Klimawandel : Grönlands Gletscher schmelzen chaotisch
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Schwankungen im Gletscherfluss

Ältere Hochrechnungen wie die des US-Forschers Pfeffer hatten diese Schwankungen nicht einkalkuliert. Das neue Modell berücksichtigt dagegen möglichst viele der dynamischen Faktoren, etwa die Eisflussgeschwindigkeit, die angibt, wie schnell Gletscher ins Meer abfließen. Bei Grönlands Gletschern hat sich diese Geschwindigkeit in den letzten zehn Jahren beschleunigt. Die Insel hat in dieser Zeit also besonders viel von seinem Eisschild eingebüßt. "Wie unser Modell zeigt, war das aber eine vorübergehende Beschleunigung, die rückläufig ist", sagt Nick.

Denn andere Einflüsse können die Fließgeschwindigkeit wieder bremsen. Wie schnell ein Gletscher gen Ozean fließt, hängt zum Beispiel von seiner Form ab: Je mehr Eis er verliert, desto flacher und entsprechend langsamer wird er. Nick und ihre Kollegen stellten fest, dass dies auch für die vier großen Abflussgletscher Helheim, Petermann, Jakobshavn Isbræ und Kangerdlugssuaq auf Grönland gilt. 

Kein Grund zur Entwarnung

Doch auch solche Phasen der Entschleunigung sind nicht von Dauer. Denn nach einiger Zeit fließt Eis aus dem Inland nach und macht den Fluss wieder schneller. "Es ist ein permanentes Hin und Her", sagt Nick. Als Entwarnung sei ihre Studie nicht zu verstehen. Die neuen Werte seien zwar weniger dramatisch, dafür aber exakter. "Jetzt wissen wir sicher, dass Grönland abtaut. Das ist und bleibt eine Bedrohung für den Menschen." Grönland trägt genug Eis, um damit den Meeresspiegel um sieben Meter anzuheben.

Auch Klaus Grosfeld vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven hält die neuen Erkenntnisse für bedeutsam. "Die neuen Werte sind exakter als bisherige Satellitenmessungen", sagt er. "Mit ihnen kann man also genauer voraussagen, wie stark und schnell der Anstieg der Meeresspiegel tatsächlich vonstatten gehen wird." Nur mit so belastbaren Daten könnten politische Entscheidungsträger belegen, dass Investitionen in Küstenschutzmaßnahmen wichtig sind.

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Kommentare

77 Kommentare Seite 1 von 5 Kommentieren

Danke ^^

Ich wollte schon grad das selbe antworten ^^.

Aber wie andere antworten zeigen müssen wir wieder lernen das wissenschaftliches Arbeiten ein Protzess ist in den alte teorien überprüft und verworfen werden um dadurch neue Teorien zu ermöglichen, von denen man meist aber auch weis das sie nicht ewig bestand haben werden.

Heute glauben immer mehr der sogenanten Parawissenschaft wie nur die Entgültige Antwort kennt, und desshalb immer alle Beweise das die antwort falsch ist verneinen muss. Und erst recht sich nicht ans Prinzip halten das nur 1 Beweis ausreicht um jede noch so schöne Teorie zu kippen.

So weis man heute das die Matematik die auf der Geometrie aufgebaut ist und mit ihr in den Schulhen begründet wird, leider flasch ist. Der .Geomitrische Grundsatz ist leider nicht zu halten da es gegebeweise gibt das Parralelen sich ebend doch schneiden können ^^. Aber deshalb werfen wir die Matematik nicht weg, sonder werden mit der Zeit villeicht einen bessre Begründung finden.

( Parralelen berüksichtigen nicht das es im 3 Dimensionalen Raum Raumkrümmungen gibt und sind snit nicht in der Realität anwendbar )

aber beim Klimawandel wollen die Mentsch immer Entgültige Antworten die ihnen nu mal die Wissenschaft nicht geben kann, da sie nicht auf eine entgültige antwort hin forscht.

http://penny-arcade.com/p...
(englisch)

Sehr wohl...

So?

Erinnern sie sich mal an die 7. Klasse zurück, so um diese Zeit wurden doch bestimmt mal Mittelwerte behandelt, und um diesselbe Zeit konnte man doch bestimmt auch schon grafisch Werte in ein Koordinatensystem auftragen und Ausgleichsgeraden ziehen.

Das ganze ging dann in der Oberstufe mit richtigem extra- bzw. intrapolieren weiter, so das das Ganze dann etwas genauer wird. Machen Sie sich doch mal die Arbeit und schauen sich beim deutschen Wetterdienst die Durchschnittstemperatur der letzten 130 Jahre an, und tragen sie diese auf (das macht auch alles Excel für Sie). Tja, gegen das Resultat können Sie dann noch schwer argumentieren.

Mit etwas Mühe findet man dann auch noch heraus was die sogenannten Klimamodelle vorhaben, nämlich das genauere Herausfinden der Steigung dieser Kurve indem sie verschiedene Faktoren die diese beeinflussen mit einberechnen. Es geht längst nicht mehr darum die generelle Steigung anzuzweifeln...

Heranrobben

Es ist halt wie beim Wetter: Man kann immer nur etwaige Voraussagen machen, da sich in einem Zeitraum von ein paar Tagen das Klima den Berechnungen einen Strich durch die Rechnung machen kann. Dennoch brauchen wir Wettervorhersagen, um mögliche Risikoabschätzungen zu machen (sowohl für den privaten Haushalt —Wäsche heraushängen, Wochenendplanung— als auch für ganze Staaten —Sturmwarnungen, Unwettervorhersagen—).

Beim Klima geht es aber nicht um ein paar Tage, sondern Jahrzehnte. Und wenn es den berechtigten Verdacht gibt, dass sich das Klima erwärmt, so ist es wichtig, dass Zukunftsprojektionen entworfen werden. Außerdem sind Theorien nur so lange “wahr”, bis man sie durch andere (bessere, innovativere, umfangreichere) Forschungsmodelle ablöst.

Anders als Heranrobben geht es leider nicht.

Nochmal...

(@ Tombat komplett)...die Modelle haben definitiv Angriffspunkte. Es sind ja nur Modelle!!!
Sie sollen auch nicht den Klimawandel beweisen sondern ihn bezüglich der Folgen entschlüsseln.
Eben diese Folgen sind umstritten. Das wird auch so transparent kommuniziert. Alle Folgen sachgerecht und nach wahrscheinlichkeit (positve wie negative) aufzuzählen sprengt hier den Rahmen.

Ich möchte auch nochmal betonen das es keine 15 jährige Stagnation gibt. Dies wird nur von "Zweiflern" behauptet und statistisch manipulativ belegt.

Sie suchen sich dabei einfach willkürlich den wärmsten jahres durschnittswert raus den sie finden können und ziehen von da ab die Lienie. Das ist ein willkürlich gewälter Punkt und mathematisch schlicht falsch, wenn man eine durschnittliche Temperaturentwicklung belegen oder wiederlegen will. Ist das wirklich so schwer? Durschnitt Temp. von X Jahren ergibt die steigende/stagnierendeoder fallende entwicklung der dursch. Temperatur.
Ein Hoch oder Tiefpunkt kann dies weder belegen noch wiederlegen.

Dann werden sie feststellen, es stagniert nicht, sondern ist noch im steigen begriffen.

Das der Einfluß von CO2 nicht berechnet werden kann ist falsch. Da allerdings CO2 (wie alle "Klimagase") nur ein Teil des Systems sind, ist die wirkung eben nur langfristig zu spüren. Ein El Nino läßt die emp. evtl. für ein Jahr rasant steigen, eine La Ninia rasant in den Keller sinken. Das Langfristige Mittel zählt deshalb.

(Nochmal sorry für evtl Fehler) *hicks+ ;)

..............

"Das wird auch so transparent kommuniziert."

Nur in den papern und auch dort nicht immer eindeutig. In den politischen Empfehlungen und den Meldungen von Journalisten sind die keineswegs transparent kommuniziert. Dort wird dann wie in diesem Artickel irgendein Vergleich gezogen, ohne das die Vergleichsparameter genannt werden oder Unwägbarkeiten werden "verschwiegen".

Das Problem dabei ist, dass die Politik ja gerade nicht die paper liest und die Öffentlichkeit erst Recht nicht, man dann aber zweifelhafte Entscheidungen trifft.

"Ich möchte auch nochmal betonen das es keine 15 jährige Stagnation gibt."
Die Aussage der Nasa ist, das die Temperaturen seit 15 Jahren nicht mehr steigen.
Man diskutiert viel über die Gründe, aber die Stagnation wird von Klimawissenschaftlern nicht bestritten.

" Das ist ein willkürlich gewälter Punkt und mathematisch schlicht falsch"

Jeder Punkt ist willkürlich. Welches mathematische Gesetz wurde da denn gebrochen?

"Ein Hoch oder Tiefpunkt kann dies weder belegen noch wiederlegen."
Ich widerlege doch gar nichts sondern sage schlicht, das es seit 15 Jahren nicht mehr wärmer geworden ist. 15 Jahre sind jetzt auch etwas mehr als ein einzelner Punkt.

"Dann werden sie feststellen, es stagniert nicht, sondern ist noch im steigen begriffen."
Dann zeigen sie mir mal die Messdaten die das zeigen. Wir sind nicht mehr bei Prognosen sondern in der Realität. Da können sie Trends noch so weit fortschreiben, es zählen die Messungen.

Der Punkt ist aber wohl eher....

dass es mit Sicherheit eine Wahrheit gibt, wir aber noch nicht genau wissen, wann sie eintritt und ob wir etwas dagegen tun können.

Hätte es keine Wissenschaft gegeben, säßen wir heute noch in Höhlen und würden uns vom Sammeln und Jagen ernähren.

Die unseriösen Versuche einiger Wissenschaftler, öffentlichkeitswirksam (in der heutigen Zeit heißt das, reißerisch, denn anders reagieren die Menschen nicht mehr) ihr Anliegen an Frau und Mann zu bringen, haben dem Thema wahrlich sehr geschadet und letztlich auch die Wahrnehmung der Wissenschaft schwer beschädigt.

Medien, deren Vertreter nicht wesentlich mehr über das Thema wissen, als ihre Konsumenten, tragen mit auflagenkonformen Schlagzeilen und Berichten auch nicht zu einer Versachlichung der Diskussion bei.

Ebenso wenig helfen Politik oder lobbygesteuerte Parolenschreier durch Aufklärung und Transparenz einen so dringend benötigten, öffentlichen Konsens herbeizuführen.

Wer selbst denken kann, wird die Wahrheit selbst erkennen können...

denn wenn es weiterhin so warm bleibt wie bisher, werden weiterhin die Gletscher, das Grönlandeis und auch Teile des Poleises schmelzen.
Sollte es weiter wärmer werden, wird das Ganze schneller gehen.
Es wird sich auf den Meeresspiegel auswirken, auf die dortigen Strömungen und auf die Starkwetterphänomene. Das wird unsere Umwelt deutlich verändern.

Es gibt nicht mehr die Frage, ob das geschieht, sondern nur wie schnell!!
Das versuchen die Wissenschaftler uns klar zu machen.

Wunschdenken

Es gibt keine Dogmen über die absolute Richtigkeit einer Theorie. Korrekt.
Allerdings sind ihre Ausführungen falsch. Die (z.B.) Relativitätstheorie hat sich dahingehend bewert, das sie durch extrem viele Experimente bestätigt wurde. Direkte "Vorhersagen" haben sich als richtig erwiesen.

Das heißt die Relativitätstheorie ist eine fundierte Theorie. Sie kann als logischen Gründen nur in einem sehr begrenzten Umfang falsch sein, sie ist allerdings nie und in keinem Fall absolut, dogmatisch richtig.
So kann die Relativitätstheorie auf Quantenebene nichts erklären. Dafür gibt es dann die Quantentheorie. Eine ergänzung bider Theorien wäre dann die sog. Weltformel nach der alle suchen.

Ihre Behauptung das immer zweifel angebracht sind ist schlicht falsch. Ein Zweifel muß immer begründet sein, sonst wird er logischerweise nich ernstgenommen. Sonst könnte jeder Patenamtsangestellte schlicht behaupten die Relat. Theorie sei falsch. Sehr beliebt im augenblick sind viele Parawissenschaften die behaupten das Mittel X Krebs heilt und pöse Pharamindustie nur Gift produziert. Es ist lächerlich wenn aufeinmal der Kläger seine Theorien nicht mehr belegen sollte!

Eine Theorie muß sich bewähren. Die Kritik daran ebenso. Ich rate ihnen dringend sich diesbezüglich mit wissenschaftlichem Arbeiten auseinaner zu setzen.

Der Artikel...

...ist in er Sache zwar einigermaßen korrekt aber ungenau. Es gibt noch andere Faktoren die den Meeresspiegel steigen lassen.(Thermische Ausdehnung z.B.)

Man muß alle Werte addieren um den Gesamtanstieg zu berechnen(prognostizieren).

Das Insel natürlich auch wachsen ist kein wiederspruch. Sie gehen auch aus "natürlichen" gründen unter. Dies hängt z.B. von der Intensität Geologischer aktivitäten ab. Der Kimawandel unterdrückt z.B. nicht die Vulkanaktivität.

MfG

..............

"Die (z.B.) Relativitätstheorie hat sich dahingehend bewert, das sie durch extrem viele Experimente bestätigt wurde."

Etwas was die Klimamodelle nicht vorweisen können.

"Ihre Behauptung das immer zweifel angebracht sind ist schlicht falsch. Ein Zweifel muß immer begründet sein, sonst wird er logischerweise nich ernstgenommen. Sonst könnte jeder Patenamtsangestellte schlicht behaupten die Relat. Theorie sei falsch."

Natürlich müssen Zweifel begründet sein. Niemand schmeist ein Theorie wegen unbegründeter Zweifel um. Was aber gerade nicht heißt das man aufhört zu zweifeln nur weil man keine Gründe zur Hand hat. Das impliziert ihre Aussage nämlich. Ein Wissenschaftler sollte sich immer einen gewissen Grundzweifel ggü. allem und insbesondere ggü. seinen eigenen Theorie erhalten.

Es fällt immer wieder schwer, über ein globales Thema zu

diskutieren, wenn so viele Foristen nicht über ihre Dorfgrenze hinaus denken können.

Auch ich traue unseren nachfolgenden Generationen viel Innovationskraft zu, was mir nicht das Recht gibt, es ihnen so schwer wie möglich zu machen und in meiner egoistischen Bequemlichkeit zu verbleiben.

Darüber hinaus gibt es das Problem, dass bereits heute Millionen von Menschen unter dem Klimawandel leiden und hilflos den Starkwetterphänomenen ausgeliefert sind.

Dass es uns hier in den mittleren Breiten bei einer Erwärmung nicht schlechter geht, berechtigt uns nicht dazu, die Menschen, die in anderen Regionen der Welt leben, außer Acht zu lassen.

Es gibt auch eine globale Verantwortung für unsere Spezies und so etwas wie humanitären Geist. Doch der geht leider vielen Menschen in der heutigen Zeit ab!

2000 Jahre grüne Politik ??? So viel Ehre wollen Sie den Grünen

sicherlich nicht zollen, zumindest nicht demnach zu urteilen, was ich bereits alles von Ihnen lesen durfte.

2000 ?? Was soll denn der Quatsch nun?? Was will der von mir??

So oder so ähnlich ticken gerade die Gedanken?

Seit 2000 Jahren spricht unsere christliche Kultur von "Bewahrung und Erhalt der Schöpfung" als verantwortungsvolle Aufgabe des Menschen!

Der von Ihnen so unverhältnismäßig und respektlos herunter gemachte Spruch ist nur eine moderne Interpretation derselben Aussage und in keinster Weise linken und / oder grünen Dogmatikern zuzuschreiben.

Übrigens gibt es dieselbe Aussage in allen Religionen und Kulturen der Welt!

Nur in Ihrer persönlichen kann ich sie leider nicht finden...
Das finde ich schade!

..............

"Welche Faktoren, die die globale Temperatur beinflussen könnten, gibt es sonst noch, die sich so signifikant verändern, wie die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre?"

Die eigentliche Veränderungen ist irrelevant. Welche Auswirkungen diese Veränderung auf das Klima hat ist relevant. Ihr Argument zieht nicht.
Auch minmiale Veränderungen können große Auswirkugnen haben und umgekehrt.