Mahlzeit Das neue Gold

Knusprig braun gebacken und den Duft von Kräutern verströmend belebt diese Polenta einen italienischen Sommernachtstraum. Wie man sie zubereitet, zeigt unser Video. Von

Kaum war der Sommer kurz mal da, ist er auch schon wieder weg. Und eigentlich hoffen wir alle im September auf ein paar letzte goldene Tage. Beim Wetter können wir nicht viel versprechen – beim Essen schon. Unser Gold heißt Polenta.

Ein bisschen kommt man sich wie eine italienische Mama vor, wenn die Polenta auf dem Herd kocht und man sie rührt als gäbe es kein Morgen. Danach steigen die Düfte des Fenchels und der Kräuter beim Hacken in die Nase und wecken Erinnerungen an vergangene Urlaube in Italien. Ach, wäre doch gleich schon wieder Sommer! Spätestens aber, wenn die Polenta knusprig und goldbraun gebraten ist und mit knackigem Salat auf den Teller kommt, glaubt man, man wäre in einem italienischen Sommernachtstraum.

Zutaten für vier Personen

Für die Polenta:
60 ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe, sehr fein geschnitten oder gepresst
1 Teelöffel rote Pfefferflocken
ein paar Stängel Rosmarin, gehackt
Meersalz und Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe
500 ml vegane Sahne
300 g Polenta
70 gr Hefeflocken
ein volles Bund gemischter Kräuter: Basilikum, Petersilie oder auch andere Kräuter

Für die Salatbeilage:
1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
etwas Sherry-Essig oder anderer schmackhafter Essig
1 Teelöffel Ahornsirup
1 Teelöffel Dijon-Senf
Meersalz und Pfeffer
3 Esslöffel Olivenöl
1 Fenchelknolle, in feine Scheiben geschnitten, das Grün zur Dekoration aufbewahren
1 halbe Gurke, in feine Streifen geschält
1 Zucchini
1 Bund grüner Spargel, in feine Streifen geschält

Zubereitung

Eine Auflaufform einfetten und Backpapier so hineinlegen, dass die Ränder noch überlappen. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin Knoblauch, den roten Pfeffer, Rosmarin, Salz und schwarzen Pfeffer kurz anrösten. Der Knoblauch sollte nicht braun werden. Die Gemüsebrühe und die vegane Sahne hinzugeben. Sobald die Flüssigkeiten anfängt zu kochen, die Polenta hinzugeben, kräftig rühren und dabei alle Klumpen entfernen. Die dickflüssige Masse 30-35 Minuten leicht simmern lassen, und dabei oft mit einem Holzlöffel umrühren.

© Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Die Polenta ist fertig, wenn sie die Textur eines weichen Rühreis hat. Nun die Polenta vom Herd nehmen und die Hefeflocken und die Kräuter unterrühren. Die fertige Masse kommt nun in die vorbereitete Auflaufform und sollte hier schnell glattgestrichen werden. 20 Minuten in der Auflaufform ruhen lassen, bevor sie für zwei Stunden oder gern auch länger zum Abkühlen in den Kühlschrank verschwindet.

© Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Die Schalotten, den Sherry-Essig, den Ahornsirup, den Dijon Senf sowie das Öl und etwas Salz und Pfeffer in ein verschließbares Glas geben, verschließen und schütteln. Anschließend das in feine Streifen geschnittene Gemüse mit ein paar Löffeln der Vinaigrette vermengen.

Die Polenta wird in Rauten oder Rechtecke geschnitten und dann gebraten. © Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Die Polenta lässt sich dank des überstehenden Papiers leicht auf ein Brett bringen, wo man sie in beliebige Formen schneidet (Dreiecke, Quadrate oder auch Kreise) und danach in heißem Öl knusprig von beiden Seiten anbrät, bis die Ecken eine goldbraune Farbe haben. Zusammen mit dem Gemüse, der Vinaigrette und den restlichen Kräutern anrichten. Mahlzeit!

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