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Sonntagsessen Keine armen Würstchen

Es muss ja nicht immer Fleisch auf dem Grill landen. Diese Shiitake-Würstchen nach einem Rezept von der Foodbloggerin Melina Kutelas sind vegan und ziemlich lecker. Von

Was sich Melina Kutelas für ihre Zukunft wünscht? "Die Weltherrschaft." Ob eine vegane Welt eine bessere wäre, sei dahingestellt, aber schließlich geht es bei About That Food auch nicht darum, irgendjemanden zu bekehren. Lieber teilt die Wienerin, die hauptberuflich als Foodstylistin und -fotografin arbeitet, auf ihrem Blog ihre Liebe zu gutem Essen und schönen Bildern. Die Familie der 27-Jährigen stammt aus Griechenland. Obwohl die Küche zwischen Mykonos und Athen recht fleischlastig ist, kann ihr die vegan lebende Bloggerin einiges abgewinnen. Noch mehr begeistert sie allerdings die Küche des Nahen Ostens. Immer vorrätig hat sie Zitronen und Tahini für ein schnelles Dressing, außerdem Käferbohnen und Hummus. 

Bei Kutelas kommt kein Fleisch auf den Grill, die vegane Variante des Lieblingssports der Deutschen kann weitaus mehr als "Folienkartoffeln und Auberginenscheiben". Als Hauptgericht schlägt sie hausgemachte Shiitake-Wurst vor. Die Zutatenliste mag lang erscheinen, dafür lockt das Ergebnis mit dem, was Steakfreunde am Grillen so lieben: einer Umami-Explosion.

Rezept für Shiitake-Wurst

Zutaten:

  • 220 g Shiitakepilze
  • ½ Dose Kichererbsen
  • 1 weiße Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 TL Tomatenpüree
  • 2 TL Misopaste
  • 2 TL Liquid Smoke
  • 1 ½ TL Paprikapulver, scharf
  • ¾ TL Cayennepfeffer
  • 2 TL Tamari
  • 2 TL Sesamöl
  • 2 TL Estragonsenf
  • 2 TL getrockneter Basilikum oder frischer, gehackt
  • 3 TL getrockneter Schnittlauch oder frischer, gehackt
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 180 ml Gemüsebrühe
  • 300 g Weizengluten

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Weizengluten in einer Küchenmaschine so lange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Diese in eine Schüssel geben.

Von Hand 240 Gramm Weizengluten einarbeiten. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, das übrige Weizengluten nach und nach einkneten, bis eine teigige Konsistenz entsteht. In acht gleichgroße Teile teilen und zu "Würsten" rollen. Einzeln in Alufolie einwickeln, dabei die Enden fest verschließen.

Einen großen Topf Wasser zum Sieden bringen und die Würste eine Stunde simmern lassen. Aus dem Topf nehmen und nach dem Abkühlen die Alufolie entfernen.

Die Würste mit Olivenöl einreiben und einige Minuten auf den Grill legen.

Gegrillte Maiskolben © About that Food

Gegrillte Maiskolben klingen zunächst ähnlich spannend wie Folienkartoffeln. Durch die Tahinisoße wird daraus ein Gericht ganz nach Kutelas Geschmack. Entscheidend ist auch hier die Zugabe von Liquid Smoke, einem flüssigen Raucharoma.

Grillspieße aus Tofu © About that Food

Grillspieße sind ein sehr demokratischer Snack. In der klassischen Version kommen sie mit Paprika und Pute, in der vegetarischen als Käse-Brot-Sticks und vegan in Form von Tofu und süßer Chillisoße.

Sandwich mit Pfifferlingen © About that Food

Pulled-Pork-Sandwiches gehören beinahe zum Grillkanon. Auch ohne Fleisch darf gezupft werden, zum Beispiel Pfifferlinge. Am liebsten sammelt die Bloggerin die Pilze für dieses Sandwich, wenn sie ihre Großeltern auf dem Land besucht.

Gegrillte Aprikosenpizza © About that Food

Sollte es bislang nicht geklappt haben mit der Weltherrschaft, dann vielleicht mithilfe dieses grandiosen Desserts, einer gegrillten Aprikosenpizza.

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