KlimawandelGrönlands Gletscher schmelzen chaotisch

Der Eispanzer Grönlands schwindet ungleichmäßig. Ein neues Klimamodell berücksichtigt das: Danach wird der Meeresspiegel langsamer ansteigen als bisher gedacht. von 

Kangiata Nunata Sermia, einer der größten Gletscher im Westen Grönlands

Kangiata Nunata Sermia, einer der größten Gletscher im Westen Grönlands  |  © Dirk van As

Grönlands Eispanzer wird abtauen – darüber sind sich Klimaforscher heute einig. Die Frage ist nur: Wie schnell? Denn je mehr Eis in den kommenden Jahrzehnten schmilzt, desto stärker wird der Meeresspiegel ansteigen. Vor allem Küstenstaaten müssten dann mehr Geld in Deiche und Flutschutzmaßnahmen investieren und sich darum kümmern, dass Küstenregionen nicht mehr besiedelt werden. Je früher und exakter sie abschätzen können, wie schlimm es kommt, umso besser können sie sich wappnen.

 

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Deshalb versuchen Klimaforscher seit Jahren, mit ausgeklügelten Modellen möglichst millimetergenau vorauszusagen, wie schnell Grönlands Gletscher die Ozeane anschwellen lassen werden. Eine alarmierende Schätzung des Polarforschers Tad Pfeffer aus dem Jahr 2008 besagte, dass das schmelzende Grönland-Eis bis zum Jahr 2100 für einen Anstieg von rund 16 Zentimetern sorgen werden. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch andere Wissenschaftler.

Die Gletscherforscherin Faezeh Nick von der Universität Brüssel und ihr Team sind nun zu dem Ergebnis gekommen, dass solche Prognosen übertrieben sind. Im Magazin Nature schreiben sie, dass die tauenden Grönland-Gletscher den Meeresspiegel bis 2100 um höchstens 65 Millimeter steigen lassen werden, wenn sich die Atmosphäre im globalen Mittel – wie in einigen Klimaszenarien geschätzt – um 2,8 Grad Celsius erwärmt. "Unsere Werte liegen deutlich unter den bisherigen Schätzungen", sagt Nick. "Sie zeigen, dass Grönlands Gletscher den Meeresspiegel nicht so stark ansteigen lässt wie gedacht."

Lydia Klöckner
Lydia Klöckner

Lydia Klöckner ist freie Autorin für das Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE und das ZEIT Wissen-Magazin. Ihre Profilseite finden Sie hier.

Doch warum weicht diese Prognose von den bisherigen ab? Weil Nick und ihr Team anders gemessen haben als ihre Vorgänger. Die meisten älteren Schätzungen basierten auf der Annahme, dass die Gletscher künftig genauso stark und schnell Eis verlieren werden wie in der Vergangenheit. Die Forscher verglichen – vereinfacht gesagt – die Dicke von Grönlands Eispanzer vor 100 Jahren mit seinen heutigen Ausmaßen. So fanden sie heraus, dass Grönlands Eisschicht in den letzten zehn Jahren rascher geschrumpft ist. Diesen Trend sponnen sie in die Zukunft weiter.

Fehler bisheriger Prognosen

Laut Nick liegt aber genau hier der Fehler: "Man kann nicht so einfach von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Der Eisverlust wird sich nicht so stark beschleunigen wie in den vergangenen Jahrzehnten", sagt sie. Denn wie schnell Grönlands Eisschicht dünner wird, hängt nicht nur von kontinuierlichen Entwicklungen wie der Erderwärmung und der dadurch ausgelösten Eisschmelze ab, sondern auch von "dynamischen", also zeitlich schwankenden Faktoren.

Leserkommentare
  1. Die Klimatologen erzählen immer was anderes, und dann ist es jedesmal die große Wahrheit. Ich glaube, die Klimatolgen verstehen eigentlich viel zu wenig um Prognoden für 100 Jahre abgeben zu können. Und es ist einfach nicht seriös, wie dabei Theorien als Wahrheit dargestellt werden.

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    In der Wissenschaft gibt es halt immer wieder Veränderungen. Mit dem Begriff der Wahrheit in der Wissenschaft zu operieren ist halt sehr missverständlich, da es dort keine endgültige Beschreibung gibt. Das wird eigentlich auch immer wieder in dem sehr häufig verwendeten Begriff Wahrscheinlichkeit deutlich. Wenn Sie sich vom Dach stürzen sind sie vielleicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% verletzt oder tot, aber sie wissen es halt vorher nicht. Es kann halt auch sein, dass sie nichts abbekommen, trotzdem sind sie wohl vorsichtig, wenn Sie auf dem Dach herum spazieren.

    Es ist halt wie beim Wetter: Man kann immer nur etwaige Voraussagen machen, da sich in einem Zeitraum von ein paar Tagen das Klima den Berechnungen einen Strich durch die Rechnung machen kann. Dennoch brauchen wir Wettervorhersagen, um mögliche Risikoabschätzungen zu machen (sowohl für den privaten Haushalt —Wäsche heraushängen, Wochenendplanung— als auch für ganze Staaten —Sturmwarnungen, Unwettervorhersagen—).

    Beim Klima geht es aber nicht um ein paar Tage, sondern Jahrzehnte. Und wenn es den berechtigten Verdacht gibt, dass sich das Klima erwärmt, so ist es wichtig, dass Zukunftsprojektionen entworfen werden. Außerdem sind Theorien nur so lange “wahr”, bis man sie durch andere (bessere, innovativere, umfangreichere) Forschungsmodelle ablöst.

    Anders als Heranrobben geht es leider nicht.

  2. "Jetzt wissen wir sicher, dass Grönland abtaut. Das ist und bleibt eine Bedrohung für den Menschen."

    Ich empfinde den Meeresspiegelanstieg von 6,5 cm als eine echte Bedrohung, zumal der schon in 87 Jahren realisiert ist.

    Was soll aus uns noch werden.

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    Bitte üben Sie Kritik sachlich und argumentativ. Danke, die Redaktion/fk.

    ...sie sollten ihren Zynismus etwas Zügeln. Vorallem da er unsachlich ist. Länder wie Deutschland werden generell keine Probleme mit so einem moderaten Anstieg des Meeresspiegels haben.

    Es gibt aber viele Länder oder Inseln für die dies ein ernstes Problem darstellt.
    Im übrigen sollte man noch ergänzen, das die Temperaturprognose konservativ ist.
    Steigt die Temperatur in den nächsten 100 Jahren etwas schneller, wird auch dementsprechend mehr Eis schmelzen.

    MfG

    dass diese Erhöhung allein dem grönländischen Eis zugerechnet ist. Nun gibt es allerdings genug andere Faktoren, die ebenfalls zum Meerespegelanstieg beitragen. Schmelzende Eismassen der Antarktis beipielsweise, ganz zu Schweigen von dem Ausdehnen des Meerwassers, das durch die Erwärmung des Wassers hervorgerufen wird.

    Sie mögen ja nicht so schnell nasse Füße bekommen, andere Menschen haben da halt nicht so viel Glück.

    • an-i
    • 09. Mai 2013 12:12 Uhr

    ...und sie haben auch keine Kinder?

  3. In der Wissenschaft gibt es halt immer wieder Veränderungen. Mit dem Begriff der Wahrheit in der Wissenschaft zu operieren ist halt sehr missverständlich, da es dort keine endgültige Beschreibung gibt. Das wird eigentlich auch immer wieder in dem sehr häufig verwendeten Begriff Wahrscheinlichkeit deutlich. Wenn Sie sich vom Dach stürzen sind sie vielleicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% verletzt oder tot, aber sie wissen es halt vorher nicht. Es kann halt auch sein, dass sie nichts abbekommen, trotzdem sind sie wohl vorsichtig, wenn Sie auf dem Dach herum spazieren.

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    Wissen entwickelt sich in der Wissenschaft, nur hat die Klima"forschung" schon längst nichts mehr damit zu tun.
    Die Gründe liegen auf der Hand.
    Man stelle sich vor in anderen Disziplinen würde man so agieren und der Physiker behauptet bei jedwedem Experimentausgang, dass alles seiner Theorie entspräche.
    Das ist langsam lächerlich, was da abgeht.

    Wie wärs, wenn man erstmal langsam anfängt und vorhersagt, wie sich für einen Tag unsere Atmosphäre verhält, dann wäre mir nämlich heute morgen eine Dusche erspart geblieben ;-)).

    Der Versicherungsvertreter versucht auch mir was zu verkaufen, so wie manche Wissenschaften/Wissenschaftler. Und wenn es keine Wahrheit gibt, brauchen wir die Wissenschaften nicht.

    Ich wollte schon grad das selbe antworten ^^.

    Aber wie andere antworten zeigen müssen wir wieder lernen das wissenschaftliches Arbeiten ein Protzess ist in den alte teorien überprüft und verworfen werden um dadurch neue Teorien zu ermöglichen, von denen man meist aber auch weis das sie nicht ewig bestand haben werden.

    Heute glauben immer mehr der sogenanten Parawissenschaft wie nur die Entgültige Antwort kennt, und desshalb immer alle Beweise das die antwort falsch ist verneinen muss. Und erst recht sich nicht ans Prinzip halten das nur 1 Beweis ausreicht um jede noch so schöne Teorie zu kippen.

    So weis man heute das die Matematik die auf der Geometrie aufgebaut ist und mit ihr in den Schulhen begründet wird, leider flasch ist. Der .Geomitrische Grundsatz ist leider nicht zu halten da es gegebeweise gibt das Parralelen sich ebend doch schneiden können ^^. Aber deshalb werfen wir die Matematik nicht weg, sonder werden mit der Zeit villeicht einen bessre Begründung finden.

    ( Parralelen berüksichtigen nicht das es im 3 Dimensionalen Raum Raumkrümmungen gibt und sind snit nicht in der Realität anwendbar )

    aber beim Klimawandel wollen die Mentsch immer Entgültige Antworten die ihnen nu mal die Wissenschaft nicht geben kann, da sie nicht auf eine entgültige antwort hin forscht.

    http://penny-arcade.com/p...
    (englisch)

  4. 4. [...]

    Bitte üben Sie Kritik sachlich und argumentativ. Danke, die Redaktion/fk.

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    Kurze Frage...haben sie den Artikel gelesen? Der Klimawandel wird in dem Beitrag bestätigt. Nur die Prognose wurde verändert, wie weit sich der Meeresspiegel durch Grönland erhöht. Das er sich erhöht, wurde hier bestätigt. Ich weiß Esotherikern wie es zu viele von Ihnen gibt wird das nicht schmecken, aber die Leute von Attac wie eben auch Priol haben noch immer Recht. Ich hoffe das wird den Klimaskeptikern...ach ich bin zu faul ihren Duktus zu verändern...es stellt nur einmal mehr unter Beweis, dass diese Menschen eine sehr selektive Wahrnehmung haben und auch ihr Textverständnis mangelhaft ist. Also nochmal. Grönland wird abtauen. Und Grönland hat genug Eis für 7 Meter Wasserspiegelerhöhung. Es ging nur um die Geschwindigkeit. Um nichts anderes. Aber der Klimawandel existiert laut der Studie. Aber ihnen ist das alles zu komplex, sie wollen lieber wieder Atomkraftwerke haben. Fukushima ist ja auch schon wieder so lange her... da hat man beinah vergessen, was passiert, wenn so ein Atomkraftwerk hopps geht.

  5. Wissen entwickelt sich in der Wissenschaft, nur hat die Klima"forschung" schon längst nichts mehr damit zu tun.
    Die Gründe liegen auf der Hand.
    Man stelle sich vor in anderen Disziplinen würde man so agieren und der Physiker behauptet bei jedwedem Experimentausgang, dass alles seiner Theorie entspräche.
    Das ist langsam lächerlich, was da abgeht.

    Wie wärs, wenn man erstmal langsam anfängt und vorhersagt, wie sich für einen Tag unsere Atmosphäre verhält, dann wäre mir nämlich heute morgen eine Dusche erspart geblieben ;-)).

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    • tsnud
    • 08. Mai 2013 22:47 Uhr

    sind nicht dasselbe.

    Das Wetter sind aktuelle Phänomene.
    Das Klima sind alle Phänomene über einen langen Zeitraum (20-30 Jahre).

    ...war ja schon so freundlich darauf hinzuweisen, das Wetter und Klima zwei verschiedene Dinge sind.

    In einem Punkt haben sie natürlich recht, exakte Prognosen sind nicht möglich. Das wird aber auch sehr offen von "der Klimaforschung" gezeigt. Wenn sie sich mal die verschiedenen Modelle ansehen, haben sie einen relativ großen Spielraum was die Temperaturentwicklung angeht.

    Das hat sehr viele Gründe, das das Klima unglaublich komplex ist, ist nur einer davon.
    Sie übersehen dabei aber einen sehr wichtigen Punkt. Die Modelle sollen nicht den Klimawandel belegen, sondern aufzeigen wie sich die Welt in den nächsten Jahrzehnten entwickelt. Ein Modell ist eine wissenschaftlich fundierte Prognose. Nicht mehr und nicht weniger.

    Sie soll helfen zu zeigen mit was wir rechnen müssen und auf was wir uns vieleicht vorbereiten können. Sie sollte uns auch zum Nachdenken bringen, aber diese Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben.

    Die globale Erwärmung ist ein naturwissenschaftlicher Fakt. Auch das die Menschen ihren (nicht zu kleinen) Anteil daran haben.
    Grundlage der Theorie ist der sog. Treibhauseffekt und die Messbare Wirkung von Treibhausgasen.

    Wenn sie die "Klimawissenschaft" wiederlegen wollen, müssen sie den Treibhauseffekt wiederlegen. Ich hoffe sehr das sie naturwissenschaftlich bewandert genug sind, um die Propaganda der "Klimazweifler" diesbezüglich zu hinterfragen.

    fG

    Von vielen Kommentareschreibern werden die Prognosen der Klimawissenschaftler kritisiert. Viele sind der Auffassung, man könne eine so langfristige Voraussage seriös gar nicht machen. Was die Kritiker nicht bedacht haben, ist, dass wir dann sofort aufhören müssen, fossile Energieträger zu verbrennen, wenn wir die Folgen nicht voraussehen können!

    Die Menschheit macht ein globales Experiment, indem jährlich über 30 Mrd. Tonnen CO2 in die Atmosphäre eingebracht werden. Wenn angeblich niemand voraussagen kann, welche Folgen dies hat, war dies unverantwortlich. Wo ist denn die wissenschaftlich belegte Unbedenklichkeit? Wir tun es einfach, ohne uns auch nur im Geringsten der Unschädlichkeit vergewissert zu haben und kritisieren die, die das Problem untersuchen und zu einem anderen Ergebmnis kommen.

  6. Kurze Frage...haben sie den Artikel gelesen? Der Klimawandel wird in dem Beitrag bestätigt. Nur die Prognose wurde verändert, wie weit sich der Meeresspiegel durch Grönland erhöht. Das er sich erhöht, wurde hier bestätigt. Ich weiß Esotherikern wie es zu viele von Ihnen gibt wird das nicht schmecken, aber die Leute von Attac wie eben auch Priol haben noch immer Recht. Ich hoffe das wird den Klimaskeptikern...ach ich bin zu faul ihren Duktus zu verändern...es stellt nur einmal mehr unter Beweis, dass diese Menschen eine sehr selektive Wahrnehmung haben und auch ihr Textverständnis mangelhaft ist. Also nochmal. Grönland wird abtauen. Und Grönland hat genug Eis für 7 Meter Wasserspiegelerhöhung. Es ging nur um die Geschwindigkeit. Um nichts anderes. Aber der Klimawandel existiert laut der Studie. Aber ihnen ist das alles zu komplex, sie wollen lieber wieder Atomkraftwerke haben. Fukushima ist ja auch schon wieder so lange her... da hat man beinah vergessen, was passiert, wenn so ein Atomkraftwerk hopps geht.

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    Bitte üben Sie Kritik sachlich und argumentativ und achten Sie dabei auf einen höflichen Tonfall. Danke, die Redaktion/fk.

  7. 2 Leserempfehlungen
    • Morein
    • 08. Mai 2013 21:21 Uhr

    Ist halt so eine Sache mit Computer Simulationen. Ich denke da an eine Sendung des ZDF in der über Sicherheitsingenieure für Hubschrauber berichtet wurde die technische Verbesserungen für Hubschrauber entwerfen. Die Aufgabe ist recht simpel: Es geht darum Abstürze aus einer Höhe von bis zu 10 m(höher besteht keine Chance zum Überleben)durch entsprechende Eingriffe in die Bauart der Hubschraubermodelle die Verletzungsgefahren zu minimieren. Zur Bewältigung dieser Aufgabe benutzten die Ingenieure ein International anerkanntes Computersimulationsprogramm dass von Fachleuten auf der Welt seit Jahren tagtäglich genutzt wird. Und nun baute man auf einem Versuchsfeld erstmals eine Anlage auf mit der man echte Hubschrauber aus einer Höhe von 10m aufprallen lassen kann und so mit Dummy´s die Folgen eines Absturzes unter REALEN Bedingungen untersuchen konnte. Die Ergebnisse waren erschreckend, alle vorher berechneten Sicherheitssysteme versagten komplett,schlimmer noch, teils verstärkten sie die Verletzungen zusätzlich. Die Ingenieure waren sichtlich schockiert und entsetzt über die katastrophalen Ergebnisse ihrer Erfindungen.

    Ich meine das diese Aufgabe ein Nichts ist im Vergleich dazu ein globales Klimamodell für die nächsten Hundert Jahre zu entwerfen. Mit Computersimulation kann man viele Effekte zaubern, aber in wieweit sie die Wirklichkeit abbilden ist fraglich.

    3 Leserempfehlungen
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    Nehmen Sie (nicht unbedingt Sie, aber ein "wir" fällt mir zunehmend schwerer)
    doch einfach ein Schachbrett. Einfach mit den üblichen Figuren bestücken, und.............Schach spielen.
    Geht ja auch mit Computersimulation. Da kann man den aller leistungsstärksten nehmen den es gibt, die Ausgangslage ist immer gleich, is ja Schach ! Und trotzdem weiß man weder den Spielausgang vorherzusagen, noch warum das ohne schwankende Parameter trotzdem so ist.

    "Ist halt so eine Sache mit Computer Simulationen."
    Dass Prognosen keine Fakten sind, dürfte wohlbekannt sein.

    Aber die Konzentration der langlebigen Treibhausgase in der Atmosphäre steigt permanent. Das muss rein physikalisch betrachtet Auswirkungen haben. Welche Faktoren, die die globale Temperatur beinflussen könnten, gibt es sonst noch, die sich so signifikant verändern, wie die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre?

    Dass es noch andere Faktoren gibt, ist wohlbekannt. Aber welche verändern sich so signifikant?

    Es ist auch so eine Sache mit dem Argumentum ad ignorantiam. Wer meint, dass "Nichts-Genaues-Weiß-Man-Nicht" ein Argument wäre, mittels dem man eine Theorie falsifizieren könnte, der irrt sich, insbesondere dann, wenn es dann doch einige Indizien gibt, die für eine Theorie sprechen.

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