Wernher von Braun Auf der Seite der Sieger

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen die USA mehr als eintausend deutsche Wissenschaftler für sich arbeiten. Der bekannteste von ihnen konstruierte in den sechziger Jahren die amerikanische Mondrakete: Wernher von Braun

Der Mann, der Deutschland mit seiner "Wunderwaffe" V2 den Sieg bringen sollte, erlebt das Kriegsende in angenehmer Ruhe. In Oberammergau genießt er, unter Aufsicht der SS, das Frühlingswetter im Kreise seiner Mitarbeiter aus der Heeresversuchsanstalt Peenemünde: "Wir saßen auf unserem Berg, und unten durch die Täler zogen die Alliierten." Längst ist Wernher von Braun bereit, zum Feind überzulaufen. Am 2. Mai 1945 – das Radio hat gerade Adolf Hitlers Tod vermeldet – schickt er seinen Bruder mit dem Fahrrad ins Tal zu den amerikanischen Truppen. "Mein Land hat zwei Weltkriege verloren", schreibt er. "Diesmal möchte ich auf der Seite der Sieger stehen."

Die Sieger werden ihm diesen Wunsch erfüllen. Der Feind von gestern wird zum Freund und Helfer, und so handelt die Geschichte Wernher von Brauns nicht nur vom Opportunismus eines Einzelnen, sondern auch von dem einer Großmacht: Nach 1945 holen sich die Amerikaner mehr als eintausend deutsche Wissenschaftler – Raketenbauer, Flugzeugingenieure, Luftfahrtmediziner – ins Land; eine Operation, die unter dem Codenamen Overcast ("Bewölkt") beginnt und als Projekt Paperclip ("Büroklammer") mehr als zwanzig Jahre lang fortgeführt wird.

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ZEIT Geschichte 3/2011
"Wie Deutsche die USA prägten" ist das Thema der aktuellen ZEIT-Geschichte-Ausgabe. Klicken Sie auf das Bild, um zur Seite des Magazins zu gelangen

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Bereits im Frühsommer des Jahres unterziehen Briten und Amerikaner die Raketenwissenschaftler aus Peenemünde in Garmisch-Partenkirchen einer mehrere Wochen dauernden Befragung. Wernher von Braun nutzt die Gelegenheit, um für sich zu werben. Eine "sorgfältig geplante Entwicklung der Raketenwissenschaft" werde "revolutionäre Auswirkungen im wissenschaftlichen wie im militärischen Bereich haben", prophezeit er den Alliierten. "Hyperschallflugzeuge", eine Raumstation, ein Weltraumspiegel, um Energie zu gewinnen und das Wetter auf der Erde zu manipulieren, ein bemannter Flug zum Mond – all das sei nicht nur denkbar, sondern machbar: mit ihm und seinem Wissenschaftlerteam.

Schon als Jugendlicher träumte der 1912 in Wirsitz (Posen) geborene Wernher von Braun vom Bau einer Mondrakete. Und in einer Science-Fiction-Geschichte, die er sich im Alter von 17 Jahren ausgedacht hat, taucht auch erstmals der die Erde kontrollierende Weltraumspiegel auf, den er 1945 den Amerikanern in Aussicht stellt. Lunetta heißt diese Erzählung, und sie spielt sämtliche Motive in Brauns Leben an: Da ist der absolute Glaube an das technisch Machbare, da ist das All als zu erobernder Raum, und da ist die Idee einer totalen Macht, die qua technischer Überlegenheit den Erdball beherrscht.

Fortschrittsgläubig in allen Technikfragen, zutiefst konservativ aber in seinen Ordnungsvorstellungen, ist Wernher von Braun der typische Vertreter einer reaktionären Modernität. Die Politik interessiert ihn stets nur so weit, wie sie seinen Zielen dient. Umgekehrt dient er sich den jeweils herrschenden Verhältnissen ohne Wenn und Aber an, wenn es darum geht, seinen Traum zu verwirklichen.

Seine Faszination für die eigene Sache ist dabei so groß, dass sie ihn geradezu umstrahlt. Schon in den zwanziger Jahren schlägt Wernher von Braun die Menschen dadurch in seinen Bann. Die Raketenforschung kommt damals gerade in Mode. Die Öffentlichkeit verfolgt spektakuläre Versuchsfahrten mit Raketenautos, und bald richten sich die Blicke auch auf den von Technikenthusiasten eingerichteten Berliner Flugplatz des "Vereins für Raumschifffahrt". Wernher von Braun zündet hier 1928 erste eigene Raketen und startet eine Marketingkampagne für die neue Technik.

1932 wird das Militär auf den begabten jungen Mann aufmerksam: Er soll im Auftrag der Reichswehr unter Umgehung der Versailler Bestimmungen raketengetriebene Waffen entwickeln. Nach 1933 bringen dann die Kriegspläne des "Dritten Reiches" seine Karriere voran. 1937 steigt er zum technischen Direktor der neu eingerichteten Versuchsstelle des Heereswaffenamtes (HWA) in Peenemünde an der Ostsee auf. Noch im selben Jahr tritt er in die NSDAP ein. Wernher von Braun ist damals 25 Jahre alt. 1940 wird er Mitglied der SS. Als Nationalsozialist im engeren Sinne tut er sich indes nie hervor. Er ist kein Mitdenker – sehr wohl aber ein Mittäter.

Leser-Kommentare
  1. ... vom grandiosen Tom Lehrer:

    http://www.youtube.com/wa...

  2. >>Nach 1945 holen sich die Amerikaner mehr als eintausend deutsche Wissenschaftler – Raketenbauer, Flugzeugingenieure, Luftfahrtmediziner – ins Land; eine Operation, die unter dem Codenamen Overcast ("Bewölkt") beginnt und als Projekt Paperclip ("Büroklammer") mehr als zwanzig Jahre lang fortgeführt wird.<<

    Dies ist mir sprachlich doch deutlich zu diplomatisch und human verpackt.
    Es ist nicht so, als hätten die Deutschen Wissenschaftler und Ingenieure eine besonders große Wahl gehabt bzgl Operation Paperclip. Wen die Amerikaner (und später dann die Sowjets) haben wollten, nahmen sie mit, ganz gleich, was dessen eigene Planung sagte.

  3. Ich denke da auch an die Nazi-Ästhetin Leni Riefenstahl, welche erst Herrenmenschen und später Afrikaner porträtiert hat.
    Für solche Leute ist die Ideologie nur "Mittel zum Zweck" um ihre Leidenschaft ausüben zu können.
    Raumfahrt, Film, ... was auch immer.
    Solche Menschen würden mit dem Teufel paktieren um ihren Hobbies zu frönen.
    Das sind Besessene auf ihrem Gebiet.
    Denen ist die Politik völlig egal, und auch die Menschen welche der Politik zum Opfer fallen.
    Denen geht's nur um die Sache.
    Ich behaupte mal, diese extreme Fokussierung ist eine Voraussetzung für Spitzenleistung.

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    "welche erst Herrenmenschen und später Afrikaner porträtiert hat."
    Sie muß aber den chinesischen Film "Hero" gekannt haben, und schätzungsweise geheult dabei, da kann sie nicht mit. Was mich aber überhaupt nicht hindert, mir den ziemlich regelmäßig reinzuziehen, Propaganda oder nicht: das ist genial.

    "welche erst Herrenmenschen und später Afrikaner porträtiert hat."
    Sie muß aber den chinesischen Film "Hero" gekannt haben, und schätzungsweise geheult dabei, da kann sie nicht mit. Was mich aber überhaupt nicht hindert, mir den ziemlich regelmäßig reinzuziehen, Propaganda oder nicht: das ist genial.

  4. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/ew

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    Was Pauschalierung? Herr von Braun ist mitschuldig an 10.000 Tote in England Tote durch V2 Beschuss. Von Dora gar nicht zu sprechen. Er war der führende Kopf.

    Was Pauschalierung? Herr von Braun ist mitschuldig an 10.000 Tote in England Tote durch V2 Beschuss. Von Dora gar nicht zu sprechen. Er war der führende Kopf.

    • simlei
    • 26.10.2011 um 18:45 Uhr

    Aber es gibt mehr als genug genug Gegenbeispiele, als dass sie alle Ausnahmen Ihrer Regel sein könnten.

    Eine Leser-Empfehlung
    • Crest
    • 26.10.2011 um 19:42 Uhr

    ich könnte mich kurz fassen und fragen:

    Wollen wir (wir! :-)) den Weltraum erobern - oder wollen wir Heilige

    (deren Gemeinschaft aber nach der herrschenden Lehre sowieso erst im Jenseits stattfindet).

    So aber frage ich zunächst: gibt es einen besonderen Anlass für diesen Bericht? Die Zeit der (kritischen) von Braun Biographien liegt doch schon einige Jahre wieder zurück.

    Immerhin finden sich hier einige interessante (besser: amüsante) Wortschöpfungen: "reaktionäre Modernität".

    Google liefert hierfür magere 2000 Hits. Herr Staas darf sich in der Benutzung dieser "Kreation" also bei der intell. Avantgarde wähnen.

    Ansonsten bringt der Artikel außer einer etwas nervenden moralischen Überheblichkeit wenig neues (und eigentlich gar nichts neues).

    Beginnen wir mit dem "Opportunismus": für den einen ist es Opportunismus, für den anderen die größte Vision der Welt (das kennen wir schon von "Duplo", haken wir es also ab.).

    "Die Politik interessiert ihn stets nur so weit, wie sie seinen Zielen dient." So what, würde ich antworten. Das Recht hätte er. Allerdings bin ich mir ganz und gar nicht sicher, ob diese Annahme überhaupt zutrifft.

    Und last but not least trugen "die Fortentwicklungen seiner ... Vergeltungswaffe (nicht nur) dazu bei, die Menschheit im Kalten Krieg an den Rand der Vernichtung zu bringen." sondern auch die Freiheit der westlichen Welt zu erhalten.

    Letzteres aber ist einem Jahrg. 75 wohl nicht mehr zu vermitteln.

    Herzlichst Crest

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    • konnat
    • 26.10.2011 um 22:16 Uhr

    ..der einiges zurechtrückt und den ich, Jahrg. 48,mit Genuss gelesen habe. Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 1958, als von Braun mit einer Juno Rakete den ersten Satteliten der USA-Explorer 1 erfolgreich startete. Explorer 1 lieferte u.a. Daten, die auf den späteren van Allen Strahlungsgürtel hinwiesen.
    Von Braun galt damals als Held.Nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns in der BRD. Schließlich war es ihm gelungen, mit der Sowjetunion gleichzuziehen.
    So war es halt,im Kalten Krieg.

    • konnat
    • 26.10.2011 um 22:16 Uhr

    ..der einiges zurechtrückt und den ich, Jahrg. 48,mit Genuss gelesen habe. Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 1958, als von Braun mit einer Juno Rakete den ersten Satteliten der USA-Explorer 1 erfolgreich startete. Explorer 1 lieferte u.a. Daten, die auf den späteren van Allen Strahlungsgürtel hinwiesen.
    Von Braun galt damals als Held.Nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns in der BRD. Schließlich war es ihm gelungen, mit der Sowjetunion gleichzuziehen.
    So war es halt,im Kalten Krieg.

    • konnat
    • 26.10.2011 um 22:16 Uhr

    ..der einiges zurechtrückt und den ich, Jahrg. 48,mit Genuss gelesen habe. Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 1958, als von Braun mit einer Juno Rakete den ersten Satteliten der USA-Explorer 1 erfolgreich startete. Explorer 1 lieferte u.a. Daten, die auf den späteren van Allen Strahlungsgürtel hinwiesen.
    Von Braun galt damals als Held.Nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns in der BRD. Schließlich war es ihm gelungen, mit der Sowjetunion gleichzuziehen.
    So war es halt,im Kalten Krieg.

  5. Was Pauschalierung? Herr von Braun ist mitschuldig an 10.000 Tote in England Tote durch V2 Beschuss. Von Dora gar nicht zu sprechen. Er war der führende Kopf.

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    http://en.wikipedia.org/w...

    Wo bleibt dann ihre Verurteilung der beteiligten Ingenieure auf britischer und amerikanischer Seite?
    Wenn schon, dann gleiches "Recht" für alle oder nicht?

    Moralisch verurteilen kann man immer leicht. Aber dann auch bitte ohne Doppelstandards und unter Bedacht des historischen Kontextes.

    Überdies, man sollte nicht vergessen, dass in jener Zeit ein totaler Krieg stattfand. Jeder Ingenieur und Wissenschaftler, der an militärischen Projekten beteiligt war, egal auf welcher Seite, hatte faktisch Blut an seinen Händen.
    Warum zeigt man also explizit auf Wernher von Braun in dem Zusammenhang?
    Weil er sich für die wegweisendste und beeindruckenste Technologie, die in diesem Krieg ihren Durchbruch fand, verantwortlich zeichnete?

    • cvnde
    • 27.10.2011 um 2:18 Uhr

    Ein Fluggerät tötet nicht.

    Die Rakete die v. Braun war die A4 = (Aggregat 4), was man auf diese Rakete eine Sprengladung setzen, hat nichts mit der Rakete zu tun.
    Dann dürften Sie sich auch nicht mehr in eine Boeing-Maschine setzen, denn zwei Maschinen dieser Firma, haben auch mal eben ~ 80.000 Menschen umgebracht.

    Die hundertausende die bei den Brandbomben-Angriffen auf Tokio ums Leben kamen, mal ganz abgesehen.

    Wie wäre es mit Sacharow?
    Der Mensch hat mit Beigeisterung H-Bomben entwickelt, die Zar-Bombe, 50 Megatonnen TNT Sprengkraft, die hat man , da am Polarkreis, mal eben aus Jux, abgeworfen.
    Heute verleiht man einen "Menschenrechtspreis" nach dem Mann.

    Tötet nicht? Ein Kanonenrohr tötet auch nicht aber die Granate darin..... und die Trägerrakete trägt die Atombombe.
    Und die anderen haben es auch getan, welch ein Argument.
    Die Wissenschaft an und für sich ist gut ohne Moral ist sie des Menschen Untergang.
    Ich darf mich hier verabschieden.

    aber wollen wir hier die opfer gegenrechnen, die der einsatz von technik bzw. wissenschaftlichen erkenntnissen zur folge hatte? was ist dann mit oppenheimer und seinem team? oder herrn Kalaschnikow? keine andere waffe hat in der geschichte mehr menschen getötet als die ak 47.

    aber darum geht es nicht. von braun war ein genialer techniker. und dass kann man würdigen. keine einzige saturn 5 hatte jemals ein technisches versagen. kein einziger ausfall.

    seine politischen ansichten interessierenmich weniger, da er kein politisch aktiver mensch war. er hat ja keine politik gemacht.

    Schade, dass sie politisch desinteressiert sind Das waren auch unsere Vorfahren unter den Nazis und Hitler konnte wüten, mit Ausnahme einiger wenigen z.B. wenige weiße Rose, Attentat 20. Juli 1944 auf Hittler,

    Von Braun war ein genialer Erfinder bin damit einverstanden
    und sah wohl für sich keinen anderen Weg seine Raketen zu bauen.

    Wernher von Braun war wichtig für die Amis wie andere NAZI-Wissenschaftler für den Bau der Atombombe in der Sowjetunion wichtig waren.
    Der Kalte Krieg macht möglich davon zu kommen im Gegensatz zu Chemie-Ai im Irak, der am Strang endete.
    Der von ehem. Nazis wie der Organisation Gehlen verschärfte Kalte Krieg machte es möglich, dass viele Kriegsverbrecher in diversen Institutionen auch in Westdeutschland überwintern konntenbis die Luft für sie wieder rein war.
    Barbie der Schlächter von Lyon in Bolivien oder Brunner die ehem. Rechte Hand von Eichmann in Syrien, bezahlt bis zuletzt in den 1980ern vom BND, der Nachfolgeoranistaion Gehlens.

    http://en.wikipedia.org/w...

    Wo bleibt dann ihre Verurteilung der beteiligten Ingenieure auf britischer und amerikanischer Seite?
    Wenn schon, dann gleiches "Recht" für alle oder nicht?

    Moralisch verurteilen kann man immer leicht. Aber dann auch bitte ohne Doppelstandards und unter Bedacht des historischen Kontextes.

    Überdies, man sollte nicht vergessen, dass in jener Zeit ein totaler Krieg stattfand. Jeder Ingenieur und Wissenschaftler, der an militärischen Projekten beteiligt war, egal auf welcher Seite, hatte faktisch Blut an seinen Händen.
    Warum zeigt man also explizit auf Wernher von Braun in dem Zusammenhang?
    Weil er sich für die wegweisendste und beeindruckenste Technologie, die in diesem Krieg ihren Durchbruch fand, verantwortlich zeichnete?

    • cvnde
    • 27.10.2011 um 2:18 Uhr

    Ein Fluggerät tötet nicht.

    Die Rakete die v. Braun war die A4 = (Aggregat 4), was man auf diese Rakete eine Sprengladung setzen, hat nichts mit der Rakete zu tun.
    Dann dürften Sie sich auch nicht mehr in eine Boeing-Maschine setzen, denn zwei Maschinen dieser Firma, haben auch mal eben ~ 80.000 Menschen umgebracht.

    Die hundertausende die bei den Brandbomben-Angriffen auf Tokio ums Leben kamen, mal ganz abgesehen.

    Wie wäre es mit Sacharow?
    Der Mensch hat mit Beigeisterung H-Bomben entwickelt, die Zar-Bombe, 50 Megatonnen TNT Sprengkraft, die hat man , da am Polarkreis, mal eben aus Jux, abgeworfen.
    Heute verleiht man einen "Menschenrechtspreis" nach dem Mann.

    Tötet nicht? Ein Kanonenrohr tötet auch nicht aber die Granate darin..... und die Trägerrakete trägt die Atombombe.
    Und die anderen haben es auch getan, welch ein Argument.
    Die Wissenschaft an und für sich ist gut ohne Moral ist sie des Menschen Untergang.
    Ich darf mich hier verabschieden.

    aber wollen wir hier die opfer gegenrechnen, die der einsatz von technik bzw. wissenschaftlichen erkenntnissen zur folge hatte? was ist dann mit oppenheimer und seinem team? oder herrn Kalaschnikow? keine andere waffe hat in der geschichte mehr menschen getötet als die ak 47.

    aber darum geht es nicht. von braun war ein genialer techniker. und dass kann man würdigen. keine einzige saturn 5 hatte jemals ein technisches versagen. kein einziger ausfall.

    seine politischen ansichten interessierenmich weniger, da er kein politisch aktiver mensch war. er hat ja keine politik gemacht.

    Schade, dass sie politisch desinteressiert sind Das waren auch unsere Vorfahren unter den Nazis und Hitler konnte wüten, mit Ausnahme einiger wenigen z.B. wenige weiße Rose, Attentat 20. Juli 1944 auf Hittler,

    Von Braun war ein genialer Erfinder bin damit einverstanden
    und sah wohl für sich keinen anderen Weg seine Raketen zu bauen.

    Wernher von Braun war wichtig für die Amis wie andere NAZI-Wissenschaftler für den Bau der Atombombe in der Sowjetunion wichtig waren.
    Der Kalte Krieg macht möglich davon zu kommen im Gegensatz zu Chemie-Ai im Irak, der am Strang endete.
    Der von ehem. Nazis wie der Organisation Gehlen verschärfte Kalte Krieg machte es möglich, dass viele Kriegsverbrecher in diversen Institutionen auch in Westdeutschland überwintern konntenbis die Luft für sie wieder rein war.
    Barbie der Schlächter von Lyon in Bolivien oder Brunner die ehem. Rechte Hand von Eichmann in Syrien, bezahlt bis zuletzt in den 1980ern vom BND, der Nachfolgeoranistaion Gehlens.

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