Ein dynamischer Auftritt macht noch längst keinen glücklichen Manager! Deutschlands Führungskräfte sind jedenfalls nicht zu beneiden: Gut 85 Prozent von ihnen leiden unter vegetativen Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizmagen und Herzbeschwerden. Drei von vier Managern haben außerdem einen zu hohen Cholesterinspiegel und fast ebenso viele klagen über Rückenschmerzen. "Beschwerden, die sich in den Griff kriegen lassen", so Diplom-Psychologin Angelika Wagner-Link aus München. "Wenn man nur erst mal verinnerlicht, dass heftiger Arbeitsbelastung ebenso intensive Phasen zum Abspannen folgen sollten." Als Autorin der Broschüre "Lustvoll arbeiten" - herausgegeben von der Techniker Krankenkasse - hat Wagner-Link gut umsetzbare Strategien dafür entwickelt, wie man mehr Spaß bei der Arbeit haben kann und dabei gesund bleibt.

"Für unser Wohlbefinden ist vor allem die richtige Balance zwischen Stress- und Erholungs-Phasen wichtig", erklärt Angelika Wagner-Link. "Wer im Beruf ständig nur Vollgas gibt - und sich nie Pausen zur Regeneration gönnt - ist irgendwann ausgebrannt. Das so genannte Burn-out-Syndrom tritt auf: Nichts macht mehr richtig Freude, jede neue Aufgabe erscheint kaum zu bewältigen." - Richtiges Zeit- und Selbstmanagement sowie Arbeitsmethodik können dabei helfen, sich künftig besser zu organisieren. - Negative Denkmuster können gezielt in richtige Bahnen gelenkt werden, um Energien nicht "sinnlos" zu vergeuden. Lesen Sie, wie sich Gesundheit zur Chefsache erklären lässt und Veränderungen im Job gemanagt werden können. Machen Sie außerdem den Test zum Thema "Stress/Burnout", um herauszufinden, ob Sie künftig mehr an sich und Ihre Gesundheit denken sollten.

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Von Britta Surholt-Rauer