Womöglich blieb es bei den morgendlichen drei Tassen Kaffee und dem Bier am Abend. "Viele Menschen ignorieren ihr Durstgefühl und wundern sich am Ende über mangelnde Leistungsfähigkeit", so Dr. Susanne Holthausen, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse.

Der Mensch besteht zu 60 Prozent aus Wasser. Durch Atmen, Schwitzen und Verdauung gehen täglich 2,5 Liter verloren. Über die Nahrung holen wir uns 0,8 Liter zurück, 0,3 Liter entstehen beim Stoffwechsel. Den Rest, also rund eineinhalb Liter, will der Körper wiederhaben. Besser ist es allerdings zwei Liter pro Tag einzuplanen, denn wer kaum spürbar schwitzt, verliert schon 500 Milliliter Flüssigkeit pro Stunde. Bilden sich Schweißperlen, sind es bereits doppelt so viel. Gibt es keinen


Flüssigkeitsausgleich von außen, meldet sich der Körper mit Symptomen wie Unwohlsein, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität oder Leistungsabfall. Grund: Verliert der Körper Flüssigkeit, verdichtet sich das Blut. Der Körper schaltet auf Sparflamme und die Durchblutung wird verringert. Experimente der Rosbacher Trinkstudie zeigten sogar, dass die gesundheitlichen Folgeerscheinungen noch am nächsten Tag zu spüren waren.

Fatal ist, dass gerade bei älteren Menschen das Durstgefühl nicht mehr richtig funktioniert und diese regelrecht "vertrocknen".

Es ist allerdings nicht damit getan, das Versäumte durch reichliches Trinken am Abend auszugleichen. Trinken Sie am Besten in kleinen Schlucken alle 15 bis 20 Minuten ein Glas Wasser leer.

Welche Getränke sich dabei am Besten eignen und was von Leitungswasser eigentlich zu halten ist, lesen Sie hier "