Ballermann in der Hansestadt: Nick Tschiller (Til Schweiger) tut, was ein Mann tun muss. © NDR/Gordon Timpen

"Tatort"-Kritikerspiegel Atemlos durch die Stadt

Kommissar Tschiller macht mal wieder halb Hamburg platt – ohne eine Miene zu verziehen. Als ob das nicht genügte, gibt Helene Fischer auch noch die Ex-Prostituierte.

Was wollen uns die Drehbuchautoren sagen?

Christian Buß: Was, die Quoten waren letztes Mal nicht sensationell? Dann lasst uns doch einen Tatort schreiben, in dem Til Schweiger, der mächtigste Filmschaffende Deutschlands, auf Helene Fischer, die mächtigste Sängerin Deutschlands, trifft. Was soll man sagen: Fischer absolviert ihren Auftritt als osteuropäische Ex-Prostituierte und Auftragsmörderin wie einen ihrer vielen Fernsehaufritte: in scharfem Leder, mit kaltem Lächeln.

Lars-Christian Daniels: Alles für die Quote! Nachdem der Münster-Tatort Summ, summ, summ im März 2013 auch dank des Gastspiels von Roland Kaiser über 13 Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte lockte, haben wir uns für den großen Gegenschlag im Quotenduell Schlagerstar Helene Fischer ins Boot geholt. Wäre doch gelacht, wenn wir unserem Aushängeschild Til Schweiger damit nicht ein ähnliches Erfolgserlebnis bescheren, oder?

Kurt Sagatz: Ein Tatort mit Til Schweiger ist zugleich ein Film über Til Schweiger, der die Rolle des Stirb-langsam-Verschnitts Nick Tschiller übernommen hat. Handlung: Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Umso besser, wenn die Visage dabei bereits von Sendeminute eins an ramponiert ist wie die von Bruce Willis knapp vor der Schlussklappe. Und noch besser, wenn zugleich Helene Fischer als böse Eisprinzessin untergebracht werden kann.

Kirstin Lopau: Til Schweiger kann alles, Til Schweiger ist alles, Til Schweiger ist Gott. Leider machen dicke Waffen, eine von Anfang an geschundene Visage und "der große Schmerz" aus ihm keinen besseren Schauspieler, denn auch mit Krokodilstränen sieht er aus wie immer.


Wie überzeugend sind die Kommissare?

Christian Buß: 3 Punkte.

Lars-Christian Daniels: Nick Tschiller: 3 Punkte, Yalcin Gümer: 5 Punkte.

Kurt Sagatz: Tschiller hardcore, aber mit Herz, eben Til Schweiger: 5 Punkte. Prima Sidekick Fahri Yardim als Gümer.  

Kirstin Lopau: Tschiller, wie immer mit genau einem Gesichtsausdruck, 1 Punkt, Kollege Gümer erträglicher, 5 Punkte.


Was ist Ihre Lieblingsszene?

Christian Buß: "Albaner, Libanesen, Türken – das sind die Leute, die unseren Kiez bestimmen. Weil Hartz IV und diese ganze Kindergartenjustiz sie dazu einladen." So urteilt ein rechtspopulistischer Politiker über die Hamburger Justiz. Und weil der Schauspieler Arnd Klawitter verdächtig aussieht wie der einstige rechtspopulistische Politschreck Roger Kusch, klingt der Satz wirklich gefährlich.

Lars-Christian Daniels: Nick Tschiller entdeckt im Kofferraum eines Wagens ein üppiges Waffenarsenal, darunter auch eine Panzerfaust – und ist nicht die Spur überrascht. Man stelle sich diese Szene einfach mal im Tatort aus Ludwigshafen oder vom Bodensee vor. Im zweiten Teil der Doppelfolge (den der NDR der Presse aus Angst vor möglichen Spoilern nicht vorab zeigen möchte) wird die Panzerfaust dann in den Händen des Kommissars zum Einsatz kommen. War das jetzt ein Spoiler?

Kurt Sagatz: Kein Mann der großen Worte: "Was ich dir noch sagen wollte", kündigt Nick Tschiller seiner Ex-Frau eine ganz wichtige Erkenntnis an, um ihr dann seine Gefühle mit einem Kuss auszudrücken. Sollten hinter diesem Einfall selbstironische Züge stecken, wäre das noch besser.

Kirstin Lopau: Keine. Wirklich keine einzige. Vielleicht die schönen Bilder vom Hamburger Hafen. Und das Plakat im Kommissariat: "Save Snowden. Save freedom".


Was ist der peinlichste Moment?

Unsere Kritiker

Christian Buß ist Kultur-Redakteur bei Spiegel Online und schreibt dort regelmäßig über den Tatort.

Lars-Christian Daniels bespricht für sein Blog Wie war der Tatort? und das Onlinemagazin Filmstarts den Tatort und weitere TV- und Kinofilme.

Kurt Sagatz ist Medienredakteur beim Tagesspiegel und schreibt dort regelmäßig über den Tatort.

Kirstin Lopau ist ZEITmagazin-Leserin und eine der meinungsstarken Kommentatoren bei unseren sonntäglichen Tatort-Diskussionen bei Facebook.

Christian Buß: Helene Fischer gibt als ehemalige Prostituierte in gebrochenem Deutsch Tipps an die Tochter von Nick Tschiller: "Freundin wurde totgefickt. Aber ich nicht. Weil ich bin hart und grausam. Musst du sein zum Überleben. Merk dir."

Lars-Christian Daniels: Der gehört nicht etwa Gaststar Helene Fischer – die spielt ihre Rolle als Killerin mit eiskaltem Blick, schwarzer Perücke und grünen Kontaktlinsen nämlich durchaus solide. Auch in diesem Tatort von der Waterkant sind die peinlichsten Momente wieder die Tschillerschen Familienszenen: "Wo ist Papa? Wo ist Papa?", kräht die entführte Tochter Lenny (Luna Schweiger), um ihrem vielbeschäftigten Rabenvater später in Zeitlupe um den Hals zu fallen. Ganz großes Gefühlskino.

Kurt Sagatz: Wenig sinnvoll: Sich im Polizeipräsidium wahlweise hinter einem Raumtrenner oder auf der Herrentoilette zu verstecken, um ganz wichtige Geheimgespräche zu führen.

Kirstin Lopau: Dieser beginnt in Minute eins und endet in Minute 96. Wo soll man da anfangen, wo soll man da enden? Nick Tschiller ist wahrscheinlich der Einzige, der einen Parkplatz am Hamburger Hauptbahnhof bekommt (dort, wo es keine gibt). Nick Tschiller muss keine Mimik haben, er lässt seine (großen) Waffen sprechen. Nick Tschiller schafft es, nachdem er fast zu Tode gefoltert wurde, vier Männer vom russischen Geheimdienst kalt zu machen. Wenn es ihn nicht schon gäbe, wäre Nick Tschiller Chuck Norris. Ich bin mir ganz sicher. Wer auf Helene Fischer steht: Ab Minute drei dabei im heißen engen Lederdress, kalt und unnahbar. Für mich auch unerträglich. Ich halte es da mit dem Kollegen Gümer: "Wir sind hier nicht in Texas" – und füge hinzu: und auch nicht in Hollywood. Liebe ARD, bitte das Tschiller-Format überdenken. Ein Schauspieler mit Allüren ist nicht zwangsweise ein guter.


Ihre Gesamtwertung für die Folge?

Christian Buß: 4 Punkte.

Lars-Christian Daniels: 4 Punkte.

Kurt Sagatz: Action wie im Kino, Helene Fischer mit russischem Akzent, aber zu wenig Handlung für eineinhalb Stunden: 5 Punkte.

Kirstin Lopau: 1 Punkt.

53 Kommentare

Darf man Kritikern eigentlich auch Punkte verteilen?
Wenn ja, dann würde ich den Kollegen gerne für Ihren Neidfaktor die 10 geben.
Das Interessante an der Entwicklung des Tatorts (besser wohl: der Tatorte???) ist doch die Abwechslung.
Alle Tatorte haben Stärken und Schwächen. Dieser ist der Action-Bruce-Rambo-Bäng-Boom Tatort.
Wer hier, wie bei 90% der anderen Tatorte, mit kritischen "Realitätsaugen" rangeht, der sollte sich zu den 18 Gästen im Programmkino setzen.
Für mich war dieser Tatort eine neue, spannende Facette in der Welt der deutschen Tatortseriche...

Toller Tatort! Und Til Schweiger hat gestern klasse gespielt! Es mag ja sein, dass er in seinen Komödien nur einen Gesichtsausdruck zeigt, aber im gestrigen Tatort war von Kühle, Kälte, Hass, Schmerz, Wut und Verzweiflung bis hin zu Angst, Trauer, Verlust und Erleichterung alles in seinem Gesicht zu sehen. Spannende Geschichte, viel Aktion, tolle Figuren. Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

"Es ist spannender eine leere Pet-Flasche 90 Minuten lang zu beobachten." Herr Schweiger war nie Schauspieler und wird es heute, morgen übermorgen nicht sein". Ausser das Bühnen- und Leinwandbusiness verändert sich bzw. reduziert sich auf Nuscheln und Wachsfiguren. Aber vielleicht ist alles doch ganz anders und die ARD wurde mit einem Schweigerschen Familien-Abo überzeugt.

Ich hab mir den Ballermann Tatort als Unterhaltungssendung angesehen, und fand ihn gut.
Einige Tatorte der jüngeren Vergangenheit waren für mich nicht lösbar und aufklärbar und damit unbefriedigend. Die Tatorte mit Til Schweiger hatte Aktion und Spannung.

Ach so eine wunderbare Haßliebe ! Ich mag den Schweiger nicht, finde ihn unsympathisch, als Mensch wie als Schauspieler eindimensional. Dann der Entführungsplot, in meinen Augen einer der Langweiligsten Geschichten die in Actionfilmchen erzählt werden kann. Helene Fischer spielte wie erwartet hölzern und Ihre Perrücke verrutschte dauernd...Schwamm drüber !Der Anfang der Folge zog sich wie ein Bandwurm durch den Darm der Beliebigkeit, der Name Nick Tschiller könnte von Helge Schneider erfunden worden sein.... Doch am Ende drehte die Folge richtig nett auf und das ganze Funktionierte auf einmal trotz aller Mängel. Action auf deutsch, irgendwie cool, weil sich das mal jemand traut und es garnicht schlecht macht !
Auch die Rolle scheint Schweiger zu mögen und geht in ihr auf. Der serielle character ist einzigartig, alle Folgen bauen stark aufeinander auf. Bilder toll, gibt von mir 4,5 Sternchen...Mal was anderes und das funktioniert phasenweise richtig gut... Toll ! Nur die aus Dortmund finde ich teils besser. Wenn ich da an andere unglaubwürdige Langeweiler aus den Serien denke, zb. die mit dem dicken Bullen auf dem antiken Motorad...ach ne ,Till mach mal ruhig weiter, für heute habe ich meinen Frieden mit Dir gefunden.

Qua Ausbildung und Vita bin ich (knapp vor 60) nun mal (leider) eher dem "Großbildungsbürgertum" zuzurechnen… doch einem Teil dieser (beruflichen) Vita habe ich es zu verdanken, dass ich SEHR viele Filme gesehen habe. Und ich muss sagen: Wenn eure "meinungsstarke Zeit-Magazin-Leserin" DIESEN Krimi mit einem mageren Pünktchen ("Till-Swaiger… un point") bewertet - ist die Dame mit dem "Klammerbeutel" gepudert. Gutes Kino. Handwerklich SUPER gemacht. Kollege Yardim KEINESFALLS in einer Nebenrolle! Wer die Parallelität der Erzähl-Stränge nicht versteht, sollte die "3???" gucken.

sie sind also dem "Großbildungsbürgertum" zuzurechnen...aha. anhand des von ihnen zum besten gegebenen glaubt das zwar keiner, aber gut (kleiner tipp: gehörten sie dazu, gingen sie damit nicht hausieren ;) ). und gerade kulturinteressierte achten vermutlich nicht nur auf die technische (durchaus gelungene, weil wahrscheinlich überdurchschnittliche teure) umsetzung, sondern eben auch auf inhalt, originalität, zeitgeist, referenzen etc.
der tatort war lachhaft schlecht und daran ändert leider kein wie auch immer gearteter bildungshintergrund etwas. und wer viele gute actionfilme gesehen hat, weiss auch, dass man nicht jedes ausgenudelte action-klischee einbringen muss, um spannung zu erzeugen

Also ich fand die 3 Folgen bislang richtig gut. Die skandinavischen und britischen Krimis haben meist bessere Schauspieler, intelligentere Plots, dichtere Atmosphere als deutsche Krimis (die zudem häufig überambitioniert ,letzter mit Uli Tukur,und sterbenslangweilig sind)..... Tschiller ist dagegen halt ein Action Film......aber gut gemacht.Keine Minute Langeweile.

Die Vorgänger-Episode von 2014 habe ich mir vor ein paar Tagen noch mal in der Wiederholung angesehen und fand sie fast originell in ihrer comic-haften Überzeichnung (alleine schon, dass die bösen Jungs auch richtig 'böse' aussahen, ganz viel *Krawumm*, *Bäng*, cooler Held etc.) - eben so richtig was für erwachsene Kiddies. Hat mich an der ein oder anderen Stelle breit grinsen lassen.
Aber heute...?
Nö, Teil 2 brauche ich am Sonntag wirklich nicht - und auch keinen weiteren 'Tatort' mit dem Nuschelkönig der Nation.

Mein Spruch des Tatort: Jetzt kommt der Papa ... (so oder so ähnlich)

Der Tatort hat gar keinen Spass gemacht. Weder gab es überzeugende Action (die ich eigentlich erwartet hatte) noch eine überzeugende Story - schade eigentlich. Mit etwas "Anstrengung" und Konzentration hätte die ganze Geschichte auch in den 96 Minuten zu Ende gebracht werden können ohne dass noch Kosten für den nächsten Teil hätten aufgewendet werden müssen ... Oder braucht es den, um den Ermittler Tschiller aus dem Tatort rauszuschreiben? Ich bin gespannt.

Die Story war doch grosser Schwachsinn! Wie kann es sein, dass der Kollege von Til alleine ein von Gangstern bewachtes Schiff ohne SEK durchsucht!
Wie kann es sein, dass Til S. einen hochkarätigen Mafioso alleine durch Hamburg kutschieren darf und danach unnötige Tote verursacht!
Für solche Einsätze müsste nur eine Konsequenz folgen:
Streifendienst ohne Waffe und Parksünder ermitteln!

Das ging nicht anders, weil keiner ja wissen durfte das Sie ,seine Frau und Tochter haben ! Der Tschiller weiß halt mehr als die Polizei erlaubt !
Und Tote braucht jeder gute Krimmi, desto mehr desto besser !!
Das ist meine politisch unkoreckte Haltung dazu .

Was für ein langweiliger Tatort mit äußerst dünner Story! Und Schweiger schauspielerisch grottenschlecht, aber das ist ja nichts Neues. Aber ballern kann er ... was für ein Held! Und: US-mäßig muss es nun wirklich nicht sein, mir reichen schon die zahlreichen blödsinnigen US-Serien, die unsere TV-Kanäle überschwemmen. Aber wem es gefällt: wir können ja die US-Waffengesetze in Deutschland übernehmen, dann wird sicher auf der Straße mehr geballert ... und dann noch live!

Ich würde Ihnen raten, mal "wirklich" ein paar Runden Alarm für Cobra11 zu gucken. Dann würden Sie sehen, was das für ein wirklicher Dreck ist und würden nicht Diesen Vergleich wagen !
Im übrigen sind ziemlich viele Tatorte nicht wirklich intelligent, woher haben Sie die Informationen ? Bitte mal ein paar Beispiele...

Ich muss Sie leider in Ihrer Annahme, ich hätte noch keine "Runden" Alarm für Cobra 11 gesehen, enttäuschen. Früher war ich großer Fan dieser Sendung, mit den Jahren und dem Alter vergeht allerdings der Reiz.
Was die intelligenten Tatorte angeht, werde ich nun nicht die ARD-Mediathek durchstöbern, sondern rate Ihnen, sich mal wirklich ein paar alte Runden Tatort anzusehen.
Auch Ihnen ein frohes neues Jahr. :)

Ich denk mal, "Einer" hat sich diesen Tatort tatsächlich angetan und die Anderen tun so als ob... Eine Taktik die seit der Schulzeit 'unnötig' Leid verhindert und Alle am Profit teilhaben läßt. Sollte es anders sein, dann sind hier Streber am Werk, die ihr Los selbst gewählt haben!

Als Österreicher schwer nach zu vollziehen warum man in eine Folge die zwei unsympathischsten Deutschen stecken muss ;) Also zumindest im Bereich Film/Musik....mir ist schon klar das ihr sonst noch ganz andere Kaliber habt! Lutz und Vogel und wie sie nicht alle heißen...

Nicht lange fackeln, nicht klagen über das Schweiger/Fischer Familienduett:
'Last Man Standing' aus dem DVD-Regal holen und gut iss......!
Bruce Willis ist auch kein großer Mime - aber er nuschelt nicht, er schießt und prügelt besser - sexy ist er auch noch.
Und das ganz ohne Anstrengung und peinliche Attitüde!
Die hätte ihm Walter Hill auch nicht durchgehen lassen.

Nur so eine Vermutung: Der Film kam auf einem kommerziellen Sender; synchronisiert und mit Werbeunterbrechungen?
Diese Darreichungsform verändert natürlich die Wahrnehmung.
Aber mir ging es gar nicht um mögen oder nicht mögen, gut oder schlecht.
Ich hatte eher Schweigers Fundus im Sinn, in dem er sich für sein Rollenbild des 'knallharten Cops' bedient.
Das darf er, gar keine Frage; nur sind ihm die gewählten Schuhe ersichtlich zu groß - und da wird es dann recht peinlich.
Bruce Willis schleppt zudem nicht sein Töchterlein mit an den Set - und zu diesem 'family-casting' müsste sich eigentlich die ARD mal erklären.....

Natürlich,
grundsätzlich müssen wir Deutsche unsere Tatort Serien, pingelig kleinbürgerlich spießig kritisieren und schlechtmachen.
In US Filmen und Serien darf geballert werden, in simpelster Handlung und vieles mehr, so sind wir Deutsche halt.
Till Schweiger ist außerdem ein Schauspieler an dem sich das Fernsehvolk allermeist genüsslich auslässt über seine Filme und schauspielerischen Fähigkeiten, hauptsächlich schlechtmachend.
Dabei ist gerade dieser Tatort nicht so spießig und unspannend, sogar mit Humor.
Nicht so einschläfernd, wie die Schlaftabletten-Tatorte mit lahmen „Rentnermäßigen-graue-Haare-Kommissaren.“

Wünsche mir weitere spannende (indoktrinierte US-“mäßige“) Tatorte und Filme von und mit Till Schweiger.

O je, dieser Vorwurf gegen Til Schweiger ist aber so was von abgehangen: Den exakt identischen Vorwurf können Sie fast allen anderen deutschen Schauspielern machen, denken Sie beim Tatort nur mal an die Kommissare aus Köln, Ludwigshafen, Stuttgart, München usw.

Die Frau ist vom lieben Gott einfach mit unfassbarer Klugheit beschenkt worden. Nicht nur Prostitution, sonder Prostitution + Film. Das kann doch nur noch die Casting Couch toppen, würde sie - mit Fischer als Amateur - im Tatort verfilmt!
... und viele denken sich nun wieder: "Darf er das?"

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