Was ist ein Leben wert? Kommt ganz auf das Tier an. Einen prestigeträchtigen Löwen wie Cecil kann der begeisterte Jäger für rund 50.000 Euro töten, wie sich gerade erst gezeigt hat. Ein Leopard wird mancherorts für die Hälfte vor die Flinte gelockt, einen Pavian gibt es schon für 50 Euro.

Die Preise sind grotesk in Anbetracht der wachsenden Zahl bedrohter Tierarten und der lauten Rufe nach ihrem Schutz. Sie folgen den Faktoren des freien Marktes, Angebot und Nachfrage. Es ist ein legaler Markt, der stetig wächst. Nicht nur in Afrika, wo der Jagdtourismus angeblich helfen soll, die Armut zu bekämpfen, die Entwicklung des Landes zu fördern und – so widersprüchlich es klingt – eben jene gejagte Spezies vor dem Aussterben zu bewahren. Weltweite Jagdreisen sind gefragt.

Auf Europas größter Fachmesse Jagd & Hund kamen Anfang des Jahres rund 150 Anbieter in einer Halle zusammen. Oft sind afrikanische Länder das Ziel ihrer Reisen, aber auch in Kanadas Bergen oder Alaskas Eislandschaften, Argentiniens La Pampa oder Ungarns Wäldern sind Pumas, Rotwild und Steinböcke zum Abschuss im Angebot.

Die meisten Großwildjäger kommen aus den USA

30.000 bis 50.000 deutsche Jäger gehen auf Fährtensuche, pirschen sich an und töten Wild in ihrem Jahresurlaub. "Die meisten davon jagen aber nicht Großwild, sondern eher Reh, Hirsch, Wildschwein und Vögel im europäischen Ausland", sagt Daniela Freyer von der Tierschutzorganisation Pro Wildlife. "Unbestritten stellen bisher die US-Amerikaner die größte Gruppe der Großwildjäger."

Es gibt keine genaue Definition dafür, was "Großwild" meint. Der Begriff stammt aus der Jägersprache und hat seinen Ursprung in der Auslandsjagd. Als Faustregel lässt sich sagen: Großwild ist, was mehr als 50 Kilogramm wiegt. Offiziell festgelegt ist das aber nicht. Gern gesehene Beute für die Vertreter des umstrittenen Sports sind Eisbären und Afrikas Big Five – Löwe, Nashorn, Elefant, Leopard und Wasserbüffel.

Viele dieser Arten sind in ihren Beständen bedroht, sie stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Beispielsweise gibt es laut Schätzungen seit Anfang des Jahrtausends 20.000 bis 25.000 Eisbären auf der Erde. Wie viele Tiere jährlich durch Wilderei oder den Klimawandel sterben, ist nicht bekannt. Geschätzt 23.000 bis 29.000 Löwen leben südlich der Sahara. Laut IUCN ist der Bestand in 21 Jahren um 42 Prozent zurückgegangen, nur vereinzelt haben sich Populationen erholt. Schlechter steht es um Spitzmaulnashörner: Rund 5.000 wurden 2013 noch gezählt. Auch hier haben sich einige Bestände in den vergangenen Jahren erholt, doch ihre Zukunft ist längst nicht gesichert. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der von Wilderern abgeschlachteten Tiere rasant gestiegen.

Gesunde, starke Männchen werden am liebsten geschossen

Gerade ihre geringe Anzahl macht die Säuger zu begehrten Trophäen auch auf dem legalen Markt. Mehr noch: "Die Jäger haben es auf die stärksten, gesündesten und erfahrensten Tiere abgesehen, die für den Erhalt der ohnehin stark bedrohten Bestände am wichtigsten sind", sagt Tierschützerin Freyer. Das macht die Jagd noch mörderischer. Internationale Jagdverbände fördern den Drang ihrer Schützen, Überlegenheit zu demonstrieren. Sie führen Rekordbücher und vergeben Medaillen für die größten Stücke. Je seltener die Art und je größer Hörner, Mähnen und Stoßzähne der getöteten Tiere, umso höher sei der Preis für den Abschuss und umso höher der Statusgewinn für den Erleger, sagt Freyer.

Das zeigt auch eine Auflistung ihrer Organisation, die verschiedene All-inclusive-Reiseangebote ausgewertet hat:

  • 17.000 bis 65.000 Euro kostet demnach die Jagd auf Elefanten im Durchschnitt.
  • Einen Löwen zu erlegen liegt bei 18.000 bis 54.000 Euro.
  • Stark vom Aussterben bedrohte Breitmaulnashörner gibt es für 35.000 Euro.
  • Ihre noch weit selteneren Verwandten, die Spitzmaulnashörner, liegen bei 240.000 bis 280.000 Euro.
  • Leoparden kosten 8.000 bis 30.000 Euro und sind wie Kaffernbüffel mit 6.000 bis 17.000 Euro geradezu günstig im Vergleich.
  • Einen Eisbären zu jagen kostet 30.000 bis 40.000 Euro.

Abgedeckt sind damit die Kosten für den Abschuss, Begleitung durch einen Führer, Unterbringung auf der Jagd und die Waffen. Der wohlhabende Kunde soll sich umsorgt fühlen. Hinzu kommen zumeist der Flug, das Hotel vor und nach der Jagd, der Transfer ins Jagdgebiet sowie der Transport der Trophäen in das Heimatland.

Ob die Jagd auf eine bestimmte Tierart legal ist, bestimmen nationale Gesetze. Doch ein Exemplar zu schießen, heißt nicht, es auch aus dem Land bringen zu dürfen. Inwiefern es Jägern erlaubt ist, ihre Trophäen zu exportieren und international zu handeln, regelt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES. Die Quote richtet sich dabei nach Art und Herkunft. Aus Tansania beispielsweise dürfen in diesem Jahr 200 Stoßzähne von 100 Afrikanischen Elefanten als Zeichen des Triumphs über die Natur mitgenommen werden, aus Sambia maximal 160 von 80 Tieren.

Sogar der WWF duldet kontrollierte Jagd

Wer als deutscher Jäger seine Trophäe an der Wohnzimmerwand aufhängen will, braucht unter Umständen dafür eine Genehmigung des Bundesamts für Naturschutz (BfN). Zumindest wenn die Art sich in Anhang I des CITES-Abkommens findet, Geparden etwa oder Braunbären. Für Spezies in Anhang II braucht es allein die Erlaubnis des Ausfuhrstaats – bis auf einige Ausnahmen, die seit diesem Jahr in der EU verschärft gelten. Löwen-Trophäen etwa sind je nach Herkunftsland nur noch mit offizieller Erlaubnis über die Grenze zu bringen.

Das BfN führt keine Statistik darüber, wie viele Anträge erfolgreiche Jäger insgesamt gestellt haben, abrufbar ist die Anzahl der eingeführten Trophäen. Im vergangenen Jahr waren das nach Angaben der Behörde insgesamt 626 Stück, bis zum 4. August dieses Jahres 205. Darunter 12 Stoßzähne, 6 Hautstücke und ein Schwanz von Afrikanischen Elefanten aus Mosambik, 36 Trophäen von Leoparden aus verschiedenen afrikanischen Ländern oder Fell und Schädel von Wölfen aus den USA und Russland.

"Solange die EU kein explizites Einfuhrverbot für die jeweilige Art und das Jagdland erlassen hat, wird in aller Regel eine Genehmigung ausgestellt", sagt Daniela Freyer. Das Bundesamt ist als Vollzugsbehörde in Deutschland davon abhängig, dass Informationen vorliegen, die gegebenenfalls Zweifel an der Legalität oder Nachhaltigkeit begründen. "Das BfN kann keine eigenständigen Untersuchungen in anderen souveränen Staaten vornehmen", sagt Thomas Graner, Zentralbereichsleiter im Bundesamt. "Was vor Ort in Ursprungsländern passiert, obliegt in erster Linie der Kontrolle der dort zuständigen Behörden." Genau die aber reicht laut Tierschutzorganisationen oftmals nicht aus. "Es gibt kaum Überprüfungen, zudem werden die Jäger meist nicht von Wildhütern begleitet", sagt Freyer. Die Gebiete sind äußerst groß, das Personal begrenzt. Das schafft Platz für Betrug und Wilderei.

Für die Menschen am Ort ist es oft nicht nachvollziehbar, warum ausländische Großwildjäger bedrohte Tiere abschießen dürfen, während ihnen dafür in einigen Ländern Gefängnis droht. Zwei Argumente, die Behörden, Jäger und Reiseanbieter häufig anführen: Der Jagdtourismus helfe, Arten zu schützen und diene der Entwicklungshilfe.

Das klingt zunächst bizarr. Die Idee dahinter folgt jedoch einer gewissen Logik: Elefanten und Löwen, die in Nationalparks leben, sind geschützt. Um sie in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, zahlen Touristen viel Geld. Tiere außerhalb von Nationalparks aber sind den Menschen tot oft mehr Wert als lebendig; weil sie essbar sind, dann keine Gefahr für Acker und Familie mehr darstellen oder in Einzelteile zerlegt auf dem – illegalen – Markt hohe Preise erzielen.

Der Fall Cecil zeigt: Die Trophäenjagd stellt ein großes Risiko dar

Sogar die Umweltorganisation WWF duldet kontrollierte Jagd, um bestimmte Populationen längerfristig zu erhalten. Voraussetzungen dafür seien allerdings unter anderem, dass keine gefährdeten Arten gejagt würden, die Jagd unter strenger gesetzlicher Kontrolle stattfinde und die Population der gejagten Arten nicht abnehme. Die Organisation fußt dabei auf einer Bewertung der IUCN.

All das aber ist in den meisten Fällen nicht gegeben. Das zeige nicht zuletzt der aktuelle Fall des Löwen Cecil, sagt Ratzlaff. Seit Jahren sind sich Umweltschutzorganisationen und Behörden uneins darüber, ob sich die Trophäenjagd zum Schutz der Arten eignet. "Das liegt auch daran, dass es kaum belastbare Informationen über die ökonomische Bedeutung und ökologischen Auswirkungen der Industrie gibt", schrieb ein Team um den Biologen Peter Lindsey von der Universität von Simbabwe bereits 2006. Die Forscher haben versucht, die Vor- und Nachteile klar gegeneinander zu stellen. Ihre Studie zeigt: Die Trophäenjagd trägt definitiv nicht grundsätzlich zum Wohl von Tier und Mensch bei (Lindsey & Roulet & Romanach, 2006). Vielmehr gebe es je nach Region eine Vielzahl von Problemen. Die Autoren forderten deshalb detaillierte Studien in allen Nationen, die Großwildjagd erlauben.

Einige Untersuchungen gibt es. Die meisten liefern starke Hinweise darauf, dass die Großwildjagd in den meisten Gegenden viel zu beliebt ist, als dass sie bedrohte Tierarten schützt. Der Biologe Craig Packer von der University of Minnesota etwa hat untersucht, wie sich die Trophäenjagd auf die Raubkatzen-Populationen in Tansania auswirkt. Auf 300.000 Quadratkilometern ist es Sportjägern dort bislang erlaubt, pro Jahr 500 Löwen und 400 Leoparden zu schießen. Das macht 1,67 Löwen sowie 1,33 Leoparden auf 1.000 Quadratkilometer* – und sei alles andere als nachhaltig, wie die Forscher schreiben (Packer et al., 2011). Die Zukunft der Tiere sei damit alles andere als gesichert.

Jäger haben es häufig auf Jungtiere abgesehen

Ihren Berechnungen zufolge dürften Jäger in weiten Teilen bloß 0,5 Löwen und einen Leopard jährlich schießen, aufgrund dichter Besiedlung dürften es in einem bestimmten Reservat doppelt so viele Löwen und gar dreimal so viele Leoparden sein. Wichtig sei zudem, dass keine Jungtiere gejagt würden, um die Bestände zu sichern. Das aber ist anderen Studien zufolge häufig der Fall (Loveridge et al., 2006). Ähnliches zeigten Biologen für die Jagd auf Elefanten in einem Gebiet, das sich über Botswana, Südafrika und Simbabwe erstreckt (Selier et al., 2013).

Die Jagdindustrie hält dennoch an ihrem Argument fest. Auch weil es vielen Studien an Objektivität mangele, Tierschutzorganisationen beeinflussten Untersuchungen und würden die Realität verzerren, heißt es. Der Biologe Lindsey etwa engagiert sich für den African Wildlife Conservation Fund. Die Studie von Packer ist von der African Wildlife Foundation mitfinanziert. Selier und Kollegen bekamen Forschungsgelder vom Amarula Elephant Research Programme. Gearbeitet haben die Forscher jedoch nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien, unabhängige Gutachter haben die Studien geprüft.

Ein weiterer Punkt: Die kontrollierte Jagd hat mancherorts durchaus zum Überleben von Populationen beigetragen. "Dass die Schraubenziege in Zentralasien nicht mehr auf der Roten Liste steht, ist maßgeblich auf gut organisierte Trophäenjagd zurückzuführen", sagt Rosie Cooney, Vorsitzende der IUCN-Kommission für Umwelt-, Ökonomie- und Sozialpolitik. Auch habe sich der Wildbestand in den südlichen afrikanischen Ländern zuletzt deutlich erholt, da sich die Nationen darauf besinnt hätten, den Wert von Tieren zu stärken. "Große Regionen sind von Anbauflächen in Naturland umgewandelt worden. Jagd- und Fototourismus haben diese Entwicklung gefördert." Auch lokale Büros des WWF berichten von erfolgreichen Projekten, etwa in Namibia und Pakistan.

*Anm. d. Red.: An dieser Stelle waren uns zwischenzeitlich leider einige Quadratkilometer abhanden gekommen. Wir haben den Fehler korrigiert.

Was passiert, wenn Trophäenjagd verboten wird

Der Fotograf Siphiwe Sibeko hat die Jagd einer Reisegruppe des Iwamanzi Game Reserve dokumentiert. Klicken Sie auf das Bild, um zur Fotostrecke zu gelangen. © Siphiwe Sibeko/Reuters

Würde die Trophäenjagd verboten, wäre die Zukunft der Tiere weit ungewisser als jetzt, sagt Cooney. In einem drastischen Szenario beschreibt sie, warum Wildtiere keine Chance haben, wenn künftig keine Gelder aus dem Jagdtourismus mehr an die Öffentlichkeit fließen würden. Der Hwange National Park, aus dem der Löwe Cecil ursprünglich stammte, wird maßgeblich durch die Trophäenjagd im Rest des Landes finanziert. Wird sie ausgesetzt, fehlen Gelder, Angestellte müssen entlassen werden, die daraufhin ihre Familien nicht mehr ernähren können. Statt sich für den Schutz ihrer Tierwelt einzusetzen, töten sie sie selbst und nehmen bereitwillig Bestechungsgeld von Wilderern an – die bedrohten Arten sind vollkommen schutzlos.

"Im Einzelfall, wenn die Jagd Bestandteil eines integrierten, umfassenden Schutz- und Nutzungskonzeptes ist, tolerieren wir deshalb die Trophäenjagd", sagt WWF-Mitarbeiterin Sylvia Ratzlaff. "In der Regel ist die Zahl der von Hobbyjägern erlegten Tiere in der Regel äußerst gering und Wilderei stellt die wesentlich größere Bedrohung für Tierarten wie Elefant und Nashorn dar."

Man dürfe nicht vergessen, dass die Tierwelt für die Anwohner einen anderen Stellenwert hat als für uns, sagt Ratzlaff. Die Bevölkerung in Afrika wächst, mehr Menschen brauchen mehr Platz. Die Tierwelt ist Stadtplanern und Bauern, die ihr Land erweitern wollen, da oft im Weg. Elefanten vernichten Ernten, Löwen reißen Herden. "Das Großtiermanagement soll helfen, das Leben von Tier und Mensch möglichst problemlos verlaufen zu lassen", sagt Ratzlaff. Und dazu gehört eben auch, dass die Bevölkerung gut am Umweltschutz mitverdienen kann, weil beispielsweise neue Arbeitsplätze geschaffen und Wirtschaftszweige aufgebaut werden.

Von Jagd als Entwicklungshilfe kann nicht die Rede sein
Daniela Freyer, Pro Wildlife

Tatsächlich aber profitieren Parks und Anwohner bislang nur bedingt vom All-inclusive-Jagdtraum der Großwildjäger. Die Reiseveranstalter fahren nachweislich den Großteil der Gewinne ein. Teilweise sind staatliche Gebühren oder eine community fee für die Gemeinde am Ort im Angebotspreis enthalten. Aber der Anteil ist gering. Laut eines IUCN-Reports von 2009 verdient die lokale Bevölkerung in Afrika durchschnittlich 20 Euro-Cent pro Person daran, dass Auslandsjäger Elefanten, Löwen oder Giraffen in ihrer Heimat erlegen. Zum Staatshaushalt trägt die Großwildjagd in Afrika nur 0,006 Prozent bei. Wie die IUCN berichtet, schafft die Jagd in Afrikas acht wichtigsten Jagdländern, in denen 140 Millionen Menschen leben, gerade einmal 15.000 lokale Teilzeit-Arbeitsplätze. "Es ist ein Geschäft, das sich weit über den Köpfen jener abspielt, die sich nicht einmal ein Stück Land kaufen können, um dort Ackerbau zu betreiben", schrieb der Journalist Joseph Maramba aus Simbabwe auf ZEIT ONLINE.

Fotosafaris sind nicht für jede Region die Lösung

"Von Jagd als Entwicklungshilfe kann sicherlich nicht die Rede sein", sagt Tierschützerin Freyer. Im direkten Vergleich sei der Fototourismus erwiesenermaßen die lukrativere Einnahmequelle, wie Parks in Kenia oder Botsuanas Okavango-Delta zeigen. Kenia nimmt jährlich eine Milliarde US-Dollar mit Fototourismus ein – 30 Millionen wären es durch die Trophäenjagd gewesen.

Doch auch hier gebe es Einschränkungen: Viele Regionen, die sich für die Trophäenjagd eignen, sind für Fototouristen nicht attraktiv genug. Oder: Einzelne Länder seien zu arm, um die benötigte Tourismus-Infrastruktur aufzubauen, die erst geschaffen werden muss, damit Fotosafaris angeboten werden können. Auch fließt selbst vom Fototourismus nur ein geringer Anteil in die Geldtöpfe von Staat und Bevölkerung. Immerhin aber dezimiert dieses Konzept nicht weiter die Zahl bereits stark gefährdeter Tierarten.

Wer mit Freude Tiere tötet, lässt sich davon nicht leicht beeindrucken. Wer sich überlegen fühlen möchte, weil er einem prächtigen Elefantenbullen das Leben und seine Stoßzähne genommen hat, der darf sich dem legal widmen. In wenigen Fällen kann er damit tatsächlich zum Schutz einzelner Arten beitragen. Die Trophäenjagd als solche bleibt aber vor allem eines: ein Luxus-Sport und die Demonstration von Macht auf Kosten der Natur.