© Silvio Knezevic

Wochenmarkt Warmer Bauch an kalten Tagen

Von
ZEITmagazin Nr. 6/2015

Tausende Liter Nudelkochwasser fließen täglich deutsche Abflüsse hinunter. Es ist ein Jammer. Ein paar Kellen des salzigen, stärkehaltigen Wassers in der Pastasoße verbessern sofort Geschmack und Konsistenz. Bei diesem Rezept, pasta e ceci, wird gleich alles zusammen in einem Topf gekocht, Nudeln und Soße. Es entsteht eine Textur, die an Käsesoßen erinnert. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Essen sehr gesund ist, weil es fettarm und nährstoffreich ist. Vor allem eignet sich dieses Gericht aber meiner Erfahrung nach für diejenigen, die an der Modekrankheit Winterdepression leiden (Symptome: Verlängerung der Schlafdauer, verstärkter Appetit auf Kohlenhydrate, Gewichtszunahme).

Die Kichererbsen kurz unter kaltem Wasser abspülen, dann in etwas Öl mit der geschälten Knoblauchzehe und den Rosmarinzweigen ungefähr 3 Minuten lang unter Rühren anschwitzen. 600 ml Wasser dazugießen, etwas Salz hinzufügen (nicht zu viel, da die Flüssigkeit stark einkochen wird), aufkochen und dann bei niedriger Hitze köcheln lassen. Nach 20 Minuten die Rosmarinzweige herausnehmen. Nach weiteren 10 Minuten 3 Esslöffel der Kichererbsen beiseitenehmen und mit der Gabel zerdrücken. Jetzt Pasta zu den Kichererbsen geben sowie 200 ml Wasser. Die Pasta gar kochen, dabei häufig umrühren, damit die Nudeln nicht zusammenkleben. Wasser dazugießen, falls die Soße zu dickflüssig wird. Zerdrückte Kichererbsen wieder in den Topf geben. Zum Schluss mit Salz abschmecken, mit Pfeffer und geriebenem Parmesan servieren. (Knoblauchzehe eventuell entfernen, falls sie sich nicht sowieso aufgelöst hat.)

Pasta e ceci (Pasta mit Kichererbsen) für 2 Personen

Zutaten – 200 g Pasta (Ditaloni oder eine andere kurze Sorte), 400 g Kichererbsen (aus der Konserve), Pflanzenöl, 2 Rosmarinzweige, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Parmesan

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