Deutschlandkarte Hotels für Vegetarier

Von
ZEITmagazin Nr. 8/2015
© Jörg Block

Der typische Vegetarier lebt in der Großstadt, sagen Studien. Unsere Karte zeigt: Die Ferien verbringt er auf dem Land. Wer vegan oder vegetarisch lebt und Urlaub in Deutschland macht, kann von der Nordsee bis ins Allgäu problemlos ein Hotelfrühstück nach seinem Geschmack finden: ohne Salami, dafür mit Müsli und Avocado-Tofu-Aufstrich aus kontrolliert biologischem Anbau. Einige Häuser bieten zudem Kurse für Yoga und Meditation an. Andere werben mit Kräuterwanderungen oder damit, dass sie ihr komplettes Mobiliar auf dem Flohmarkt oder im Sperrmüll gefunden haben. Ein Gegenentwurf zum Massentourismus. Und Ausdruck eines Trends: Laut dem Vegetarierbund Deutschland wächst die Nachfrage nach vegetarisch-veganen Produkten und Dienstleistungen seit Jahren ungebremst. Wir müssen uns aber wohl trotzdem noch keine Sorgen machen, dass Hellschen-Heringsand-Unterschaar in naher Zukunft dichter bevölkert sein wird als der Ballermann zur Hauptsaison.

Quelle www.veggie-hotels.de

15 Kommentare

Kann es sein, dass Fleisch nachdem es dem Menschen ursprünglich sein zu großes Hirn verschaffte, nunmehr mittlerweile manche nur noch blöd macht? Oder denken die Personen, die Veganern den Verstand absprechen, ihre Meinung hätte irgendeine Relevanz auf die zukunftsweisende und einzig stemmbare Ernährung für weitere Milliarden Menschen?

Soso, und wieviele Veganer haben Sie genau gesehen?

Nur ein paar Besispiele, nicht daß hier noch Einer Gefahr läuft, Ihren Beitrag ernst zu nehmen:

Patrik Baboumian, einer der stärksten Männer Deutschlands ist Veganer und sieht dabei ziemlich fit aus.

Kennen Sie noch Carls Lewis? Der ist seit 1991 Veganer und hat danach noch einige Spitzenleistungen hingelegt.

Hier sind noch viele mehr die ziemlich "elend" aussehen:

http://en.wikipedia.org/w...

Der Boykott der Vegetarier hat kaum Auswirkungen auf das was die großen Fleisch Firmen Weltweit verdienen. Es wäre viel intelligenter von ihnen würden sie sich politisch für eine linksradikale Politik einsetzen dann würde die Produktion nämlich nicht mehr von ein paar Geldgierigen Menschen kontrolliert werden sondern sie würde sich an den Interessen der gesamt Bevölkerung orientieren müssen und da dürften die meisten wohl inzwischen gegen Tierquälerei sein.

In Großstädten gibt es zumeist ein reichhaltigeres Angebot an veganen oder vegetarischen Restaurants und Cafes. Daher gibt es vielleicht gar nicht so sehr den Bedarf nach speziellen Hotels - anders als auf dem Land, wo der gutbürgerliche Landgasthof, die Dorfkneipe oder vielleicht noch der Fastfoodladen im nächsten Gewerbegebiet die einzigen Angebote zum Auswärtsessen darstellen.

@Komiker

@Komiker

Schon mal etwas von Toleranz gehört, oder wenigstens von Respekt gegenüber anders denkenden?

Ich bin jetzt seit 2 Jahren Fleischlos unterwegs in Deutschland und es ist sehr schwierig Hotels oder Unterkünfte zu finden wo man nicht 20 Min. mit dem Kellner sprechen muss was den alles drin ist in den Gerichten auf der Speisekarte. Es kommt mir also gerade Recht das dieser kleine Artikel mir vor die Füße gefallen ist. Die Urlaubsplanung wird somit noch einmal überdacht.

Wenn man eh nichts beizutragen hat dann lasst doch eure Kommentare einfach weg!

Gruß

Solange es Menschen gibt, die es augenscheinlich unterstützen, dass z.B. Schweine ohne Betäubung kastriert und die Eckzähne gezogen, jährlich Millionen männlicher Küken geschreddert, Gänse bei lebendigem Leibe gerupft, Enten mit Mistgabeln im Stall totgeschlagen und Hühner zum Sterben in die Mülltonne gestopft werden (kann man alles hier auf Zeit Online nachlesen), kann man sich über solche Kommentare eigentlich nicht wundern.

Ach, wie unendlich lustig, ha, ha. Hellschen-Heringsand-Unterschaar, Also sowas! Und da fahren Vegetarier hin? Nein aber wirklich!! Die wissen einfach nicht, was so eine Currywurst in, auf, - was noch mal - ach ja Ballermann - in sich hat. Wenn es nicht so lustig wäre, müsste man sie direkt bedauern, diese Vegetarier. Also wirklich, echt.

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