© Alex Walker

Wundertüte Schattentheater

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ZEITmagazin Nr. 5/2016

Mit einem weißen Bettlaken kann man natürlich das Bett frisch beziehen. Man kann es aber auch an einer Kordel in einen Türrahmen hängen, seitlich eine Lichtquelle installieren (eine starke Schreibtischlampe genügt) und auf diese Weise ein kleines Schattentheater bauen. Für die Vorstellung fehlen jetzt nur noch die Figuren. Kathleen Lassak stellt auf Stadtlandkind.info vor, wie das mit einfachen Materialien problemlos gelingt.

Generell gilt: Jede Figur ist möglich, sie muss einfach aus schwarzem Tonkarton oder aus schwarzer Pappe ausgeschnitten werden. Man kann die gewünschten Objekte auch aus Büchern abpausen, dann mit weißem Stift auf den Karton zeichnen und ausschneiden. Löcher (zum Beispiel für Tieraugen) werden mit einem Locher oder einer Lochzange ausgestanzt. Abschließend befestigt man die Figuren mit Klebeband an Trinkhalmen oder Essstäbchen. Auch kleine Stöcke aus dem Wald eignen sich dafür. Auf der Seite, auf der das Licht steht, können die Figuren dann für Zuschauer, die auf der anderen Seite des Vorhangs sitzen, bewegt und zum Sprechen gebracht werden.

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