Deutschlandkarte Landschaftsmalerei

ZEITmagazin Nr. 3/2017
© Laura Edelbacher

Karte: Motive in der Landschaftsmalerei des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Genannt sind Orte mit mindestens 25 bekannten Motiven in einem der beiden Jahrhunderte

Berühmte Landschaftsgemälde hängen meistens nicht nur im Museum, sie werden auch als Kunstdruck, Briefmarke oder Postkarte verbreitet. So prägen Werke wie Caspar David Friedrichs Kreidefelsen auf Rügen aus dem Jahr 1818 bis heute das Bild, das man von Deutschland hat. Einen Boom erlebte die Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert bei den Romantikern. Und bevor in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Kunst immer abstrakter wurde und die Landschaftsmalerei zu Ende ging, waren es die Expressionisten, die Bilder von realen Orten malten. Beliebt waren die Ostseeküste, der Harz, die Sächsische Schweiz, das Rheintal und die Bayerischen Alpen, besonders spektakuläre Landschaften also. Andere Motive ballen sich an Orten, die zufällig oder – wie im Fall der Künstlerkolonie Worpswede – wegen des besonderen Lichts und der Weite des Himmels zum Treffpunkt vieler Künstler wurden. Unsere Karte zeigt: Flecken, die es wert sind, in der Kunst verewigt zu werden, gibt es im ganzen Land.

Quelle: Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland, Leibniz-Institut für Länderkunde, C. Fölber/S. Tzschaschel

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