sozialen Marktwirtschaft und "funktionierender" Gewerkschaften war die tägliche Verfügbarkeit von Fleisch für den normalen Menschen.
Das war geradezu ein Synonym für den wirtschaftlichen
Aufstieges der arbeitenden Massen und deren adäquaten Teilhabe am erwirtschafteten Sozialprodukt und damit auch
Ausdruck sozialer Gerechtigkeit. Der Gewerkschaft- und
auch SPD-Arbeiter wurde selbstbewusst
und arbeiterstolz, seine Kinder konnten u. sollten die höheren Bildungsabschlüsse anstreben. Deren grüne Nachfahren heute wünschen und streben nun wieder an,die Verfügbarkeit von Fleisch für den "normalen" Menschen auf das Wochenmaß zu reduzieren und damit eine neue Klassengesellschaft zu konturieren(Anm: Strom ist auch inzwischen dank rotgrünem Bestreben ein Luxusgut geworden,
u.somit nicht mehr für alle bezahlbar.)
Sie wissen aber auch das der Preis dadurch zu Stande kam dar das Fleisch Mangelware war? (also im Sinn von wenig)
Etwa 1800 wurde das Fleisch knapper, davor wurde es sehr viel gegessen.
Hier waren einfach Menschen gierig nach Geld und haben wahrscheinlich Billigpferd gegen teures Rind getauscht um mehr Geld zu machen nichts weiter.
Zu diesem Thema empfehle ich den Kommentar von Lydia Klöckner:
http://www.zeit.de/wissen...
Durch Massenhaltung ist das Fleisch weder Mangelware noch billig, aber das liegt an der Art der "Erzeugung", eben an der Massenhaltung und kriminellen Methoden.
Meine Oma hatte, trotz körperlich schwerer Arbeit, 1-2mal die Woche Fleisch auf dem Teller, meist sonntags. Gesundheitlich hat es ihr nicht geschadet. Dagegen weisen viele Nachkriegskinder durch Fleischüberverzehr Karnkheiten wie Gicht auf.
Soll heißen: Täglicher Fleischkonsum ist nicht deswegen gut, nur weil er durch Billigfleisch möglich ist. Wer das glaubt, ist voll in die Falle der Fleischindustrie geraten und merkt es nicht.
Die Entwicklung zum Billigfleisch - denn nur so ist der billige Preis möglich - durch Massenhaltung, Hormongaben, Antibiotika und Lebenstransporten zweimal quer durch Europa ist es, die uns zum Denken bringen sollte.
Leider aber wiegt bei Vielen die Gier nach dem täglichen bzw. billigen Fleisch größer als die Vernunft. Und ich wette, dass sie mit 5-7mal die Woche Fleisch mehr Geld zahlen als wenn Sie 1-2mal die Woche Fleisch kaufen. Ganz abgesehen davon, dass man mit Billigfleisch nichtd Wertiges verzehrt, sondern die Art und Weise dieser "Warenherstellung" mitkonsumiert.
Zu diesem Thema empfehle ich den Kommentar von Lydia Klöckner:
http://www.zeit.de/wissen...
Durch Massenhaltung ist das Fleisch weder Mangelware noch billig, aber das liegt an der Art der "Erzeugung", eben an der Massenhaltung und kriminellen Methoden.
Meine Oma hatte, trotz körperlich schwerer Arbeit, 1-2mal die Woche Fleisch auf dem Teller, meist sonntags. Gesundheitlich hat es ihr nicht geschadet. Dagegen weisen viele Nachkriegskinder durch Fleischüberverzehr Karnkheiten wie Gicht auf.
Soll heißen: Täglicher Fleischkonsum ist nicht deswegen gut, nur weil er durch Billigfleisch möglich ist. Wer das glaubt, ist voll in die Falle der Fleischindustrie geraten und merkt es nicht.
Die Entwicklung zum Billigfleisch - denn nur so ist der billige Preis möglich - durch Massenhaltung, Hormongaben, Antibiotika und Lebenstransporten zweimal quer durch Europa ist es, die uns zum Denken bringen sollte.
Leider aber wiegt bei Vielen die Gier nach dem täglichen bzw. billigen Fleisch größer als die Vernunft. Und ich wette, dass sie mit 5-7mal die Woche Fleisch mehr Geld zahlen als wenn Sie 1-2mal die Woche Fleisch kaufen. Ganz abgesehen davon, dass man mit Billigfleisch nichtd Wertiges verzehrt, sondern die Art und Weise dieser "Warenherstellung" mitkonsumiert.
Das Pferdefleisch ist nur deswegen billiger als Rindfleisch, weil das Angebot die Nachfrage deutlich übersteigt. Pferdefleisch ist, anders als vor 100 Jahren, kein übliches Lebensmittel mehr. Und irgendwo müssen die vielen lebendigen Sportgeräte ja bleiben, wenn sie einmal ausgedient haben. Wenn das Pferdefleich ordnungsgemäß überwacht und etikettiert ist, ist gegen dessen Verwendung als Zutat, wie ich finde, nichts einzuwenden.
Wo gibts das Kilo Hackfleisch für 1,29 Euro pro Kilo?
Bei dem nächstgelegenen Großmarkt oder Discounter bezahle ich mindestens 1,99 Euro für 500 Gramm an Rinderhack. 1950 hat Fleisch 2 Mark pro Kilogramm gekostet ...
Und die Urururururururgroßeltern ihrer Großeltern könnten Ihnen sicher auch erzählen, dass sie im Spätmittelalter viel mehr Fleisch gegessen haben als der zeitgenössische Deutsche ...
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/jp
Zitat: "Bei dem nächstgelegenen Großmarkt oder Discounter bezahle ich mindestens 1,99 Euro für 500 Gramm an Rinderhack. 1950 hat Fleisch 2 Mark pro Kilogramm gekostet ..."
Bei meinem Metzger kostet ein Kilogramm Rinderhack allerdings 7,99 EUR...
Bei 2 EUR/kg hätte ich persönlich schon Bedenken im Bezug auf die Frische & Herkunft.
...mehr FLeisch gegessen wurde?
Überlieferungen erzählen meist nur von Gelagen die sich die Feudalherren und Ritter leisten konnten.
Informationen über die tägliche Ernährung der breiten Bevölkerung müssen anders beschafft werden.
In den mittelalterlichen Toiletten haben sich alle erdenklichen Abfälle und Ausscheidungen angesammelt, mit deren Hilfe Archäologen ziemlich genau nachweisen können, wie das tägliche Brot der Menschen im Mittelalter aussah.
Mal abgesehen davon das jeder Otto Normalverbraucher irgendwann eine Hungersnot überlebte - oder daran bzw. Folgeerscheinungen starb - war die Hauptmahlzeit Brot, Kraut, Rüben und Bohnen - zumindest im deutschsprachigem Raum.
Im Spätmittelalter sinkt die Körpergröße stetig, bedingt durch das Absinken der Temperaturen und der schlechten Nahrungsmittelversorgung.
Angehörige reicher Familien waren größer als die der armen Bevölkerungsschicht, denn sie konnten sich das bessere Essen sprich Fleisch leisten.
Selbst die Nutztiere damals waren wesentlich kleiner als die heute gezüchteten.
Die große Hungersnot von 1315/16/17, die Pest und die ersten Religionskonflikte innerhalb des Christentums fallen in diese Zeit.
Da ist nichts mit viel FLeisch essen...
Meine Ururururururururururgroßeltern könnten mir nichts vom großen Fleischkonsum im Spätmittelalter erzählen, weil sie ganz sicher nur kleine Bauern oder einfache Handwerker waren, die sich hauptsächlich von Getreide(Roggen, Hafer, Hirse) und Gemüse ernährten. Selbst der Weizen(Weissbrot) war nur den gehobenen Ständen vorbehalten. Fleisch fand nur an Festtagen Zugang auf die Tische der kleinen Leute. Wild zu jagen war sowieso nur das Privileg des Adels und des gehobenen Klerus. Wilderei wurde mit drastischen Strafen geahndet. Die immer wieder zur Legitimation des heutzutage übermässigen Fleischkonsums herbeigezerrten Zahlen von 100 Kilo Fleisch pro Kopf betrafen wirklich nur die deutlich besser gestellten oberen Stände. Bei den unteren Ständen, und das war auch damals der größere Teil der Bevölkerung, ergab sich ein pro Kopf-Verbrauch von ca. 10 bis 20 kg. Diese Zahlen schätzen die Wissenschaftler, denn nur die 100 kg pro Kopf können aus der Haushaltsbuchführung der Küchen an den Höfen und bischöflichen Residenzen nachgewiesen werden. Die Armen lebten mehr oder weniger von der Hand in den Mund. Nicht umsonst waren die Vorstellungen vom Schlaraffenland in aller Munde und in allen Köpfen. Heutzutage ist das eine Phantasievorstellung, die von der Realität übertroffen wird, wenn man sich umsieht und die zunehmende Verfettung der Bevölkerung betrachtet. Bis vor einigen Jahrzehnten waren die Armen schlank und die gehobenen Stände korpulent, heutzutage ist es genau umgekehrt.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/jp
Zitat: "Bei dem nächstgelegenen Großmarkt oder Discounter bezahle ich mindestens 1,99 Euro für 500 Gramm an Rinderhack. 1950 hat Fleisch 2 Mark pro Kilogramm gekostet ..."
Bei meinem Metzger kostet ein Kilogramm Rinderhack allerdings 7,99 EUR...
Bei 2 EUR/kg hätte ich persönlich schon Bedenken im Bezug auf die Frische & Herkunft.
...mehr FLeisch gegessen wurde?
Überlieferungen erzählen meist nur von Gelagen die sich die Feudalherren und Ritter leisten konnten.
Informationen über die tägliche Ernährung der breiten Bevölkerung müssen anders beschafft werden.
In den mittelalterlichen Toiletten haben sich alle erdenklichen Abfälle und Ausscheidungen angesammelt, mit deren Hilfe Archäologen ziemlich genau nachweisen können, wie das tägliche Brot der Menschen im Mittelalter aussah.
Mal abgesehen davon das jeder Otto Normalverbraucher irgendwann eine Hungersnot überlebte - oder daran bzw. Folgeerscheinungen starb - war die Hauptmahlzeit Brot, Kraut, Rüben und Bohnen - zumindest im deutschsprachigem Raum.
Im Spätmittelalter sinkt die Körpergröße stetig, bedingt durch das Absinken der Temperaturen und der schlechten Nahrungsmittelversorgung.
Angehörige reicher Familien waren größer als die der armen Bevölkerungsschicht, denn sie konnten sich das bessere Essen sprich Fleisch leisten.
Selbst die Nutztiere damals waren wesentlich kleiner als die heute gezüchteten.
Die große Hungersnot von 1315/16/17, die Pest und die ersten Religionskonflikte innerhalb des Christentums fallen in diese Zeit.
Da ist nichts mit viel FLeisch essen...
Meine Ururururururururururgroßeltern könnten mir nichts vom großen Fleischkonsum im Spätmittelalter erzählen, weil sie ganz sicher nur kleine Bauern oder einfache Handwerker waren, die sich hauptsächlich von Getreide(Roggen, Hafer, Hirse) und Gemüse ernährten. Selbst der Weizen(Weissbrot) war nur den gehobenen Ständen vorbehalten. Fleisch fand nur an Festtagen Zugang auf die Tische der kleinen Leute. Wild zu jagen war sowieso nur das Privileg des Adels und des gehobenen Klerus. Wilderei wurde mit drastischen Strafen geahndet. Die immer wieder zur Legitimation des heutzutage übermässigen Fleischkonsums herbeigezerrten Zahlen von 100 Kilo Fleisch pro Kopf betrafen wirklich nur die deutlich besser gestellten oberen Stände. Bei den unteren Ständen, und das war auch damals der größere Teil der Bevölkerung, ergab sich ein pro Kopf-Verbrauch von ca. 10 bis 20 kg. Diese Zahlen schätzen die Wissenschaftler, denn nur die 100 kg pro Kopf können aus der Haushaltsbuchführung der Küchen an den Höfen und bischöflichen Residenzen nachgewiesen werden. Die Armen lebten mehr oder weniger von der Hand in den Mund. Nicht umsonst waren die Vorstellungen vom Schlaraffenland in aller Munde und in allen Köpfen. Heutzutage ist das eine Phantasievorstellung, die von der Realität übertroffen wird, wenn man sich umsieht und die zunehmende Verfettung der Bevölkerung betrachtet. Bis vor einigen Jahrzehnten waren die Armen schlank und die gehobenen Stände korpulent, heutzutage ist es genau umgekehrt.
Was spricht dagegen, das heutzutage auch zu praktizieren, und sich nur einmal in der Woche eine hochwertige Fleischmahlzeit - wenn man Pferd mag, auch das, aber besser von einem vertrauenswürdigen Metzger - zu gönnen? Man lernt auch, viel interessanter zu würzen, wenn man das Fleisch öfters weglässt.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/jp
...schmeckt übrigens auch wunderbar - besser, finde ich - mit gut gewürzter, fein geschnittener Paprika statt Bolognese, oder mit Tomaten-Pilz-Soße, und ist schnell selbst zubereitet...
Lasagne schmeckt auch mit 100 % Pferdefleisch ( kauf ich beim Pferdemetzg - hier in der Schweiz gibt's viele davon...)
Allerdings habe ich vor Jahren mal bei der Zubereitung einer Lasagne das Fleisch im Kühlschrank vergessen (es waren Gäste da, highlife...) und niemand hats bemerkt, auch ich nicht! Die Würze macht's.
...Sie glauben doch nicht, dass die Profitgier bei pflanzlichen Lebensmitteln halt mach?! Pferd löst in uns, die wir es nicht mehr gewohnt sind, etwas Ekel aus. Wenn Sie sich mal ein bisschen mit der Herstellung, Haltbarkeitsmachung, Verpackung usw. für pflanzliche Lebensmittel beschäftigen, kommt Ihnen die Pferdelasagne von selbst wieder hoch und macht noch nach dem Schlachten den 1. Platz beim Derby.
Lasagne schmeckt auch mit 100 % Pferdefleisch ( kauf ich beim Pferdemetzg - hier in der Schweiz gibt's viele davon...)
Allerdings habe ich vor Jahren mal bei der Zubereitung einer Lasagne das Fleisch im Kühlschrank vergessen (es waren Gäste da, highlife...) und niemand hats bemerkt, auch ich nicht! Die Würze macht's.
...Sie glauben doch nicht, dass die Profitgier bei pflanzlichen Lebensmitteln halt mach?! Pferd löst in uns, die wir es nicht mehr gewohnt sind, etwas Ekel aus. Wenn Sie sich mal ein bisschen mit der Herstellung, Haltbarkeitsmachung, Verpackung usw. für pflanzliche Lebensmittel beschäftigen, kommt Ihnen die Pferdelasagne von selbst wieder hoch und macht noch nach dem Schlachten den 1. Platz beim Derby.
sind keine 1,29 EUR Anbieter - gestreckt!
Nestle ist auch nicht für Discountpreise bekannt.
So viel zum Thema, es wären nur die Billigkäufer
dafür verantwortlich zu machen.
Dacia ohne wirksame Bremsen? Naja, ist halt ein Billigauto!
Das würde sicherlich nicht funktionieren...
die industrialisierte Zubereitung von Fertiggerichten, egal in welcher Preisklasse. Da der Endverbraucher keine effektive Kontrolle ueber die Zutaten hat, muss er der Industrie vertrauen. Vertrauen ohne entsprechende Kontrolle auf industrieller Basis ist aber bisher noch immer schiefgegangen.
die industrialisierte Zubereitung von Fertiggerichten, egal in welcher Preisklasse. Da der Endverbraucher keine effektive Kontrolle ueber die Zutaten hat, muss er der Industrie vertrauen. Vertrauen ohne entsprechende Kontrolle auf industrieller Basis ist aber bisher noch immer schiefgegangen.
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