Unter Strom Mirko Borsche findet endlich den richtigen Platz für den Laptop im Bett.

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ZEITmagazin Nr. 47/2017

Jetzt im Spätherbst beginnt für mich die Serien-Saison. Eigentlich bin ich dafür, nur im Wohnzimmer zu schauen und nicht im Bett. Aber es gibt nun mal die müden Sonntage, an denen es draußen grau ist und regnet und man das Bett überhaupt nicht mehr verlässt. Ich mag solche Tage. Schade, dass sie mit zunehmendem Alter weniger werden, weil man nicht mehr so viel Zeit hat.

Der Beistelltisch "Station" von Magazin eignet sich hervorragend für solche faulen Sonntage im Bett. Er ist aus pulverbeschichtetem, gebogenem Stahl hergestellt und verfügt über Steckdosen für bis zu drei Geräte. Er ist außerdem ein wenig höher als normale Nachttischchen. Ich stellte meinen Laptop darauf und konnte so im Liegen aus dem idealen Winkel gucken, ich musste nicht mal den Kopf heben. Sonst war es oft passiert, dass der Laptop nach einer Weile auf meinen Beinen oder meinem Bauch heiß lief, wenn ich zum Beispiel zu viele Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie Mindhunter schaute. Oft habe ich den Laptop dann einfach neben mich ins Bett gestellt – was aber auch nervt, weil ich dann meinen Kopf komisch verrenken muss. Der Tisch sieht obendrein echt gut aus. Das Kabel ist lang und textilummantelt, und man kann es um das Tischgestell wickeln, sodass es nicht auf dem Boden herumfliegt. Ziemlich smart gemacht.

Ich bin oft genervt davon, wie viel Platz der Fernseher, den ich kaum nutze, in meinem Wohnzimmer einnimmt. Der Tisch hingegen hat ein extra Fach, in das ich meinen Laptop stellen kann, wenn ich ihn nicht nutze. Denn so schön die verregneten Sonntage sind: Im Alltag finde ich es besser, keinen Monitor neben meinem Bett zu sehen.

Technische Daten

B x L x H: 36 × 38 × 65 cm

Gewicht: 9,6 kg

Material: Stahl, pulverbeschichtet

Entwurf: Thomas Schnur

Hersteller-Website: www.magazin.com

Preis (inkl. Stromkabel): 324 Euro

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