Es war das schwerste Erdbeben, das in Japan je gemessen wurde: Am 11. März 2011 riss vor der nordöstlichen Küste des Landes die Erdkruste auf. Mit einem gewaltigen Ruck rutschte die pazifische Erdplatte unter die nordamerikanische. Eine 30 Meter hohe Flutwelle schwappte kurz darauf über die 400 Kilometer lange Küstenlinie und zerstörte dort die Dörfer und Städte. Rund 20.000 Menschen starben. In der Landschaft waren die Folgen der Verwüstung noch ein Jahr später zu sehen. Der Fotograf Hans-Christian Schink dokumentiert sie im Bildband Tohoku