Fukushima-LeckAufsichtsbehörde hebt Atom-Warnstufe an

Das Leck an einem Tank des maroden AKW Fukushima alarmiert die japanische Atomaufsicht. Sie spricht von einem "ernsthaften Zwischenfall" und will die Warnstufe erhöhen.

Sicherungsarbeiten am Kraftwerk Fukushima

Sicherungsarbeiten am Kraftwerk Fukushima  |  © Kyodo/Reuters

Wegen eines besorgniserregenden Lecks an einem Wassertank des havarierten Kernkraftwerks Fukushima will Japan die Atom-Warnstufe deutlich erhöhen. Nach Angaben der Atomaufsicht soll der Vorfall auf der siebenstufigen internationalen Skala nun mit Stufe drei und damit als "ernsthafter Zwischenfall" bewertet werden. Bisher lag er lediglich auf Stufe eins ("Anomalität"). 

Es ist das erste Mal seit der Katastrophe im März 2011, dass Japan eine derartige Warnung ausspricht. Damals war es infolge eines Erdbebens zu einer Kernschmelze gekommen, in deren Folge das AKW Fukushima weitestgehend zerstört worden war. Die Welt erlebte den schwersten Atomunfall seit der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

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Stufe drei bedeutet laut internationaler Bewertungsskala eine mögliche "Strahlenexposition der Bevölkerung in Höhe eines Bruchteils der natürlichen Strahlenexposition". Da die unmittelbare Umgebung des AKW Fukushima-1 aber noch immer Sperrgebiet ist, dürfte dies kaum Auswirkungen haben. Allerdings könne aber das Personal der Anlage von "schweren Kontamination" betroffen sein und "akute Gesundheitsschäden" erleiden.

Japans Katastrophe
Tage am Abgrund nach Beben, Tsunami und GAU
11. März 2011, 14.46 Uhr
Satellitenbild von Japan

Satellitenbild von Japan  |  © Nasa/Goddard/SeaWiFS/ORBIMAGE

Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans erschüttert rund sechs Minuten das Land mit einer Stärke von 9,0. Das Epizentrum liegt rund 130 Kilometer vor der Ostküste der Hauptinsel Honshu. Die Auswirkungen sind dramatisch: Auf dem Meeresgrund reißt die Erdkruste auf 400 Kilometern Länge, Teile der Küste verlagern sich ruckartig um bis zu 50 Meter nach Osten. Eine Fläche so groß wie Schleswig-Holstein hebt sich um einige Meter an.

11. März 2011, ca. 15.40 Uhr
Zerstörung in der Stadt Natori

Zerstörung in der Stadt Natori  |  © STR/AFP/Getty Images

Ein Tsunami rast mit 800 Kilometern pro Stunde auf die Küste zu. Über zehn Meter sind die Flutwellen mancherorts hoch, an einzelnen Stellen erreichen sie fast 40 Meter. Kilometerweit dringen die Wassermassen landeinwärts. Mehr als 18.000 Menschen sterben. Ganze Städte werden ausgelöscht. Im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi fällt der Strom aus. Das Beben hat die Leitungen gekappt, der Tsunami Dieselgeneratoren überspült.

11. März 2011, 16.30 bis 20.30 Uhr
Das AKW Fukushima am 12. März 2011

Das AKW Fukushima am 12. März 2011  |  © STR/AFP/Getty Images

Die Wasserkühlung zweier Reaktoren des Kraftwerks Fukushima-Daiichi ist ausgefallen. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sagt, die Lage in den 54 Reaktoren des Landes sei stabil, weil sie sofort nach dem Beben automatisch heruntergefahren wurden. Um 20.30 Uhr muss die Regierung dann für Fukushima-Daiichi den atomaren Notfall verkünden. Etwa 2.000 Bewohner in der Umgebung werden aufgefordert, sofort ihre Häuser zu verlassen.

12. März 2011, morgens
Soldaten retten Menschen aus den Unglücksgebieten.

Soldaten retten Menschen aus den Unglücksgebieten.  |  © STR/AFP/Getty Images.jpg

Nach Strahlenmessungen am Kernkraftwerk wird die Evakuierungszone vergrößert. Mindestens 60.000 Personen sind auf der Flucht. Ministerpräsident Kan fliegt im Hubschrauber nach Fukushima, um sich ein Bild der Lage zu machen. Im AKW lassen Ingenieure Dampf durch die Notventile ab, um den Druck in den Reaktorbehältern zu senken. Inzwischen kocht das Wasser in den Notkühlbecken.

12. März 2011, 15.36 Uhr
Menschen in aller Welt sehen die Explosion im Fernsehen.

Menschen in aller Welt sehen die Explosion im Fernsehen.  |  © Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images

In Fukushima-Daiichi entzündet sich Wasserstoff und zerfetzt die Außenhülle von Reaktor 1. Ohne Strom für die Pumpen, die den Kühlkreislauf antreiben, waren Temperatur und Druck zu stark angestiegen. Trotz Abschaltung des Blocks begannen so die Brennstäbe zu glühen, Wasser verdampfte und Wasserstoffgas bildete sich, während der Reaktorkern schmolz. Japan und die Welt fürchten die atomare Apokalypse.

13. März 2011
Der damalige Premier Naoto Kan am 13. März während einer Pressekonferenz.

Der damalige Premier Naoto Kan am 13. März während einer Pressekonferenz.  |  © JIJI PRESS/AFP/Getty Images

In der Nähe des von Reaktor 1 in Fukushima-Daiichi wird eine vierhundertfach erhöhte Radioaktivität gemessen. Ministerpräsident Kan räumt erstmals ein, dass eine Kernschmelze möglich sei. Simulationen und Messdaten von außen bestätigen die Schmelze in den Wochen nach der Havarie. Heute ist die Ruine, die von Block 1 übrig ist, luftdicht in Plastik eingehüllt.

14. März 2011
Eine Frau sucht in der Verwüstung nach Habseligkeiten.

Eine Frau sucht in der Verwüstung nach Habseligkeiten.  |  © Paula Bronstein/Getty Images

Allein in der Präfektur Miyagi im Nordosten Japans werden 2.000 Tote gefunden. 390.000 Menschen sind auf der Flucht aus dem Tsunami-Katastrophengebiet, mehr als 1.400 Notlager werden eingerichtet. Inzwischen gibt es an vielen Orten kein Heizöl mehr, die Menschen frieren. Rund 400.000 Häuser sind zerstört weitere Huntertausende Gebäude beschädigt, Straßen, Zugstrecken und ganze Landstriche unpassierbar.

14. März 2011
Fallout nahe der Küste

Fallout nahe der Küste  |  © ZEIT-Grafik

Obwohl die AKW-Arbeiter die Reaktoren verzweifelt mit Meerwasser kühlen, gibt es eine weitere Wasserstoffexplosion, im Reaktor 3 von Fukushima-Daiichi. Radioaktives Material dringt nach draußen, der Großteil wird in den kommenden Tagen auf den Pazifik geweht. Doch ein Teil verbreitet sich auch über dem Festland. Die Abbildung zeigt, wo sich langlebiges Cäsium konzentriert hat (rot steht für die höchsten Strahlenwerte).

15. März 2011
Strahlenuntersuchung

Strahlenuntersuchung  |  © Issei Kato/AFP/Getty Images

Eine dritte und vierte Explosion ereignen sich in Fukushima. Das Gebäude von Reaktor 2 bleibt intakt, Wasserstoff aus Block 3 sprengt das Dach von Reaktor 4. Von vorher 800 Arbeitern bleiben etwa 40 im stockfinsteren Kraftwerk. Vergeblich hatten sie versucht, weitere Detonationen zu verhindern. Das Unglück wird als nukleares Ereignis der Stufe 6 bewertet. Einen Monat später erhält es wie Tschernobyl die Höchststufe 7: GAU.

Vorläufige Bilanz des Unglücks
Fukushima-Daiichi ein Jahr nach der Havarie

Fukushima-Daiichi ein Jahr nach der Havarie  |  © Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images

In einem der sechs Reaktorblöcke ereignete sich offenbar eine komplette Kernschmelze, in zwei weiteren verflüssigten sich die Brennstäbe wohl mindestens zur Hälfte. Die Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage von Fukushima-Daiichi mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.

Vorläufige Bilanz des Unglücks
Eine Stadt in Trümmern

Eine Stadt in Trümmern  |  © Nicholas Kamm/AFP/Getty Images

Die Strahlenbelastung der Menschen war weit geringer als für die Bewohner von Tschernobyl. Das Strahlenschutz-Komitee der UN schätzt, dass die Zunahme der Krebsfälle nicht messbar sein wird. Das liegt vor allem daran, dass kaum radioaktives Jod von Menschen eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen worden ist. Der Tsunami hingegen tötete mehr als 18.000 Menschen. Bis heute wohnen Überlebende in provisorischen Wohnungscontainern.

Das Wasser ist nach Angaben der Atomaufsicht so stark verseucht, dass ein Mensch, der sich unmittelbar daneben aufhält, innerhalb einer Stunde das Fünffache der Strahlung abbekommt, die für AKW-Mitarbeiter innerhalb eines Jahres als gerade noch zulässig gilt. Nach zehn Stunden treten dann erste Anzeichen der Strahlenkrankheit auf wie Übelkeit und ein Rückgang der weißen Blutkörperchen.

Warnung vor weiteren Lecks

Die Aufsicht äußerte sich zudem besorgt darüber, dass möglicherweise weitere Lecks an den Speichertanks auftreten könnten, die nach dem Unglück rasch gebaut wurden.

Am Dienstag hatte AKW-Betreiber Tokyo Electric Power eingeräumt, dass hochgradig verseuchtes Wasser aus einem Tank ausläuft und versickert. Das Leck ist immer noch nicht verschlossen.

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Leserkommentare
  1. "Strahlenexposition der Bevölkerung in Höhe eines "BRUCHTEILS" der natürlichen Strahlenexposition", ist aber sowie so nur punktuell.
    "Allerdings KÖNNE aber das Personal der Anlage von "schweren Kontamination" betroffen sein und "akute Gesundheitsschäden" erleiden."

    Da die Mitarbeiter von TEPCO jedoch mit Dosimetern und entsprechender Schutzkleidung ausgestattet sind, und wohl kaum in den Speicherbecken baden gehen, wir wohl nichts passieren.

    Hauptsache eine News zum Thema.

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    Ich denke Sie unterschätzen diese Gefahr ein wenig. Ich würde trotz Dosimetern und Bleianzügen nicht sonderlich gerne meinem Körper diese Strahlen zumuten wollen. Den Mitarbeitern sagt man sicher auch allen das es halb so wild ist, aber das sie alle 15-20 Jahre später an Krebs sterben werden interessiert dann auch niemanden mehr. Denn bis dahin ist die "News" wirklich uninteressant!

    informieren Sie sich einmal über die momentane Entwicklung bzgl. Schildrüsenkrebs bei den in der Präfektur Fukushima lebenden Kindern & Jugendlichen...

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/jk

  2. Es ist nichts passiert.

    Und wenn etwas passiert wäre, hätten wir es im Griff.

    Atomenergie ist eine saubere und sichere Energieform.

    Die Rhetorik ist bekannt.

    4 Leserempfehlungen
  3. Ich denke Sie unterschätzen diese Gefahr ein wenig. Ich würde trotz Dosimetern und Bleianzügen nicht sonderlich gerne meinem Körper diese Strahlen zumuten wollen. Den Mitarbeitern sagt man sicher auch allen das es halb so wild ist, aber das sie alle 15-20 Jahre später an Krebs sterben werden interessiert dann auch niemanden mehr. Denn bis dahin ist die "News" wirklich uninteressant!

    3 Leserempfehlungen
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    • P_S
    • 21. August 2013 12:47 Uhr

    Wie oft sagt man den Sonnenanbetern: Denkt an den Lichtschutzfaktor und knallt euch nicht direkt in die Sonne?

    Wie oft weißt man die Leute auf die starke Kosmische Strahlenbelastung bei Flügen hin?

    Wie oft muss man darauf hinweisen Diesel erzeugt Feinsatub und Bezol im Benzin sind Krebserregend?

    Wie schaut dort das Gesundheitsprofile der beschäfitgten aus?
    Wie schaut das Gesundheitsprofil der Sonnenanbeter aus?
    Wie schaut das Gesundheitsprofil der Bevölkerung aus?

    Tatsache ist,
    - Strahlung kann Krebsverursachen, (ist aber nicht der einzigste Auslöser)!
    - Wer in einem Kernkraftwerk arbeitet ist sich über die gesundheitlichen Risiken bewusst!
    - Eine Havarie im Atomkraftwerk ist kein Kindergeburtstag, wenn dort die Generatoren (für die Kühlung bie Fukushima) nicht funktionieren ist es eine Katastrophe, wenn die bei einem Windpark nicht funktionieren ist es eine Ransdnotiz und ein falsches Managment!

    Folglich gilt /sollte gelten ( und daist dann auch das Problem):
    Betreiben von AKW's gehört in die Hände von erstklassigen Spezialisten und nicht in die Hände von eitlen Profiteuren aus Politik und Wirtschaft und Bevölkerung!
    Letzter haben Angst aus Unwissenheit und schalten folglich alles ab!
    Sie leben lieber in den Betonkeller (ach ja der strahlt ja auch weil aus der Erde das radioaktive Edelgas Radon aus austritt, und im Abgeschlossenen Keller es keinen Abzug gibt) und nehmen im Sommer ein ausgibiges Sonnenbad in Thailand!

    hätte, das Jahr frei bekommen würde: Warum nicht?

    Und ernsthaft. Bleianzüge? Es handelt sich um alpha- und beta-Strahlung (und natürlich bischen gamma, da hilft aber kein Blei). Hätten Sie sich vor Ihrem Kommentar einmal kurz informiert, wüssten Sie, dass man das mit einem dickeren Blatt Papier abhalten kann. Bleianzüge sind wegen der Sekundärstrahlung eher nicht zu empfehlen - die Helfen bei X-ray, ein anderes Themengebiet. Ja, der gute Physik Grundkurs an der Uni. Wer hätte gedacht, dass man diesen nochmal braucht.

  4. informieren Sie sich einmal über die momentane Entwicklung bzgl. Schildrüsenkrebs bei den in der Präfektur Fukushima lebenden Kindern & Jugendlichen...

    3 Leserempfehlungen
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    • malibu8
    • 21. August 2013 12:13 Uhr

    Entwicklung von Schildrüsenkrebs bei den in der Präfektur Fukushima lebenden Kindern und Jugendlichen derzeit geringer als in den 5 Vorjahren.

    Êr hat meine Erwartungen sogar noch untertroffen. Anscheinend bin ich hier aber nicht der Einzige, der diese Nachricht positiv auffasst!
    Kuz zu den Fakten: Schilddrüßenkrebs gehört zu den Krebsarten, die am häufigsten durch Nuklearunfälle ausgelöst werden, bedingt durch I-131. In Tschernobyl war das dementsprechend die Hauptkrebsart, welche recht gut zu behandeln ist (http://www.pro-physik.de/...).
    Wenn nun in Fukushima die Anzahl an Schilddrüsenkrebs bei Kindern - eine Bevölkerungsgruppe, die am frühestens auf äußere Einwirkung durch Strahlung reagiert - nicht einmal sicher statistisch nachgewiesen werden kann, ist das schlicht eine gute Nachricht.
    Die Anzahl an Erkranungen/100 000 Einwohner in „unbelasteten“ Gebieten liegen in den Bereich von 3-10, je nach Quelle (niedrig: http://www.krebsgesellsch..., hoch: http://de.wikipedia.org/w...). Bei 350 000 untersuchten Kindern wären 18 festgestellte Erkrankungen noch im statistischen, normalen Bereich. Bei den dann zusätzlichen, eventuellen 20 dann höchstens leicht erhöht, aber immer noch nicht signifikant.
    Der Zeitraum von zwei Jahren ist dabei als lang genug anzusehen, da die HWZ von I-131 nur ein paar Tage beträgt, somit nach ein paar Monaten der Effekt komplett abgeklungen ist.
    Somit liegen die tatsächlichen, ermittelten Krebsraten sogar noch UNTER der sehr konservativen Schätzung der WHO.

    • malibu8
    • 21. August 2013 12:13 Uhr

    Entwicklung von Schildrüsenkrebs bei den in der Präfektur Fukushima lebenden Kindern und Jugendlichen derzeit geringer als in den 5 Vorjahren.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Na denn..."
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    Die Tendenz ist steigend!
    Quelle (dpa):
    "Gut zweieinhalb Jahre nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima ist die Zahl von dort lebenden Kindern mit Schilddrüsenkrebs weiter gestiegen. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Mittwoch berichtete, wurde bei Untersuchungen von Kindern, die zum Zeitpunkt des Unfalls vom 11. März 2011 18 Jahre oder jünger waren, bei sechs weiteren Kindern Schilddrüsenkrebs diagnostiziert. Damit stieg die Zahl der Krebsfälle unter Kindern auf 18."

  5. Die Tendenz ist steigend!
    Quelle (dpa):
    "Gut zweieinhalb Jahre nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima ist die Zahl von dort lebenden Kindern mit Schilddrüsenkrebs weiter gestiegen. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Mittwoch berichtete, wurde bei Untersuchungen von Kindern, die zum Zeitpunkt des Unfalls vom 11. März 2011 18 Jahre oder jünger waren, bei sechs weiteren Kindern Schilddrüsenkrebs diagnostiziert. Damit stieg die Zahl der Krebsfälle unter Kindern auf 18."

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Tendenz: sinkend"
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    • malibu8
    • 21. August 2013 13:01 Uhr

    18 kranke Kinder sind 18 kranke Kinder zuviel, wenn Sie mich Fragen. Wichtig ist herrauszufinden ob die Steigungsrate von der Havarie herstammen oder schon davor verursacht wurden. Das Gesundheitsamt von Fukushima hat angegeben, dass es hierzu noch keine Angaben machen will.

    dieser Bericht ist der ultimative Beweis, das es keine erhöhten Krebsraten um Fukushima gibt. Man sollte vielleicht einmal in Erwägung ziehen, ob TEPCO mit Ihren Sicherungsmaßnahmen, Ihren Dekonatmination und Ihrem Kriesenmanagement schlimmeres verhindert haben. Wenn nach zwei Jahren, dieser Vorfall alles ist was von einer Katastrophe bleibt, hmm, war wohl nichts.

  6. Nachdem "Die Zeit" gestern noch gemeldet hatte, die Kontamintion läge bei 90 Millionen Bq pro Liter, heißt es heute in den Nachrichten, an den Hot Spots seien 100 Millisievert gemessen wurden.
    Das ist immerhin das fünffache des Grenzwertes, der ein Arbeiter in der EU in einem Jahr an Strahlung ausgesetzt sein darf. Dennoch muss man sich fragen, warum die deutschen Medien die Panikmache um Fukushima immer weiter betreiben. Soll "German Angst" den Unsinn der PV-Subventionen ausblenden!

    3 Leserempfehlungen
    • P_S
    • 21. August 2013 12:47 Uhr

    Wie oft sagt man den Sonnenanbetern: Denkt an den Lichtschutzfaktor und knallt euch nicht direkt in die Sonne?

    Wie oft weißt man die Leute auf die starke Kosmische Strahlenbelastung bei Flügen hin?

    Wie oft muss man darauf hinweisen Diesel erzeugt Feinsatub und Bezol im Benzin sind Krebserregend?

    Wie schaut dort das Gesundheitsprofile der beschäfitgten aus?
    Wie schaut das Gesundheitsprofil der Sonnenanbeter aus?
    Wie schaut das Gesundheitsprofil der Bevölkerung aus?

    Tatsache ist,
    - Strahlung kann Krebsverursachen, (ist aber nicht der einzigste Auslöser)!
    - Wer in einem Kernkraftwerk arbeitet ist sich über die gesundheitlichen Risiken bewusst!
    - Eine Havarie im Atomkraftwerk ist kein Kindergeburtstag, wenn dort die Generatoren (für die Kühlung bie Fukushima) nicht funktionieren ist es eine Katastrophe, wenn die bei einem Windpark nicht funktionieren ist es eine Ransdnotiz und ein falsches Managment!

    Folglich gilt /sollte gelten ( und daist dann auch das Problem):
    Betreiben von AKW's gehört in die Hände von erstklassigen Spezialisten und nicht in die Hände von eitlen Profiteuren aus Politik und Wirtschaft und Bevölkerung!
    Letzter haben Angst aus Unwissenheit und schalten folglich alles ab!
    Sie leben lieber in den Betonkeller (ach ja der strahlt ja auch weil aus der Erde das radioaktive Edelgas Radon aus austritt, und im Abgeschlossenen Keller es keinen Abzug gibt) und nehmen im Sommer ein ausgibiges Sonnenbad in Thailand!

    Antwort auf "wollen Sie tauschen?"
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    • leoplus
    • 21. August 2013 14:17 Uhr

    der letzte absatz weiß besonders zu gefallen. erst wird alles abgeschaltet, dann in abgeschlossenen betonkellern ohne abzug gelebt und im sommer geht´s nach thailand.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, AP, tst
  • Schlagworte Japan | Fukushima | Atomkraftwerk | Radioaktivität
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