Mit den Korsetts und steifen Anzügen ließ das Bürgertum im Kaiserreich Konventionen fallen. Schon zu Zeiten der Aufklärung entstand der Nudismus als Zivilisationskritik.
Er begeistert Anarchisten wie Ästheten und ist heute so relevant wie vor 150 Jahren: Der Regisseur Peter Konwitschny und der Politologe Udo Bermbach sprechen über Wagner.
Sind seine Kompositionen wirklich so originell? Oder hat er sich nur geschickt bei anderen bedient? Diese Fragen plagten schon Wagner selbst. Von Hansjörg Ewert
Im Jubiläumsjahr wird lauter als sonst über Bayreuth diskutiert. Hanns-Josef Ortheil lässt sich gern mitreißen, Rolf Schneider hingegen hält nichts vom Wagner-Wahn.
Sie sammelten Mythen und Märchen, erforschten die Sprache und legten sich mit der Obrigkeit an. Die Brüder Grimm waren dennoch Revolutionäre wider Willen. Von S. Martus
Märchen sind zauberhaft – deshalb lieben Kinder sie. Doch auch so mancher Erwachsene hat eine Schwäche für die Sagen: Fünf ZEIT-Autoren stellen ihre Lieblingsmärchen vor.
Lange verheimlichten die Brüder Grimm den Ursprung ihrer angeblichen Volksmärchen. Nicht ohne Grund: Denn die Geschichten stammen keineswegs von deutschen Bäuerinnen.
Mitten im Kalten Krieg hatten die USA und die Sowjetunion einen aberwitzigen Plan: Eine Atombombe nahe dem Erdtrabanten zünden – als Zeichen der eigenen Überlegenheit.