Ecuadors Nationalpark

Der unberührte Yasuní wird zum Ölpark

Durch den Yasuní-Nationalpark schlängelt sich der Fluss Tiputini.

Durch den Yasuní-Nationalpark schlängelt sich der Fluss Tiputini.  |  © Julio Etchart/dpa

In Ecuador wachsen die letzten Urwälder der Erde, die der Mensch noch nicht zerstört hat. Hier, zwischen den Flüssen Napo und Curaray, gedeihen mehr Baumarten als im ganzen Rest von Amerika. Zudem sind im Yasuní-Nationalpark verschiedene Indianerstämme und zahlreiche Tierarten zu Hause. Nun ist ihre Heimat in Gefahr: Ecuador hat Erdölbohrungen in dem Schutzgebiet wieder erlaubt. Das könnte nicht nur das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen, sondern auch den CO2-Ausstoß des Landes in die Höhe treiben.