Breivik-Attentat"Gegen den Hass"

Anders Breivik ist nicht allein mit seinen Ideen. Das macht mir Angst. Doch es hilft nicht, sich zum Opfer zu stilisieren. Von Mahmona Khan, Oslo von Mahmona Khan

Norwegen Muslime Breivik Oslo

Eine muslimische Frau fotografiert ein Meer an Blumen vor der Kathedrale in Oslo, vier Tage nach dem Attentat durch Anders Behring Breivik.  |  © Cathal McNaughton/Reuters

Der 22. Juli 2011 wird mir als einer der schrecklichsten Tage meines Lebens in Erinnerung bleiben. Dieser Tag des Hasses hat mich so schockiert wie der Terrorangriff vom 11. September 2001.

Ich bin Norwegerin. Meine Eltern kamen vor rund 40 Jahren aus Pakistan hierher – so wie zahlreiche andere Migranten aus Asien und Afrika. Mitte der sechziger Jahre begann die moderne Geschichte Norwegens als Einwanderungsland.

Anzeige

Oft wird behauptet, Integration sei hier nie ein Problem gewesen, bevor Tausende Menschen aus nichtwestlichen Staaten ins Land kamen. Doch das ist nicht wahr: Norwegen hat eine mehr als tausendjährige Migrationsgeschichte, und auch Europäer taten sich mitunter schwer damit, ihren Platz in der norwegischen Gesellschaft zu finden.

Unterschiedlichkeit erzeugt unweigerlich Spannungen. Auch meiner Familie begegnete man mit Vorurteilen. Ich erinnere mich, dass wir »Pakis« genannt wurden. Aber alles in allem machte uns das nicht so viel aus. In gewisser Weise schien es mir sogar, dass sich die Dinge im Lauf der Zeit verbesserten, dass die Menschen einander kennenlernten. Die Kinder der Einwanderer mischten sich mehr und mehr in öffentliche Debatten ein, wurden zu einem aktiven Teil der Gesellschaft.

Diese neue Generation war der ihrer Eltern in vielem voraus: Sie war besser ausgebildet und engagierte sich stärker in der Gesellschaft. Und sie wagte es, sich gegen patriarchale, autoritäre Strukturen in den Familien aufzulehnen. Auch ich gehöre zu dieser Generation. Wir sitzen zwischen allen Stühlen. Aber ich blieb stets optimistisch, denn allen Schwierigkeiten zum Trotz waren die Dinge in Bewegung!

ZEIT Geschichte 2/2012
ZEIT Geschichte 2/2012

Dann kam der 11. September. Und mit ihm kamen Angst und Misstrauen. Die Terroristen haben für ihre Mordtat den Glauben von Millionen Menschen missbraucht und in ein so übles Licht gerückt, dass Muslime in aller Welt das Stigma spürten. Manche von ihnen distanzierten sich nun von ihrem Glauben, den sie bisher ganz entspannt gelebt hatten; andere identifizierten sich mit ihm umso stärker, je heftiger er angegriffen wurde. Auf einmal war die Gesellschaft wieder gespalten in »wir« und »ihr«. Der Karikaturenstreit von 2005 verstärkte dies noch.

1989 war es schon einmal zu einem ähnlichen Konflikt gekommen. Damals ging es um Salman Rushdies Buch Die satanischen Verse. Auf den norwegischen Verleger des Buches, William Nygaard, wurde ein Attentat verübt. Glücklicherweise überlebte er! 1989, 2001, 2005: Die Angst vor Muslimen und die Vorurteile gegen sie haben in diesen Jahren immer weiter zugenommen.

Auch die muslimische Community hat sich verändert. Vor dem 11. September kannte oder sah ich so gut wie keine Frau, die einen Hidschab trug, und keine Männer mit langem Bart. Heute bietet sich ein anderes Bild: Vor allem junge norwegische Muslime sind wieder viel konservativer in ihren Ansichten und stärker auf der Suche nach religiöser Identität. Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass sie sich hierzulande nicht anerkannt fühlen, dass sie sich oft am Rand der Gesellschaft wiederfinden und deshalb anderweitig nach Zugehörigkeit streben.

Die Situation hat sich in Norwegen gefährlich hochgeschaukelt. Auf der einen Seite gibt es islamistische Extremisten. Sie befeuern die Ängste vor dem Islam – Ängste, die bei radikalen Rechten in offenen Hass umschlagen. Beide Seiten – die Islamisten und die radikalen Islamhasser – sind in einer symbiotischen Beziehung zueinander gefangen: Sie speisen den Hass der Gegenseite mit immer neuer Nahrung.

Mahmona Khan

wurde 1973 in Oslo geboren. Sie ist freie Autorin und betreibt das viel beachtete Weblog www.mahmnonakhan.no.

Was mich am meisten ängstigt, ist, dass Anders Breivik, der Attentäter von Oslo und Utøya, nicht allein ist mit seinen Überzeugungen. Sein Glaube hat viele Anhänger. Und das ist mindestens ebenso alarmierend wie der islamische Fundamentalismus, der den Islam so fürchterlich in Verruf gebracht hat und es weiter tut. Längst vertreten hierzulande sogar manche Intellektuelle und Akademiker die Ansicht, der Islam und die Muslime bedrohten Norwegen. Dass es einige Muslime gibt, die nichts anderes tun, als sich lautstark zu Opfern zu stilisieren, macht die Sache nur noch schlimmer.

Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, Brücken zu bauen. Man muss die Angst bekämpfen – mit Fakten. Nur so können wir die gegenwärtigen Konflikte lösen. Ich bin eine stolze norwegische Muslimin mit einem reichen pakistanischen Erbe. Norwegen ist noch immer ein wundervolles, ein freiheitliches und in vieler Hinsicht junges Land. We shall overcome!

Aus dem Englischen von Christian Staas

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. In Norwegen habe man behauptet, Integration sei nie ein Problem gewesen, bis nicht Menschenmassen aus nichtwestlichen Staaten ins Land kamen.

    Das war in D bis Ende der 70er nicht anders.

    [..]

    Gekürzt. Bitte beachten Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    die bornierten Klischees. Die unreflektierte Angst, die "Ausländer" würden die Deutschen überrennen und zu einem Verschwinden der deutscher Kultur führen. Die Arroganz, das "Deutsche" mehr Rechte hätten, bevorzugt behandelt werden müssten, weil das Glück hatten, hier geboren zu sein. Weiß zu sein. Die deutsche Nationalität zu haben. Was bedeutet überhaupt "deutsche Kultur". Wer von den heutigen deutschen Jugendlichen kümmert sich überhaupt darum, dass er/sie bestimmte Traditionen lebt und welche sind das? Welche dieser Traditionen werden auch von Nichtdeutschen gelebt bzw. nicht gelebt? Eine Antwort interessiert mich sehr.

    Man sollte sich hierbei vor Augen führen, dass Nationalstaaten schon immer etwas konstruiertes waren und kein Grund liefern dürfen, anderen Menschen gegenüber hochnäsig gegenüber zu treten. Ebenso ist es nicht nachzuvollziehen, warum die eigene Kultur als höherwertig, als bewahrenswerter angesehen werden sollte. Alle Kultur ist wertvoll und bewahrenswert. Allerdings ist "Kultur" kein statisches Konzept. Kulturen entwickeln sich und gerade interkultureller Austausch ist wichtig, damit sich Kulturen entwickeln können. Eine abgeschottete Kultur wird irgendwann sich selbst zur Referenz und bald zur Farce.

    Wenn Sie hier die ganzen sozialen Probleme anführen, dann sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn Sie vermischen und vertauschen Ursachen und Wirkungen. Evtl., um ihre festgefahrenen Bilder bestätigen zu können?

    Da sind sie wieder, die beliebten Floskeln im Namen einer Ideologie, die trotz objektiver Fakten längst nicht mehr sachlich über gesellschaftliche Missstände nachdenkt, sondern nur noch polemisch zu argumentieren vermag - sofern man überhaupt von Argumentation sprechen kann...

    • monchi
    • 22. Juli 2012 9:56 Uhr

    "Auch die muslimische Community hat sich verändert...Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass sie sich hierzulande nicht anerkannt fühlen, dass sie sich oft am Rand der Gesellschaft wiederfinden und deshalb anderweitig nach Zugehörigkeit streben."

    Es scheint für Islamismus keine andere Erklärung zu geben, außer nicht "anerkannt" zu werden. Lassen sich mit diesem Ansatz auch 70% Wahlerfolge für Islamisten in Ägypten erklären? Ich glaube nicht.
    Wir müssen uns mit der Realität beschäftigen und dabei hilft nur eine ehrliche Bestandsaufnahme und Analys bestimmter Phänomene. Dazu gehört auch, dass die Integration von bestimmten Migrantengruppen gut und ziemlich problemlos funktioniert, hier und in Norwegen, und die Integration anderer Gruppen große Problem macht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    die Situation in Norwegen mit der in Ägypten vergleichen?

    Machen Sie es sich da nicht zu einfach?

    ... über den so oft doch alle geschoren werden.
    Das ist genau einer der Kernpunkte der Debatte, finde ich.
    Mal wieder sind es "die Muslime" und "die Islamisten". Was hat denn bitte eine junge norwegische Frau, deren Eltern vor 40 Jahren aus Pakistan kamen, mit den Wahlergebnissen in Ägypten zu tun, nur weil sie und die dort lebenden Menschen formal der gleichen Glaubensrichtung angehören?
    Kann man mich mit dem Ku Klux Klan vergleichen, nur weil ich mich ebenso wie dessen Anhänger als Christ bezeichne und uns tausende von Kilometern trennen?

    Ich denke schon, dass für viele junge europäische Muslime auch einfach die Ablehnung, die ihrem Glauben entgegenschlägt, dazu führt, dass dieser offener zur Schau gestellt wird, also mit Bart oder Hidschab.
    So wie "Schaut her, ich gehöre trotzdem dazu und schäme mich nicht für meine Religion, die ihr plötzlich so pauschal verurteilt". Möglicherweise wird Extremismus auch geschürt dadurch, dass man sich fremd fühlt und deshalb mehr zusammenrottet. Möglicherweise möchten einige junge Menschen aber auch einfach nur zeigen: "Sehr her, wir sind Muslime. Und zwar ganz offensichtlich. Und trotzdem sind wir vollwertige, normale Mitglieder dieser Gesellschaft."
    Man kann auch langen Bart oder Kopftuch tragen, und trotzdem oder gerade deshalb voll im normalen Leben stehen, ohne gleich ein potentieller Terrorist zu sein!

  2. die bornierten Klischees. Die unreflektierte Angst, die "Ausländer" würden die Deutschen überrennen und zu einem Verschwinden der deutscher Kultur führen. Die Arroganz, das "Deutsche" mehr Rechte hätten, bevorzugt behandelt werden müssten, weil das Glück hatten, hier geboren zu sein. Weiß zu sein. Die deutsche Nationalität zu haben. Was bedeutet überhaupt "deutsche Kultur". Wer von den heutigen deutschen Jugendlichen kümmert sich überhaupt darum, dass er/sie bestimmte Traditionen lebt und welche sind das? Welche dieser Traditionen werden auch von Nichtdeutschen gelebt bzw. nicht gelebt? Eine Antwort interessiert mich sehr.

    Man sollte sich hierbei vor Augen führen, dass Nationalstaaten schon immer etwas konstruiertes waren und kein Grund liefern dürfen, anderen Menschen gegenüber hochnäsig gegenüber zu treten. Ebenso ist es nicht nachzuvollziehen, warum die eigene Kultur als höherwertig, als bewahrenswerter angesehen werden sollte. Alle Kultur ist wertvoll und bewahrenswert. Allerdings ist "Kultur" kein statisches Konzept. Kulturen entwickeln sich und gerade interkultureller Austausch ist wichtig, damit sich Kulturen entwickeln können. Eine abgeschottete Kultur wird irgendwann sich selbst zur Referenz und bald zur Farce.

    Wenn Sie hier die ganzen sozialen Probleme anführen, dann sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn Sie vermischen und vertauschen Ursachen und Wirkungen. Evtl., um ihre festgefahrenen Bilder bestätigen zu können?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Wenn Sie hier die ganzen sozialen Probleme anführen, dann sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn Sie vermischen und vertauschen Ursachen und Wirkungen. Evtl., um ihre festgefahrenen Bilder bestätigen zu können?"

    Ihr Kommentar läßt auf einige Vorurteile ihrerseits schließen, und somit auf ein sehr festgefahrenes und einfaches Weltbild.

    Antwort siehe k10

    ... "Die Arroganz, das "Deutsche" mehr Rechte hätten, bevorzugt behandelt werden müssten, weil das Glück hatten, hier geboren zu sein. Weiß zu sein. Die deutsche Nationalität zu haben." ...

    Ja, für mich nehme ich es in Anspruch, hoffentlich in meinem Heimatland andere Rechte und Pflichten zu haben, als wenn ich mich als "dauerhafter Gast" in einem anderen Land aufhalte.

    Ganz klar spürbar, wenn ich in meinem Heimatdorf bin, in dem meine Familie nachweislich seit dem 15. Jahrhundert ansässig ist - dort ist mein Status auch heute noch ein ganz anderer, als wenn ich zwanzig Kilometer weiter irgendwo als "Zugezogene" oder "Eingeheiratete" leben würde. In größeren Städten spielt diese Zugehörigkeit keine große Rolle mehr - obwohl in persönlichen Gesprächen gerne betont wird, wieviele Generationen schon in dieser Stadt lebten - oder man selbst mindestens seit 50 Jahren im gleichen Haus wohnt. - Und daraus ganz selbstverständlich für sich mehr Rechte ableitet... Das empfinde ich als legitim - weil solche Aussagen bekomme ich auch von befreundeten Familien im Ausland - ob Frankreich oder USA...

    Ich finde es bewundernswert, wie die norwegische Gesellschaft um "Einheit in Vielfalt" kämpft, um ihre Vision von Frieden und Demokratie zu stärken. Das geht aber auch nur, wenn sich jede und jeder seiner Wurzeln und seiner Identität bewußt ist, denn ein Einheitsbrei schafft keinen wirklichen Frieden, sondern nährt die abstrusen Mordpläne von Attentätern jeder Couleur.

  3. die Situation in Norwegen mit der in Ägypten vergleichen?

    Machen Sie es sich da nicht zu einfach?

    Antwort auf "Erklärung"
  4. 5. [...]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Kommentar, auf den Sie sich kritisch beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion/ls

  5. 6. [...]

    Der Kommentar, auf den Sie sich kritisch beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion/ls

    Antwort auf "[...]"
  6. "Wenn Sie hier die ganzen sozialen Probleme anführen, dann sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn Sie vermischen und vertauschen Ursachen und Wirkungen. Evtl., um ihre festgefahrenen Bilder bestätigen zu können?"

    Ihr Kommentar läßt auf einige Vorurteile ihrerseits schließen, und somit auf ein sehr festgefahrenes und einfaches Weltbild.

    Antwort auf "Und da sind sie wieder"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • negve
    • 22. Juli 2012 11:05 Uhr

    Na dann widerlegen Sie doch diese Vorurteile und entlarven das festgefahrende und einfache Weltbild.

    Wetten Sie können das nicht?

    Etwa das Vorurteil, dass soziale Probleme vielschichtig und zu komplex sind, als sie auf einfache Zusammenhänge wie Muslim -> ungebildet oder Araber -> Sozialschmarotzer oder Ausländer -> kriminell zu reduzieren?

    Ist es etwa ein Vorurteil, wenn ich das Phänomen betrachte und bei meinen Urteilen berücksichtige, dass soziale Gruppen sich auf sich selbst reduzieren und abspalten, wenn Teile oder einzelne Mitglieder von ihnen angegriffen werden.

    Ist es ein Vorurteil, wenn ich bedenke, dass Ressentiments gegenüber Ausländern, sozial Schwachen, Andersdenkenden, Andersgläubigen immer dann auf besonders fruchtbaren Boden fallen, wenn es eine Zeit sozialer Unsicherheit, wirtschaftlicher Schwäche, großer sozialer Unterschiede gibt?

    • RobioZ
    • 22. Juli 2012 11:04 Uhr

    Die Kritik am Islam allein auf die durch den islamistischen Terrorismus geschürte Angst zu beschränken ist zu kurz gegriffen. Auch die viel weiter verbreitete Diskriminierung von Frauen und Andersgläubigen ist ein Problem.
    Die Menschen fürchten den Islam, denn er betreibt im Namen der Religion vielerorts in der Welt auch Politik. Der politische Islam darf sich nicht unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit verstecken! Ich kenne nicht ein islamisches Land, welches seinen Bürgern auch nur annähernd soviele Rechte zugesteht wie die westlichen Länder christlicher Prägung.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Es gibt bei uns sogar Parteien, die ganz offiziell im Namen des Christentums Politik betreiben. Ob diese Parteien, dem christlichen Anspruch noch in Gänze gerecht werden, mag dahin gestellt bleiben, aber Ihr Argument greift in jedem Fall ins Leere, denn das Christentum betreibt genauso im Namen der Religion Politik.

    Der einzige Unterschied ist, dass wir hier an diese Politik gewöhnt sind. Der "Westen" ist durch das Christentum geprägt und daher wird christlich motivierte Politik nicht bewusst als religiös motivierte Politik wahrgenommen.

    • Scobie
    • 22. Juli 2012 19:45 Uhr

    "ich kenne nicht ein islamisches Land kennen, dass auch nur annähernd soviele Rechte zugesteht wie die westlichen Länder christlicher Prägung"

    Nur weil Sie keines kennen, heisst schon lange nicht, dass Islam der Grund für den Unterschied ist. Mangelnde Menschenrechte hat in vielen Ländern, ob Christlich oder Islamisch, viele Ursachen. Ob die dominierende Religion einer der Gründe ist, kann sicherlich debattiert werden. Aber das einfach so zu behaupten ist kein Argument. Die meisten Ländern mit einer überwiegend moslemischen Bevölkerung haben aktuell mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen wie Armut, Korruption, Krieg, Hunger usw. Ob es eine Verbindung zwischen all diesen Problemen und der Religion an sich gibt, ist nicht so offensichtlich, wie Ihr Kommentar unterstellt. Ich kann an vielen Ländern denken, die als westlich bzw. Christlich gelten, wo die Rechte der Bürgern nicht viel Wert sind. Für unser komfortables Leben hier im "Westen" gibt es viele Gründen. Ob das Christentum einer davon ist, möchte ich bezweiflen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Schlagworte Islam | Muslim | Europa | Oslo | Norwegen | Anders Behring Breivik | Integration
Service