Mahlzeit Süßer geht's nicht

Gesund, hübsch und geschmacklich flexibel: Die Süßkartoffel ist der Hipster unter den Gemüsesorten. Am besten schmeckt sie überbacken. Wie das geht, zeigt unser Video. Von

Es lässt sich kaum leugnen: Der Herbst ist da. Und wenn das Wetter nicht zu einem Spaziergang einlädt, holen wir den Herbst einfach in die heimischen vier Wände – mit überbackenen Süßkartoffeln.

Die Süßkartoffel wurde angeblich von Christoph Kolumbus nach Europa gebracht. Aber erst seit ein paar Jahren läuft sie der hier so flächendeckend verbreiteten Kartoffel den Rang ab. Zu Recht: Ihr leuchtend orangefarbenes Inneres gilt – mit einem hohen Gehalt an Kalium, Vitaminen und Carotinoiden – als besonders nährstoffreich und eignet sich hervorragend dazu, gebacken und gefüllt zu werden. Da das tropische Windengewächs von Haus aus deutlich mehr Zucker als die nicht mitverwandte Kartoffel, übrigens ein Nachtschattengewächs, enthält, sind säuerliche Zutaten und Schärfe ihre allerbesten Freunde. Wir haben aus ihr und einer Handvoll internationaler Zutaten ein Schiffchen gebaut, das warm, satt und glücklich macht.

Zutaten für 4 Personen

Für die Kartoffeln:

  • 4 Süßkartoffeln, möglichst länglich und in etwa gleicher Größe
  • 1 Limette, davon den Saft
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Chilipulver
  • 1  Jalapeños, fein gehackt
  • 120 g frischer Blattspinat
  • 60 g Koriander, gehackt
  • 2 Mozzarella, zerkleinert
  • 1 Handvoll schwarze Oliven

Für die Crema:

  • 100 ml Buttermilch
  • drei Esslöffel Crème fraîche

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Die Süßkartoffeln gründlich waschen, auf das Blech legen und etwa 50 Minuten im Ofen weich backen. Die Garzeit ist von der Größe der Kartoffeln abhängig. Nach circa 35 Minuten mit einem Stäbchen in die Kartoffeln piken: Wenn es leicht hineingeht, sind sie gar.

Für die Füllung wird das Süßkartoffelinnere mit Spinat, Gewürzen und Jalapeños vermischt. © Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Den Spinat mit ein wenig Öl in einer Pfanne scharf anbraten.

Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und vorsichtig teilen. Mit einem Löffel wie kleine Schiffchen aushöhlen und dabei etwas Rand übrig lassen. Den Kartoffelinhalt in eine Schüssel geben und mit Limettensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel, Chilipulver, gehackten Oliven und Jalapeños sowie dem Spinat mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Obendrauf kommt der gewürfelte Mozzarella. © Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Die Kartoffelhälften erneut auf ein Backblech legen und mit der Mischung füllen. Den Käse obendrauf verteilen und wieder in den Ofen geben, bis der Käse geschmolzen ist.

Für die Crème fraîche mit der Buttermilch mischen. Vor dem Servieren mit Koriander bestreuen und die Crema großzügig über die Kartoffeln ziehen. Mahlzeit!

Kommentare

20 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Es gibt eben Journalisten die meinen sie muessten so schreiben wie in einem Cartoon und uebertreiben wie mit dem Reichtum von Dagobert Duck, der Einfaeltigkeit von Minnie und dem ewigen Glueck von Donald Duck.
Es faengt ja schon mit dem Titel an: "Süßer geht's nicht". Also, ich kenne viele Dinge die wesentlich suesser sind. Das sieht eher aus wie Werbung: "Weißer als weiß", "The largest crowd ever!" oder "Cubic Zirconia Diamond".
Uebrigens: Ich mag Suesskartoffeln in ihren vielen verschiedenen Varianten, farblich, geschmacklich und mit vielen Suessigkeitsgraden.