Deutschlandkarte Außergewöhnliche Museen

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ZEITmagazin Nr. 29/2014

Sommerurlaub in Deutschland ist eine hochgefährliche Sache, denn es kann ja auch mal regnen. Im Sonnenschein ist die deutsche Provinz gut zu ertragen, der Urlauber wandert, radelt oder liegt rum. Aber wenn es regnet, dann steht die Urlaubsstimmung auf der Kippe. Man spricht von Museumswetter. In Abwesenheit von Sammlungen künstlerischen oder historischen Werts müssen sich Museen etwas einfallen lassen. Deshalb sind überall im Land "originelle" Museen entstanden. Auf dieser Karte zeigen wir all jene, die es nur einmal gibt (auch das berühmte Hygienemuseum in Dresden hat es so auf die Karte geschafft). Zement-, Bauern- oder Faschingsmuseen fehlen, die gibt es nämlich zigfach. Das Schöne an vielen Museen auf unserer Karte – wie etwa dem Schnarchmuseum, das ein Arzt privat eingerichtet hat – ist, dass man die wenigen Zimmer schnell durchquert hat. Eine kleine Abwechslung pro Urlaubstag reicht ja, schon steigt die Laune beträchtlich. Hinterher ein großer Erdbeerbecher, und alles ist super.

Recherche: Anna Goldenberg

Kommentare

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Das Karl-Valentin-Museum in München ist noch sehr originell. Wird in allen Reiseführern erwähnt.

Region Basel - wir gehören ja kulturell eh fast zu Deutschland:
- Hosensackmuseum, das kleinste Museum überhaupt. Jeder, der etwa 30 interessante Krimskrams-Objekte herumliegen hat, kann diese dort für einen Monat ausstellen lassen. In einem kleinen Schaufenster.
- Froschmuseum mit mehr als 14'000 Fröschen, in Münchenstein.