Deutschland Treppenlauf-Wettbewerbe

Schön, wenn man den Freizeitsport in den Alltag integrieren kann. Treppensteigen ist super für die Kondition. Hauptsache, die Kollegen sehen einen nicht beim Schnaufen.
Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 7/2018

Die 19 Treppenlauf-Wettbewerbe des Deutschen Towerrunning Cups 2018 – und die Anzahl der Treppenstufen

Die Idee, so schnell wie möglich eine Treppe hinaufzurennen, wurde Ende der siebziger Jahre populär, damals liefen die Sportler in New York das Empire State Building hoch. Das Gefühl besonderer großstädtischer Herausforderung kann man heute auch in Ulm, Münster oder Wolfsburg-Nordstadt genießen: 19 Treppenläufe gehören in diesem Jahr zum Deutschen Towerrunning Cup, der deutschen Treppenlauf-Serie. Im Juni findet etwa die Deutsche Meisterschaft in Frankfurt am Main statt. Sie gewinnt, wer die 1202 Stufen des Frankfurter Messeturms am schnellsten bewältigt, 6:25 Minuten ist der Rekord. Die längste Treppe gibt es in Bad Wildbad, sie verläuft neben einer Bergbahntrasse. Nur für Extremsportler zu empfehlen ist der "Mt. Everest-Lauf" in Radebeul. Dort läuft man im April die 397 Stufen der Spitzhaustreppe hinauf und hinunter – immer wieder, bis zu 24 Stunden lang. Wer hundertmal auf- und abgestiegen ist, so haben die Veranstalter errechnet, hat gewissermaßen den Mount Everest erklommen. Der Rekord liegt bei 13 Stunden und 26 Minuten. Es heißt, man dürfe aber auch mal Pause machen.

Recherche: Anton Dorow

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