ZEITmagazin Das neue Heft – im Video durchgeblättert

ZEITmagazin Nr. 2/2016

Die Themen im neuen ZEITmagazin

Arzneimittel gegen Krebs oder Hepatitis sind horrend teuer und verlängern das Leben oft nur um Wochen. Kann sich Deutschland diese Medikamente wirklich leisten?

Mein geliebter Vater, sein Tod und unsere Bilder. Eine gezeichnete Erinnerung der New Yorker Illustratorin Joana Avillez

Martenstein über das Altwerden und das Fremdsein

Das war meine Rettung: Isabel Allende

Die Haaresvorschau 2016

Und im Wochenmarkt gibt es Rote Bete

Kommentare

1 Kommentar Kommentieren

Hatte mich auf eine systematische und ehrliche Bearbeitung dieses wichtigen Themas gefreut, war aber auch skeptisch. Der Beitrag erfüllte meine üblichen Befürchtungen:
- Ignoranz gegenüber den einfachsten statistischen Grundlagen bei der Bewertung von Arzneimitteln (z. B. was bedeutet die 5-Jahres Überlebensrate für die Kohorte der Testpatienten, was für den Einzelnen...)
- Wieso ist die Wirksamkeit, auch der neuen Antikörper-Therapien innerhalb der Testgruppen so unterschiedlich und wie lässt sich das verbessern (strengere Selektion der Patienten in Abhängigkeit der erwarteten Wirkung, Entwicklung von Testsystemen notwendig!)
- Wie unterscheiden sich neue, häufig biotechnologisch hergestellte Arzneimittel von den bisherigen (Wirkstoff ist ein Protein=>keine Möglichkeit der thermischen Sterilisation => extreme Hygiene-Anforderungen über den gesamten Prozess, Einsatzstoffe und Equipment extrem teuer...)
- Was macht sie so überlegen (viele Therapiefelder mit small molecules ausgereizt, selektiver Therapieansatz nur mit hochspezifischen, komplexen Molekülen machbar)
- Kein Hinweis darauf, dass es neben der Onkologie andere Bereiche gibt, bei denen diese neuen Ansätze segensreich sind(Rheuma!)
Am Ende fand der Beitrag zurück zu den ausgetreten Pfaden: Wenn nur die Industrie ihre völlig überzogenen Preise reduzieren würde (Geld, das ja eh nur im Marketing landet, wie "viele sagen"...), wäre die Diskussion ja überflüssig.
Liebe Frau Friedrichs: das war zu kurz gesprungen!