Wundertüte Ein Regal mit Schraubgläsern

© Alex Walker

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ZEITmagazin Nr. 7/2016

Was haben Schrauben, Haargummis, Knöpfe und Büroklammern gemeinsam? Sie sind klein und verschwinden gerne ausgerechnet dann, wenn man sie gut gebrauchen könnte. Um all die Kleinteile so aufzubewahren, dass man sie leicht wiederfindet, hat die Finnin Hilda Forss von ihrem Großvater die Idee eines einfachen Regals mit Schraubgläsern übernommen. Auf ihrem Blog Hildablue beschreibt sie, wie man es macht: Zunächst werden die Winkel mit passenden Holzschrauben an dem Holzbrett befestigt – eventuell müssen die Löcher mit einem Handbohrer vorgebohrt werden. Dann stellt man die Schraubgläser probeweise kopfüber auf das Holzbrett. Verschieden große Gläser können gut in zwei Reihen angebracht werden, sofern der Platz es zulässt. Wer mag, sprüht die Deckel an oder lackiert sie. Ist der Lack getrocknet, stanzt man durch jeden Deckel mit einem Dosenstecher (oder mit Nagel und Hammer) drei Löcher, um die Deckel dann am Holzbrett festzuschrauben. Zum Öffnen und Verschließen muss man dann nur an den Gläsern drehen. Am Ende das Regal mit einer Wasserwaage gerade an der Wand ausrichten und mit Dübeln und Schrauben befestigen. Hilda Forss hat ihr Regal in der Küche angebracht und bewahrt in den Gläsern Gewürze auf.

Man braucht: Ein Holzbrett, zwei Winkel aus dem Baumarkt und einige Schraubgläser

4 Kommentare

Stimmt alles.
Die Gläser sollten dunkel sein, anmalen oder folieren hilft.
Die Wandbefestigung ist sehr hässlich, besser geht es mit zwei M12 Gewindebolzen. Löcher in die Wand und horizontal von der Rückseite aus in das Regalbrett bohren. Im Brett Durchmesser max. 12mm, besser 11mm. In der Wand groß genug, um einen entsprechenden Dübel einer bekannten Firma zu versenken. Gewindebolzen in den Dübel schrauben, Brett auf die Bolzen schieben - fertig.

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