Tsunami in Japan : Tohoku, die verwundete Küstenregion

2011 verwüstete ein Tsunami die Küste Japans. Der Bildband "Tohoku" dokumentiert, wie sich die zerstörten Gebiete seitdem verändert haben. Wir zeigen Auszüge.

Es war das schwerste Erdbeben, das in Japan je gemessen wurde: Am 11. März 2011 riss vor der nordöstlichen Küste des Landes die Erdkruste auf. Mit einem gewaltigen Ruck rutschte die pazifische Erdplatte unter die nordamerikanische. Eine 30 Meter hohe Flutwelle schwappte kurz darauf über die 400 Kilometer lange Küstenlinie und zerstörte dort die Dörfer und Städte. Rund 20.000 Menschen starben. In der Landschaft waren die Folgen der Verwüstung noch ein Jahr später zu sehen. Der Fotograf Hans-Christian Schink dokumentiert sie im Bildband Tohoku

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Kommentare

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Von wegen vergessen

Niemand, der damals im Fernsehen gesehen hat wie ganze Landstriche weggespült wurden wird das jemals vergessen. Am Tag der Katastrophe und kurz danach war das ganz eindeutig das dominierende Thema, erst danach rückte Fukushima in den Vordergrund.

Es ist nun mal so, dass unser Interesse an Katastrophen primär von schockierenden Bildern und der Frage "wieweit betrifft es mich?" geleitet ist. Das ist einfach menschliche Natur, keine Verschwörung der Medien.