© Alex Walker

Wundertüte Ein mobiles Wandregal

Von
ZEITmagazin Nr. 50/2015

Bei Regalen kommt man meist nicht umhin, zur Bohrmaschine zu greifen und die Wand mit Dübellöchern zu versehen, die dann aufwendig zugespachtelt werden müssen, wenn man umräumen oder ausziehen will. Bei dem Wandregal von Maria Laitinen ist das anders: Auf ihrem Blog Skandihome stellt sie ein Regal vor, das praktischerweise an der Wand lehnt und problemlos von Raum zu Raum getragen werden kann.

Gebraucht werden ein 50 cm breites und 180 cm langes Holzbrett sowie fünf Holzleisten, die 50 cm lang und mindestens 10 cm breit sind. Die Höhe des Regals kann natürlich beliebig an die Deckenhöhe angepasst werden. Und damit dann auch die Zahl der Holzleisten. Auf das Brett werden nun im gleichen Abstand zueinander fünf Linien gezeichnet, durch die jeweils fünf Löcher gebohrt werden. Um die Holzleisten anzubringen, werden diese dünn mit Holzleim bestrichen, mit Schraubzwingen auf den Linien befestigt und von der Rückseite des Bretts durch die gebohrten Löcher mit Schrauben fixiert. Sollte der Boden uneben sein oder Hund und Katze im Haus, kann das Regal auch stabilisiert werden, indem im oberen Bereich Schraubhaken in die Wand und Schraubösen in das Regal gedreht werden.

Mitarbeit Corina Liebreich

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