Deutschlandkarte Ausbildungsstätten für Kirchenmusik

ZEITmagazin Nr. 16/2017
© Laura Edelbacher

Während der Osterfeiertage haben nicht nur die Priester und Pastoren besonders viel zu tun, sondern auch jene Leute, die man während eines Gottesdienstes oft gar nicht sieht, weil sie etwa im Verborgenen die Orgel spielen: In den evangelischen und katholischen Kirchen arbeiten hierzulande etwa 3.300 hauptamtliche und zehnmal so viele nebenberufliche Musiker. Wer es ihnen nachtun möchte, findet Ausbildungsmöglichkeiten im ganzen Land – am häufigsten im eher katholischen Süden und Westen. Obwohl die Kirchen Mitglieder verlieren, ist die Zahl der Kirchenmusikstudenten stabil geblieben. 550 Musikfreunde lassen sich derzeit für den Job im Hauptberuf ausbilden, einige Tausend für nebenamtliche Aufgaben. Eine Uni, die jetzt auf unserer Karte fehlt, wird dort bald wieder einen Platz haben: Die Bremer Hochschule für Künste bietet, nachdem sie zwei Jahre lang keine neuen Studenten in dem Fach aufgenommen hat, ab dem Wintersemester 2017/18 wieder einen Master of Music Kirchenmusik an. Zumindest der Titel klingt doch gut.

Quelle: Deutsches Musikinformationszentrum

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