Kalifornien - Mindestens 17 Tote nach Schlammlawinen Nach mehreren Schlammlawinen bei Santa Barbara im Süden Kaliforniens steigt die Anzahl der Toten auf 17. Weitere 13 Menschen werden vermisst. Die Aufräumarbeiten dauern an. © Foto: Kenneth Song/Santa Barbara News-Press

Durch mehrere Schlammlawinen im US-Bundesstaat Kalifornien sind mindestens 17 Menschen gestorben. Wie die Behörden im Bezirk Santa Barbara bekannt gaben, waren am Mittwoch mehr als 500 Helfer in den überfluteten Gebieten im Einsatz. Drei Menschen seien am Mittwoch aus den Wasser- und Geröllmassen gerettet worden, weitere zwei Menschen konnten nur tot geborgen werden, teilte Sheriff Bill Brown mit. 13 Menschen würden noch vermisst, es gebe 28 Verletzte.

Die Erdrutsche waren durch einen heftigen Regensturm in der Nacht zu Dienstag ausgelöst worden. Schlammlawinen und Geröll beschädigten die Kleinstadt Montecito, die nordwestlich von Los Angeles liegt, schwer.

Auch ein Haus der US-Moderatorin und Schauspielerin Oprah Winfrey war betroffen. Sie veröffentlichte bei Instagram ein Video ihres Gartens, der voller Schlamm und Trümmer ist. Die Sprecherin der Feuerwehr von Santa Barbara sagte örtlichen Medien zufolge, insgesamt seien etwa hundert Häuser zerstört und 300 weitere beschädigt worden.

Vergangenen Monat hatte in der Region nach langer Dürre ein Waldbrand große Schäden verursacht. Durch den dabei entstandenen Kahlschlag konnte der Boden die Wassermassen nicht mehr aufnehmen.