Mantarochen

Gejagte Schönheiten im Indischen Ozean

Der Meeresbiologe Guy Stevens sitzt auf dem Bug seines Segelbootes und hält Ausschau nach Mantarochen, die er seit mehr als fünf Jahren erforscht.

Der Meeresbiologe Guy Stevens sitzt auf dem Bug seines Segelbootes und hält Ausschau nach Mantarochen, die er seit mehr als fünf Jahren erforscht.  |  © Thomas P. Peschak/Reportage by Getty Images

Mit ihren flügelartigen Flossen und ihren eleganten Schwimmbewegungen gelten Mantarochen (Manta) als besonders schöne Meeresbewohner. Um die bis zu neun Meter langen Tiere in der Natur zu sehen, reisen jährlich Tausende Touristen nach Thailand, Südafrika und auf die Malediven. Seit 2006 stehen Mantarochen auf der roten Liste der gefährdeten Tierarten. Vor allem in China und Sri Lanka sind sie ein beliebtes Jagdobjekt, weil ihre Kiemen zu traditionellen chinesischen Heilmitteln verarbeitet werden und Erträge von bis zu 500 Euro pro Kilogramm einbringen.