Kernenergie : Japan rüstet Atomkraftwerke nach

Die Bevölkerung lehnt Atomkraftwerke ab, Japans Regierung aber will sie nicht aufgeben und wirbt mit deren Sicherheit. Bilder von Kontrollräumen und Tsunami-Schutzmauern

Zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima will die japanische Regierung zur Nutzung der Kernkraft zurückkehren. Obwohl noch immer zwei Drittel der Japaner Atomenergie ablehnen, verkündete Premierminister Shinzo Abe die Rücknahme des von seinem Vorgänger beschlossenen Atomausstiegs. Derzeit sind nur zwei von fünfzig Reaktoren in Betrieb. Um die nach Fukushima stillgelegten Reaktoren wieder anzufahren, müssen verschärfte Sicherheitsvorschriften erfüllt werden.

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15 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Fakten

"In Deutschland ist doch die Anti-Kernenergie Hysterie, von gewissen politischen Kreisen auch so gewollt, zu Religion mutiert und da stören Fakten ja nur."

Ah, und Sie meinen, wenn wir alle alten AKW wieder in Betrieb nehmen und damit insgesamt unter 20% des Stroms produzieren, sind alle Probleme gelöst? Das klingt für mich sehr nach Religion, die Fakten wie Endlagerung, Restrisiko und schwindende Ressourcen ausblenden muss um ihren Standpunkt zu verteidigen. Leute, begreift doch einfach mal, dass EE nicht teurer sind als Atomstrom- nur EE sind es gleich und Atomstrom erst hinterher.