Seit Jahren ist illegaler Bergbau in Peru ein Problem, Polizei und Militär gehen gewaltsam dagegen vor. In Madre de Dios an der Grenze zu Brasilien und Bolivien wurden nun erhöhte Quecksilberwerte gemessen. Die Regierung erklärte die Region, die etwas größer als Bayern ist, zum Notstandsgebiet. 40 Prozent der etwa 110.000 Einwohner sollen durch die Verunreinigung betroffen sein. "Die Folgen des illegalen Bergbaus in Madre de Dios werden uns über die kommenden 80 Jahre begleiten", sagte Umweltminister Manuel Pulgar Vidal.