Beziehungen Unsere Liebe

Berlin ist die Stadt, in der in der Liebe alles möglich sein soll. Was aber, wenn man seine Möglichkeiten nicht nutzen möchte? Von

ZEITmagazin Nr. 4/2015

Ich bin ein paar Jahre in Berlin-Mitte zur Schule gegangen. Direkt an der Weinmeisterstraße, zwischen Schuhboutiquen und Business-Lunch-Läden. In der sechsten Klasse war ich unsterblich in einen Jungen verliebt. Wir hielten im Sportunterricht unauffällig Händchen, während wir auf der Bank sitzend den Anweisungen unseres Lehrers lauschten. Ansonsten kommunizierten wir nicht miteinander. Eines Tages, wir hatten mal wieder Sport, drückte mir der Junge ein kleines Herz aus rotem Glas in die Hand. Ich glaube, das war einer der glücklichsten Tage meines Lebens. Wir hatten uns zwar nichts zu sagen – aber wir liebten uns.

An einem Freitagabend im November, zwölf Jahre später, sitze ich in einer verrauchten Bar, nur ein paar Straßen von meiner ehemaligen Schule entfernt, und starre Charlotte ungläubig an. Sie hat mir gerade gesagt, dass sie polyamorös lebt. Sie ist schon ewig mit ihrem Freund zusammen – jetzt hat sie noch einen zweiten Freund. Ich frage: "Und das funktioniert?" Charlotte lacht. "Na ja, funktionieren ist natürlich relativ", sagt sie: "Man muss bereit sein, einiges an Arbeit zu investieren. Einfach ist es nicht, das ist klar. Es ist immer ein Prozess, es hakt und knirscht, aber eben an anderen Punkten als vielleicht in monogamen Beziehungen. Nicht bei Langeweile und Gewöhnung beispielsweise, sondern bei Eifersucht und Zeitmanagement."

Charlotte und ich kennen uns noch nicht sehr lange. Aus irgendeinem Grund überrascht es mich, zu erfahren, dass jemand in meinem Alter seine Liebe zu mehreren Menschen gleichzeitig und gleichberechtigt in realen Beziehungen ausleben kann. Mich überrascht auch, dass es mich überrascht.

Berlin ist die Stadt, in der heute so ziemlich jede Beziehungsform ausgelebt werden kann. Die neue Stadt der Liebe. Es gibt einen Werbespot eines Hotelportals, in dem eine junge Frau am Computer einen Pärchenurlaub bucht und dabei raunt: "Ich will mir dir nach Berlin. Und ich will die ganze Nacht durchquatschen. Und danach – danach will ich mit dir ins Bett. Ich will einfach das perfekte Hotel für uns finden. Und buchen – buchen will ich da, wo es am günstigsten ist." Früher hätte man solche Spots mit Venedig, Rom oder Paris gedreht. Nun ist Berlin die Stadt, die einem das Liebesglück verspricht. Ähnlich wie schon in den Zwanzigern ist es heute wieder ein Sehnsuchtsort, wo vieles möglich ist, wo es unzählige Lokale und Bars gibt, wo man die ganze Nacht unterwegs sein kann. Hier gibt es die Kulturszene, Freiräume, magische Momente und natürlich Menschen. In dieser Stadt, in der ständig etwas Neues passiert, aber kaum etwas lange Bestand hat, muss sich auch niemand festlegen, solange er nicht bereit dazu ist. Und da das Leben hier noch immer vergleichsweise günstig ist, sind finanzielle Mittel vielleicht nicht ganz so notwendig für das Glück wie etwa in Hamburg, München oder Köln. Man darf auch mitspielen, wenn man kein Geld hat.

Männer nehmen erotische Krisen offenbar gelassener

Bei Charlotte ist es sogar das doppelte Glück. Sie erzählt, dass sie sich nicht mehr vorstellen könne, anders zu lieben. Der Gewinn für ihr Leben sei einfach zu groß. Es nehme den Druck raus: Ein Partner müsse nicht mehr alle Erwartungen erfüllen. Die Anforderungen an eine Beziehung könnten sich auf verschiedene Personen verteilen. Es gehe darum, nicht in Grenzen, sondern in Möglichkeiten zu denken. Und um die persönliche Freiheit: Liebe sei das Einzige, was das Leben lebenswert macht – warum beschränkten wir uns ausgerechnet in diesem Gefühl? Das finde ich alles sehr einleuchtend. Trotzdem lässt mich das Gespräch nicht mehr los. Ich bin in dieser Stadt geboren – aber in meinen Vorstellungen von der Liebe kann ich anscheinend kaum noch mit ihr mithalten.

Ich weiß gar nicht, was ich habe: Normalerweise bin ich die Erste, die in Diskussionen über die Liebe das Modell der lebenslangen Exklusivität anzweifelt. Theoretisch finde ich die Möglichkeit, Beziehungen zu öffnen, um sie am Leben zu erhalten, sehr verlockend. Doch jetzt muss ich mir eingestehen, dass ich im tiefsten Innern wohl doch an einer sehr gängigen Vorstellung von Partnerschaft festhalte. Ich bin, romantisch gesehen, in einer anderen Zeit stecken geblieben. Das, wonach ich heimlich strebe, ist ziemlich genau das Happy End eines jeden Richard-Curtis-Films: irgendetwas zwischen Notting Hill und Tatsächlich Liebe. Ich glaube zwar nicht daran, dass es nur einen Richtigen oder eine Richtige gibt. Woran ich aber durchaus glaube, ist, dass zwei Menschen so gut zusammenpassen können, dass es keinen ewigen Krampf bedeutet, ein Leben lang zusammenzubleiben. Und zwar als Paar, mit allem, was dazugehört. In einem romantischen, erotischen und freundschaftlichen Sinne. Ich ahne natürlich, dass das genauso mühsam sein wird wie Charlottes Polyamorie.

Rebecca Martin

Rebecca Martin, 24, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Vor einem Jahr schrieb sie im ZEITmagazin einen Text darüber, wie es ist, heute jung zu sein. Von ihr erschienen die Romane Frühling und so sowie Und alle so yeah. Im März kommt ihr neuer Roman Nacktschnecken im DuMont-Verlag heraus.

Ich habe schon oft genug miterlebt, dass traditionelle Beziehungen an den utopischen Erwartungen der Beteiligten gescheitert sind. Dazu muss ich aber auch sagen: Je älter ich werde, desto mehr gewöhne ich mich an den Gedanken, dass die Welt vielleicht doch nicht krachend untergeht, sollte ich es nicht schaffen, mein Leben lang mit dem Mann zusammenzubleiben, mit dem ich auch Kinder bekomme. Aber einen Versuch, oder auch ein paar, ist es doch wert.

Ich glaube, dass Sex dabei wichtig ist. Aus einer einfachen Beobachtung heraus: Paare driften auseinander, wenn sie nicht genug miteinander schlafen. Dabei sind es, anders als man vielleicht denken könnte, oft die Frauen in meinem Berliner Umfeld, die darunter leiden, wenn zu wenig Sex im Spiel ist. Sie fühlen sich vielleicht schneller verunsichert als die Männer. Wenn sie sich nicht mehr begehrt fühlen, empfinden sie ihre Beziehung als massiv bedroht. Männer nehmen erotische Krisen heute offenbar gelassener.

23 Kommentare

"Ich finde alles rührend, was

"Ich finde alles rührend, was mich daran erinnert, dass man die Liebe noch woanders finden kann als auf Tinder."

Und ich find alle Klamotten schick, die mich daran erinnern, dass man auch noch was anderes als von buddhistischen Kindermönchen mundgepflückte Alpaca Wolle tragen kann.

Tjaha, so bin ich.

"Warum zeigt ihr nicht mal

"Warum zeigt ihr nicht mal "normale" Berliner und nicht immer die SuperelitärenimmergleichlangweiligenBildungsbürgermitihrentollenJobs?"
Zitat eines Kommentars.
Herrlich..dachte ich sei der Einzige. Gibt es in Berlin keine Handwerker,Schuh-oder Blumenverkäufer,Metzger,Busfahrer..etc..??
Finde es gäähnend Langweilig nur über eine gewisse Multimediale-SocialMedia-Uppercoole Lifestyle Elite zu lesen..
Wie sieht eine Beziehung des Fast Food Verkäufers mit der Angestellten des Footlockers aus?
Wie sehen diese Menschen Ihr Berlin,ihr Hamburg etc..
DAS wäre spannend..aber gehört wohl nicht zur Zielgruppe für die Zeit/Zeit Magazin.
Viele Grüsse,
Ein begeisternder Zeit-Leser mit Abo, als "normaler" Handwerker tätig.
Ja, auch diese Leute lesen die Zeit..nicht Bild...

"Unsere Liebe". Schön dachte

"Unsere Liebe". Schön dachte ich. Gespannt war ich. Die totale Vollkatastrophe bekam ich! Das ist so dermaßen weit weg von der, nun, Realität, wie es nur irgend sein kann. Schlimm schlimmer Unsere Liebe. Die Fotos. Der Text. Es ist wirklich nicht auszuhalten. Das ist ein utopisches, krankhaft inszeniertes Affentanztheater-Berlin. Oder Leben. Oder Sein. Keine Ahnung, für wen das gut sein soll. Das ist der Til-Schweiger-Film unter den Artikeln, und dazu Verkaufsshow. Bah. Nein danke!

ich denke hier ..

.. wurde die Weiterentwicklung der Gesellschaft fälschlicher Weise mit einem Ort in Verbindung gebracht. Natürlich sind im Jahre 2015 andere und "ungewöhnliche" Beziehungen möglich und dadurch wieder "normal" geworden. Was das aber mit Berlin zu tun haben soll, ist mir nicht ganz klar. Oder diese Entwicklung ist eben jetzt erst endlich auch in Berlin angekommen ;-) Fragen Sie mal Leute in Köln, Hamburg oder sonst wo in Deutschland ... ich glaube Sex vor der Ehe gibt es da schon länger :-)

via ZEIT ONLINE plus App

Typisch berlinerisch. Man freut sich, wie Bolle, mal irgendwo in irgendeinem Zusammenhang genannt worden zu sein und sei es nur in einem dämlichen Werbeclip. Daraus wird dann der ganz große Aufhänger gemacht.

Die Weltsicht der Autorin ist äußerst beschränkt. Wahrscheinlich kennt sie außer den typischen Urlaubsregionen nur die drei Kuhdörfer, die im Umkreis von 100km um Berlin liegen und baut dies aber konsequent in ihre Weltsicht ein: So, wie es da ist, ist es überall außerhalb von Berlin. In diesen Kuhdörfern mögen solche Beziehungen das große Ding ja sein.

Die berliner Unstetigkeit ist keine tolle Besonderheit, sondern ein Makel, da sie ihre Ursache im ständigen Scheitern hat. Berlin wäre immer gerne die beste Stadt in irgendwas, scheitert aber immer an der Konkurrenz.
Schon der Vergleich mit Paris ist ziemlich lächerlich.
Paris ist mehr als 3 Mal so groß, das kulturelle Zentrum Frankreichs und mehr als 1000 Jahre älter. Dort wurde schon Weltpolitik gemacht, als in Berlin noch die Kühe über die unbefestigte Hauptstraße getrieben wurde.

Schöner Text, auch wenn es sich am Ende alles zu sehr in Wohlgefallen auflöst und das Phänomen Polyamorie nur gestreift wird. Ich glaube, dass das Phänomen eine Lebenseinstellung widerspiegelt, die tatsächlich sehr gut zu Berlin passt, wo sich alles in Projekte auflöst und man darüber, was in 5 Jahren sein wird, nur weiß, dass es spannende neue Projekte sein werden, ohne eine Ahnung zu haben, was das genau sein wird. Berlin ist von daher tatsächlich und immer noch, vielleicht sogar immer mehr, eine Art Experimentierfeld für Lebenseinstellungen und -entwürfe. Wenn man immer 'nur' irgendwelche parallel laufende Projekte macht und es auch gar nicht anders sein soll, dann sind Beziehungen auch Projekte - die natürlich auch jederzeit parallel laufen können oder sollen, solange sie sich nicht untereinander in die Quere kommen. Wichtig dabei scheint mir, dass es dabei nicht in eine totale Beliebigkeit abrutscht oder das Ergebnis von Enttäuschung und Zynismus ist. Weil das ist ja die Kehrseite der wunderbaren Berliner Schnelllebigkeit: eine Tendenz zu und die Gefahr von Abgebrühtheit und Gleichgültigkeit.

Nur weil es unzählige Möglichkeiten gibt, muss man noch lange nicht allesamt austesten. Genau dieses schon fast pathologische Streben nach dem biggeste bang for the buck (pun intended!) ist das, was den meisten Menschen im Weg steht (und das nicht nur im Zwischenmenschlichen). Anstelle also alles unbedingt mal anzutesten, anstelle immer nach dem nächsten, noch besseren Kick zu suchen, sollte man sich vielleicht einfach mal in Zufriedenheit üben und das genießen, was sich im Moment gut anfühlt. Läuft man jeder Möglichkeit hinterher, dann wird die Freiheit zum Fluch und Gefängnis und man selbst zum Sklaven der eigenen Unzufriedenheit.

Man möge mich bitte nicht falsch verstehen, es spricht nichts gegen Polyamorie, offene Beziehungen oder sonstiges Aufbrechen bisher gültiger Strukturen und Rollen. Wer damit glücklich wird: nur zu. Aber auch dabei kann eine Prise Zufriedenheit definitiv nicht schaden.

Ich habe zwar grundsätzlich überhaupt kein Problem mit polygamen Beziehungen, würde allerdings generell feststellen, dass sich in den meisten Fällen wohl auch ganz automatisch die Zeit verringert, die man in jede Beziehung investiert. Damit geht - für mich - genauso automatisch Vertrautheit und Nähe verloren, die am Ende zu großen Teilen durch verbrachte Zeit und gemeinsame Erfahrungen entstehen. Dies führt fast schon automatisch auch dazu, dass man die Beziehung im Zweifel schneller aufgibt. Was dann bleibt sind im schlimmsten Fall "bessere Freundschaften", die allerdings im Bezug auf die Lebensplanung oft doch halt etwas unverbindliches haben. Es kann natürlich gut sein, dass solche Beziehungen auch überhaupt nicht den Anspruch haben, länger zu halten und damit ggf. auch mal sexuelle oder sonstige Kriesen zu überstehen, allerdings sind dies dann hoffentlich nicht die im Artikel erwähnten Menschen, die mit Anfang/Mitte 30 langsam Panik bekommen, doch nicht das gefunden zu haben, was sie eigentlich wollten und sich dann ärgern es nicht mal oder viel zuspät versucht zu haben.

Das quer durch alle Betten hüpfen ist mir suspekt, obwohl es ja kein moralisches Problem ist. Aber es gibt Sie eben doch, die STDs. Es muss ja nicht gleich AIDS sein. Hepatitis C (Leberkrebs) überträgt sich mal locker durchs Küssen. Und dann gibt man es an einen anderen Menschen weiter. Den man vielleicht sogar liebt. Schwere Körperverletzung ist sehr wohl ein moralisches Problem.

Ich wohne seit ein paar Jahren in Berlin und möchte auch nicht alle Möglichkeiten nutzen, die mir die Stadt bietet. Auf Drogen, Exzesse und One-Night-Stands habe ich keine Lust. Es klingt etwas abgedroschen, aber oft habe ich das Gefühl, dass zwischen all den "Extremen" nicht mehr viel übrig bleibt. Ich finde Berlin ist die Romantik abhanden gekommen. Damit meine ich weder die kitschige Hollywood-Romantik, noch das Biertrinken am Kanal in einer lauen Sommernacht. Es ist kein Problem, jemanden für Sex zu finden. Aus eigener Erfahrung und denen im Freundeskreis, ist es eher schwierig, auf jemanden zu treffen, der eine Beziehung möchte. Das ist sicher auch kein typisches Berlin-Problem (wobei sich das hier bündelt), vielleicht eher ein zeitgenössisches Problem.

Zu der Bildergalerie: Warum zeigt ihr nicht mal "normale" Berliner und nicht immer die SuperelitärenimmergleichlangweiligenBildungsbürgermitihrentollenJobs? Das wäre mal spannend und mal etwas richtig neues. Denn wie oft hat man das so oder in ähnlicher Form schon gesehen?

Die Autorin verrät sich als ahnungslose Provinzlerin - ja Provinz ist Berlin nach wie vor, und frisst noch mehr Subventionen als zu Zeiten der Mauer.

Und nur so ist auch ihr Erstaunen zu deuten, dass echte Maenner sich im Normalfall nicht wie im Roman oder Hollywood-Liebesfilm verhalten - beide Literaturformen richten sich vorwiegend an Frauen, genau wie die Werbung, die hier untergebracht ist - und das Geradeausdenkenkoennen verlieren, wenn attraktive Frauen in der Naehe sind.

Diese unrealistischen Maerchenmaenner sollen der Kaeuferin - durchaus phantasiefoerdernd - vorgaukeln, sie habe eine erotische Macht ueber fast alle Maenner und dadurch deren Stimmung anheben ... was dann zum Konsumgrund wird.

Berlin ist auch nicht wie in Rico, Oskar und die Tieferschatten phantsiert wird. jedenfalls nicht fuer Ott Normalberliner. Sondern noch viel langweiliger. Und nur deswegen ist neben den angenehmeren Stellen Deutschlands - Kleinstaedte auf dem Land - auch Berlin lebenswert. Und nur deswegen blieb auch die Autorin bisher provinzlerisch ahnungslos.

Ein wenig Licht ins Dschungeldunkel der Liebe bringt Niklas Luhmann's "Liebe als Passion". Unsere zwischenmenschliche Gefuehlsebene ist ja durchaus auch gesellschaftlich codiert. Das bedeutet, es sind halt nicht nur die Hormone, die uns ueber unser Liebensleben gruebeln lassen, sondern auch die Erwartungshaltungen gespeist von feedbacks von Freunden, Familie und dem ganzen Rest.

Hab‘s kapiert, Berlin ist der Nabel der Welt, das Zentrum des Universums. Muss ja, muss ja. Kann es sein, dass die Autorin Berlin noch nie verlassen hat? Weil, was sie da schildert, passiert auch in anderen Städten, ja sogar Dörfern. Es gibt auch woanders After Hours, Dating Apps, Sonnenaufgänge am Wasser und Bier. Und sich festzulegen ist sowieso total over.

„Liebe ist etwas, das von der Werbung erfunden wurde, um Strumpfhosen zu verkaufen.“ (Don Draper / Mad Men)

Ja, nee, komm, lass uns alle nach Berlin ziehen und verlieben. Die Werbung will es so.

Seit ich mich selbst lieben kann, kann ich auch alle anderen Menschen lieben - warum sollte ich mich dabei auf einen einzigen beschränken? Selbstliebe ist der Ursprung aller Liebe. Deshalb habe ich eine soziale Bewegung dafür gegründet (und bin nicht einmal Berliner)! [...]

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