Ein Biberschwanz ragt ins Bild, eine halbe Tatze berührt das Papier. Elf Tiere haben im Bildband des Künstlers Michael Günzburger physische Spuren hinterlassen. Jedes einzelne Haar wird zu einer feinen Linie, zusammen zeichnen sie schwarzweiße Muster. Das Buch heißt Contact, weil es die Berührungen der Tiere in Lithografien konserviert. Mensch und Tier sind sich fremd geworden – in den Linien der Druckerpresse könnten sie sich wiederfinden. Der Bildband mit einem Text von Lukas Bärfuss erscheint im Februar 2018 in der Edition Patrick Frey.