Wundertüte Ein Kameragurt

© Alex Walker
Von
ZEITmagazin Nr. 39/2016

Benötigt werden: Ein etwa 5 cm breiter weißer Baumwollgurt, zwei Karabinerhaken, Malerkrepp, Pinsel, Textilfarbe, Nadel und Faden (oder eine Nähmaschine)

Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass Kameragurte immer schwarz und aus Nylon sein müssen. Es ist an der Zeit, dieses Gesetz zu brechen. Die Wiener Bloggerinnen Anna Heuberger, Petra Geschwendtner und Kerstin Sterl, die berufsbedingt viel fotografieren, unterbreiten dazu auf welovehandmade.at einen schönen Vorschlag. Karabinerhaken und den weißen Baumwollgurt findet man im Kurzwarengeschäft. Die Länge des Gurtes richtet sich nach der Größe des Fotografen. Wunschlänge ausprobieren und 16 cm aufschlagen, da an beiden Enden etwa 8 cm Zugabe benötigt werden. Der Stoffgurt darf nach Belieben verziert werden. Es bietet sich an, ihn bunt zu bemalen. Dazu wird der Gurt mit Kreppband so abgeklebt, dass ein geometrisches Muster entsteht, und anschließend mit Textilfarbe bepinselt. Wenn die Farbe vollständig getrocknet ist, wird der Malerkrepp abgelöst. Nun die Gurtenden in die Karabinerhaken einfädeln, umschlagen und festnähen, entweder von Hand mit Nadel und Faden oder mit der Nähmaschine. Was natürlich auch geht: den schwarzen Einheitsgurt mit Pailletten und Perlen besetzen.

Mitarbeit: Corinna Liebreich

Kommentare

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Ein schicker, selbstgemachter Kameragurt hat schon was. Allerdings finde ich Kameragurte, die am Stativgewinde an der Unterseite der Kamera befestigt werden, wesentlich angenehmer.

Während man die Gurte standardmäßig um den Nacken herumträgt, geht es irgendwann eben auf jenen, außerdem baumelt die Kamera dann gerne mal im Weg herum. Die andere Variante kann man wie eine Hand- oder Notebooktasche über eine Schulter tragen, was nicht nur das Tragen angenehmer werden und das Wegschieben einfacher werden lässt, sondern auch in mehrerlei Hinsicht einen besseren Diebstahlschutz bietet.