Ein Signal aus dem All erreicht die Erde und verbreitet sich rasant in den sozialen Medien: Als sich am Montagabend mit einiger Verspätung die Raumsonde Rosetta aus ihrem kosmischen Tiefschlaf wieder meldete, freuten sich viele Hobby-Astronomen über die frohe Botschaft. Schließlich grüßte die Mission der europäischen Weltraumagentur Esa auch über Twitter: "Hallo, Welt!"

Längst haben nicht nur Astronauten wie Chris Hadfield heute einen eigenen Twitteraccount, mit dem sie über ihre Forschung und allerlei Kurioses aus dem All berichten. Eigentlich leblose Sonden, Teleskope und Roboter entwickeln ein Eigenleben auf Twitter und haben teilweise Hunderttausende von Followern.

Verglichen mit anderen Projekten ist @ESA_Rosetta mit seinen knapp 40.000 Fans noch ein kleines Licht im sozialen Kosmos des Netzes. So hat der Mars-Rover Curiosity nicht nur eine Fan-Gemeinde von fast 1,5 Millionen auf Twitter. Ihm steht auch ein sarkastischer Gegenpart zur Seite. Unter @SarcasticRover verbreitet dieser Innenansichten des Roboters wie diese: