Deutschlandkarte Legendäre Clubs

ZEITmagazin Nr. 49/2017

© Laura Edelbacher

In vielen Clubs wird House und Techno gespielt, dabei gibt es House schon seit den achtziger Jahren, und Techno ist nicht viel jünger. In Berliner Clubs wie dem Watergate oder dem Berghain tanzt heute ein internationales Publikum, so etwas war in den frühen Jahren schwer vorstellbar. Unsere Karte zeigt legendäre Clubs, die es nicht mehr gibt – 44 Orte insgesamt. Die meisten Clubs zählte einmal Berlin, ihre große Zeit war in den neunziger Jahren. Etwa das WMF, das 1991 in eine alte Fabrik in Berlin-Mitte zog. Auch der berühmte Tresor zählt dazu, dieser existiert allerdings immer noch, weshalb er auf der Karte nicht verzeichnet ist. Wegbereiter der Techno-Kultur waren das Front in Hamburg und das Tanzlokal Größenwahn in München. Im Münchner Ultraschall legten später weltbekannte DJs wie Carl Craig auf. Auch Frankfurt war ein wichtiger Schauplatz: Der DJ Sven Väth eröffnete dort 1988 das Omen. Womöglich hat das Partyvolk, das heute mit dem Billigflieger in Berlin eintrifft, um im Berghain das Wochenende durchzufeiern, diese Namen noch nie gehört.

Quelle: Eberhart Elfert, Claus Bachor

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