Wundertüte Ein Papierfächer

© Alex Walker
Wo ist die kühle Luft, wenn man sie braucht? Mit diesem selbstgebastelten Fächer überall, ob auf Hochzeiten oder im Garten. Erfrischt nicht nur, sieht auch gut aus. Von
ZEITmagazin Nr. 32/2016

Man braucht 3 DIN-A3-Tonpapierbögen (ca. 150 g/m2), Bleistift, Lineal, Falzbein, Schere, zwei Holzleisten (2 cm breit und 24 cm lang), Heißklebepistole

Der Fächer war nie nur zum Kühlen da, er sollte auch schon immer gut aussehen. Hier soll ein schlichtes Modell vorgestellt werden, das in Österreich ersonnen wurde, als die Bloggerinnen Anna Heuberger und Kerstin Sterl auf einer sommerlichen Hochzeit zu Gast waren und die Sehnsucht nach einem Fächer groß war. Ihren Fächer zum Selbstbauen präsentieren die beiden auf dem Blog welovehandmade.at. Zunächst legt man einen Papierbogen quer vor sich. An der Ober- und Unterkante die Stellen mit Bleistift markieren, an denen das Papier gefaltet werden soll, nämlich alle vier Zentimeter. (Den 2 cm breiten Streifen, der übrig bleibt, bitte abschneiden.) Das Papier wird so gefaltet, dass eine Art Ziehharmonika entsteht. Lineal und Falzbein helfen beim exakten falten. Falzbeine sind im Papierfachhandel erhältlich. Anschließend mit einer Schere oben und unten runde Kanten schneiden. Diesen Vorgang mit den beiden anderen Papierbögen wiederholen und diese jeweils noch einmal in der Mitte falten. Jeder Papierbogen ergibt so ein Drittel der Kreisfläche des Fächers. Man klebt die Teilstücke nun an den Seitenflächen zusammen und befestigt mit einer Heißklebepistole die beiden Holzleisten. Fertig ist der klappbare Papierfächer. Es gibt übrigens kein Gesetz, das besagt, dass nur Frauen Fächer benutzen dürfen.

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