Arbeiter holen Kadaver aus dem Huangpu Fluss in Shanghai. © Reuters

Mehr als 2.800 tote Schweine sind seit dem Wochenende in Shanghai aus dem Huangpu-Fluss gezogen worden. Dies teilte die Gewässeraufsicht von Shanghai mit.   

Mit langen Stangen angelten Helfer die grau und lila angelaufenen Kadaver aus dem Fluss, der mitten durch die Stadt fließt. Die Arbeiter holten sowohl Jungtiere als auch ausgewachsene, mehrere Hundert Pfund schwere Exemplare aus dem Wasser. Der Gestank von verwestem Fleisch hing in der Luft.

Bewohner sorgten sich angesichts der Aktion um die Sauberkeit des Wassers. "Ist das Wasser noch trinkbar, nachdem tote Schweine darin trieben?", zitierte die Zeitung China Daily einen Anwohner. Die Stadtverwaltung versicherte, stündlich genommene Wasserproben zeigten bislang normale Werte.

Die ersten Tierleichen wurden vergangenen Donnerstag in dem Fluss entdeckt. Die Ursache für den Tod der Tiere ist unklar. Es wird vermutet, dass sie in der flussaufwärts gelegenen Provinz Zhejiang verendet sind, und die dortigen Bauern sie ins Wasser geworfen haben.