Wundertüte Ein Bommel-Lesezeichen

© Alex Walker
Von
ZEITmagazin Nr. 47/2016

Für den Lesezeichen-Bommel braucht man Wollgarn, Gabel und Schere

Bommel erinnern die 26-jährige Felicitas Wünsch an ihre Kindheit, als sie ihrer Oma dabei half, Pullis und Mützen für wohltätige Zwecke zu stricken. Da brauchten sie natürlich viele Bommel. Aber auch zur Verschönerung von praktischen Dingen sind sie gut, zum Beispiel für ein Lesezeichen mit einem Minibommel. Felicitas Wünschs Oma hatte einen supereinfachen Trick, den die Enkelin auf ihrer Website talu.de vorstellt: Sie benutzte eine Gabel. Zuerst nimmt man ein Stück Faden und legt es zwischen die Gabelzinken. Es dient später als Teil des Lesezeichens, den man zwischen die Seiten legt, also sollte es etwas länger als das Buch sein. Nun einen Faden so lange um die Gabel wickeln, wie der Bommel dick werden soll. Wenn verschiedene Farben erwünscht sind, die einzelnen Wollfäden einfach vorher der Länge nach zusammenfügen. Den zwischen den Zinken platzierten Faden um den herumgewickelten Wollknäuel fest zuknoten. Den Knäuel an den Gabelrändern durchschneiden, und fertig ist der Bommel. Nun kann man ihn noch nach Belieben trimmen und frisieren. Sollte der Faden zu leicht aus dem Buch rutschen, kann man eine Glasperle ans Ende des Fadens knoten oder ein längliches Stück bunte Pappe lochen und den Bommel daran festknoten.

Mitarbeit: Corinna Liebreich

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