Deutschland Die längsten Ortsnamen

Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 2/2018
© Laura Edelbacher für ZEITmagazin

Karte: Die 25 selbstständigen Gemeinden, deren Name aus mindestens 24 Zeichen besteht

Vor einigen Monaten zeigten wir die deutschen Orte mit den kürzesten Namen. Dank einer Recherche unseres Lesers Martin Schneider aus Erkner in Brandenburg können wir nun verraten, welche Gemeinden die längsten Namen tragen. Den Spitzenplatz hält Hellschen-Heringsand-Unterschaar in Schleswig-Holstein mit 32 Buchstaben und Zeichen. Seit 1934 heißt der Ort so, drei selbstständige Gemeinden wurden damals zusammengelegt. Die meisten Namen auf der Karte entstanden durch die Gebietsreformen der westlichen Bundesländer in den sechziger und siebziger Jahren; führend sind Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein mit gleich fünf Ortsnamen. Die östlichen Länder können erst seit den Gebietsreformen der neunziger und nuller Jahre mit einer größeren Zahl eigener Zungenbrecher aufwarten. Eine Ausnahme ist das Dorf Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog an der Nordsee. Es verdankt seinen Namen Friedrich Wilhelm Lübke, der in den fünfziger Jahren Ministerpräsident des Bundeslandes war.

Recherche Martin Schneider; Quelle Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis

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