Wir müssen reden Wie wichtig ist die Penisgröße für die Frau?

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ZEITmagazin Online: Woran denkt eine Frau während ihres Orgasmus?

Ulrich Clement: Es gibt nichts, woran sie nicht denken könnte – von "das wundervollste Erlebnis meines Lebens" bis hin zu "hoffentlich ist es bald vorbei".

ZEITmagazin Online: Das kann sie tatsächlich auch bei ihrem eigenen Höhepunkt denken?

Clement: Oh ja. Ein Orgasmus ist nicht immer die grandiose Ganzkörpervibration. Es gibt auch den mickrigen Orgasmus, der zwar physiologisch und rein funktionell stattfindet, aber nur ein banales Gefühl hinterlässt. Der Orgasmus bleibt dabei gewissermaßen an der genitalen Peripherie. Es fehlt das Ergriffensein. Wobei dies das Erleben und nicht das Denken betrifft. Denken kann die Frau dabei an alles. Sogar an die Einkaufsliste.

ZEITmagazin Online: Denken und weiblicher Orgasmus sind also nicht getrennt?

Clement: Auch wenn das Gerücht umgeht, dass man beim Orgasmus an gar nichts mehr denkt, sondern nur noch fühlt, ist dem nicht so. Die Gedanken treten höchstens für die wenigen Sekunden des Höhepunkts hinter das körperliche Erleben zurück. Es ist allerdings auch ein schöner Moment, wenn das reine Körpergefühl in den Vordergrund rückt.

ZEITmagazin Online: Das ist schon auch bei Frauen so?

Clement: Ja. Aber man muss dazu sagen, dass im Vergleich zu Frauen Männer sich in ihrem Orgasmusmuster untereinander stärker ähneln. Die meisten haben während des Verkehrs einen Orgasmus, die wenigsten haben einen multiplen Orgasmus, der ist äußerst selten bei Männern. Unter Frauen gibt es beide Extreme, und zwar durchaus häufig. Viele Frauen haben während des Verkehrs keinen Orgasmus, nicht wenige können mehrfache haben. Deshalb ist es schwieriger als bei Männern, Aussagen zu treffen, die auf alle Frauen zuträfen.

ZEITmagazin Online: Nun, immerhin sagten 94 Prozent in einer Umfrage unter 1.000 Frauen zwischen 18 und 85 zum Thema weiblicher Orgasmus, dass es ihnen nicht auf die Größe des Penis ankommt.

Clement: Das bedeutet aber auch, dass für immerhin sechs Prozent die Größe wichtig ist.

ZEITmagazin Online: Dabei wollte ich mit dem Zitieren der Umfrage gerade den Druck rausnehmen – Männer, macht euch nicht verrückt, darauf kommt es nicht an.

Clement: Es galt lange das Gerücht, die Penisgröße sei unwichtig. Das ist in dieser Absolutheit aber ebenso falsch, wie wenn man sagte, sie sei total wichtig. Es gibt Frauen, für die ist die Größe relevant, und das sind offenbar sechs Prozent. Diese Frauen haben genauso recht wie die 94 Prozent, für die das keine so große Rolle spielt. Die Relevanz von Größen entspringt übrigens nicht nur westlichem Leistungsdenken. Im Kamasutra wird sowohl zwischen unterschiedlichen Penisgrößen – Hase, Stier, Hengst – unterschieden als auch nach Vaginalgrößen – Elefantenkuh, Stute, Gazelle. Und für jede anatomische Kombination gibt es bestimmte Passungen.

ZEITmagazin Online: Im Gegensatz dazu scheinen sich bei uns vor allem Männer mit Fragen nach Größe, Umfang und Beschaffenheit ihres Genitals zu beschäftigen.

Ulrich Clement

Prof. Dr. Ulrich Clement ist systemischer Paartherapeut und Sexualforscher. Zuletzt ist sein neustes Buch "Think Love. Das indiskrete Fragebuch" bei Rogner & Bernhard erschienen. In Heidelberg betreibt Ulrich Clement eine Privatpraxis für Coaching, Paar- und Sexualtherapie.

Clement: In der Tat hat die eigene genitale Anatomie für Frauen lange nicht die überdimensionierte Bedeutung, die sie für Männer hat. Wobei unter jüngeren Frauen das Aussehen etwa der Schamlippen inzwischen eine gewisse Rolle spielt.

ZEITmagazin Online: Der Berufsverband der deutschen Frauenärzte sieht bei vielen Frauen zumindest Bedenken, was das Aussehen oder die Größe ihrer Vagina angeht.

Clement: Das ist aber neu und ich halte es nach wie vor für eine Modeerscheinung, getriggert durch die größere Sichtbarkeit aufgrund von Intimrasur. Angst vor einer zu großen Vagina haben vor allem Männer, das ist bekannt als Lost-Penis-Syndrom.

ZEITmagazin Online: Mich hatte dennoch die geringe Zahl von sechs Prozent der Frauen, die Größe für relevant halten, überrascht, gerade weil das Thema in der männlichen Wahrnehmung so präsent scheint.

Clement: Nun, so überraschend ist es eigentlich nicht, dass für die meisten Frauen der Mann, der am Penis dranhängt, wichtiger ist, als der Penis, der am Mann dranhängt.

ZEITmagazin Online: Womit wir bei den 94 Prozent sind ... Offensichtlich kommt es auf dem Weg zum weiblichen Orgasmus Frauen auf ganz viel anderes an. Fangen wir etwa mit dem Geruch an. Der ist laut einer Studie der Berliner Charité für die meisten Frauen das Wichtigste.

Clement: Geruch ist zunächst etwas Physiologisches, spielt aber auch eine große metaphorische Rolle. Wie gut kann ich den Partner riechen? Wie sehr geht er auf mich ein? Das eigentlich Entscheidende ist die Interaktion. Man kann deshalb mit Sicherheit sagen: Wenn einer Frau der Geruch des Mannes nicht passt, kann er alles andere vergessen. Allerdings gilt ebenso: Wenn der Geruch passt, ist noch lange nicht alles gewonnen.

ZEITmagazin Online: Kurz vor Jahresende ging die amerikanische Website OMGyes online – das steht für "Oh my god, yes!", und das Team aus Wissenschaftlern, Designern, Erziehern hat sich zum Ziel gesetzt, ein für alle Mal Männern und auch Frauen zu erklären, wie der weibliche Orgasmus funktioniert – inklusive Übungen per App. Besteht dafür heute noch Bedarf? Mangelt es tatsächlich an technischem Wissen? 

Clement: Man kann das als Mangel auffassen. Dabei geht man davon aus, dass ein Bedarf besteht, weil die Leute etwas nicht gut können und jetzt dank dieser Seite aufgeklärt werden. Das ist eine alte sexualpädagogische, mangelorientierte Lesart. Ich würde es anders verstehen, als Spiel. Sex ist ein Optionenfeld, auf dem man Verschiedenes ausprobieren kann – auch Dinge, auf die man nicht immer gleich von selbst kommt. Als Mann muss ich mich sowieso von einer rein mechanischen Herangehensweise lösen und schauen, ob das, was ich tue, in dem Moment für die Partnerin passt. Es gibt nicht den ultimativen Streichelwinkel, der immer stimmt. Er hängt von der Frau und von der Situation ab. Das ist auch gut so, denn sonst wäre ja nichts Individuelles mehr im Spiel, man könnte nichts mehr erkunden und herausfinden.

ZEITmagazin Online: Gleichzeitig spiegelt so eine Website wider, was Sie vorhin schon angesprochen haben: Dass es unter Frauen beim Erleben eines Orgasmus eine größere Diversität gibt und dass der Vorgang ziemlich komplex und in seiner Bandbreite weiter ist als unter Männern.

Clement: Der weibliche Orgasmus ist weniger vorhersagbar und funktioniert weniger linear als der männliche, gewissermaßen schrittweise: Man geht gemeinsam einen Schritt auf ihn zu und dann geht es entweder weiter oder auch nicht. Die Frau prüft sozusagen immer, ob sie Ja sagt, oder an einem bestimmten Punkt Nein – und dann vielleicht doch weiter macht. Das kann Männer verrückt oder sogar aggressiv machen. Wenn die nämlich A sagen, denken sie dann auch B und danach C. Aber das Besondere an der weiblichen Erotik ist gerade dieses genaue Hinschauen beziehungsweise Hinfühlen. Bei Frauen kommt es immer darauf an. Nach A kommt vielleicht B, vielleicht aber auch nicht, sondern X.

ZEITmagazin Online: Wenn der Weg zum weiblichen Orgasmus so knifflig ist, dann bitte ich Sie als Sexualtherapeuten jetzt einfach mal um Rat für Ihre Geschlechtsgenossen.

Clement: Ganz schön schwierig, in der Tat. Nehmen wir zum Beispiel die Klitoris: Einfühlsames Berühren kann grundsätzlich zum Orgasmus führen, hingegen kann falsches Berühren, oder das richtige Berühren zum falschen Zeitpunkt, jede Erregung zum sofortigen Erliegen bringen. Männer können jetzt die Augen verdrehen und denken: Das schaffe ich nie! Oder aber sie begreifen es als interessante Erkundungstour, bei der sie ihre Partnerin kennenlernen, entdecken können und feststellen, dass sie nicht immer so ist, wie sie ist. Heute möglicherweise anders als gestern und anders als morgen. Eigentlich ist das eine schöne Perspektive, wenn man nicht immer weiß, wie sie funktioniert und wie sie auch die restlichen Monate oder Jahre, die ich mit ihr zusammen sein werde, funktionieren wird.

166 Kommentare

Es kommt nicht nur auf die Penisgröße (-länge) an. Die tollste Sexnacht meines Lebens erlsbte ich mit einem Mann mit kurzem Penis. Er hatte vor seiner Entlassung nach mehreren Jahren Haft vor Weihnachten Hafturlaub. Wir warendurch einem Briefwechsel erotisiert und kamen uns schnell nahe. Aber schon beim zweiten Treffe n war der Zauber vorbei und Verpflichtungen aus der Vergangenheit standen einer weiteren Beziehung im Wege. Später hatte ich noch einmal eine Affaire mit einem Kurschatten, der seinen körperlichen Mangel durch geschickte Stellungen ausglich, aber an meinen Brüsten herummäkelte. (Da werden die getroffenen Hunde wieder bellen!!!) Frau und Mann sollten schon körperlich zueinander passen wie in den tantrischen Kategorien beschrieben. Bei mir und meinem Partner stimmt es. Wir hatten Glück. Jedenfalls erleben wir nach Jahrzehnten Partnerschaft unsere Sexualität immer wieder neu. Und der Orgasmus ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die Untersuchung, dass 51% der Frauen bei Bauchübungen schon einen Orgasmus erlebt haben, ist kurios. Im Balletttraining gibt es auch rhythmische Bodenübungen. Ich kann mich dabei an keinen Orgasmus erinnern und habe davon auch noch nicht von anderen Tänzerinnen gehört. Vielleicht liegt es daran, dass Profis sich mehr aufs Training konzentrieren. Vielleicht aber auch daran, das beim Sex gerne geschwindelt wird.

Das gilt auch für das Denken beim Orgasmus. Wenn ich dabei noch denken kann, ist es keiner!
So einfach ist das. ;-)

Das ist das Problem, dass in den Populärmedien nicht darauf eingegangen wird, wie die Studien zustande gekommen sind.

Herbenick und Fortenberry haben Emails an Kollegen sowie an Foren und Mailing-Listen zu den Themen Sexualität, Fitness, "Frauensachen" verschickt. In der Mail wurde beschrieben, dass es um eine Studie zum Thema "Sexuelle Lust und Orgasmen während (Bewegungs)Sport" geht, und dass die Mail weitergeleitet werden darf. Naja, und wer mitmachen wollte, hat anonym einen Fragebogen ausgefüllt, insgesamt gab es 530 Teilnehmer. 23,4 % der Frauen gaben an, dass sie schon mal einen Orgasmus während sportlicher Betätigungen erlebt haben , 18,1 % hatten sexuelle Lust erlebt und waren knapp vor dem Orgasmus, 28,3 % hatten "nur" sexuelle Lust erlebt und 30,2 % weder Orgasmus noch sexuelle Lust. Wie repräsentativ so eine Internetumfrage an sich schon ist, wenn ich explizit danach frage, bzw. wie leicht sich jemand dazu verleiten lässt, ein paar lustige Antworten zu geben, kann sich jeder selbst denken.

Naja, jedenfalls von denen, die während des Sports einen Orgasmus erlebt hatten, hatten eben 51 % zu dem Zeitpunkt Bauchübungen gemacht.

Wenn tatsächlich 94% der Frauen die Penisgröße egal ist, kenne ich wohl nur Frauen der übrigen sex Prozent. Das scheint mir recht unwahrscheinlich.

Warum sollte die Penisgröße kein Thema sein? Das Aussehen des Mannes, sein Auftreten, seine Art zu sprechen, seine Stimme, sein Geruch, seine Art sich zu kleiden, sich zu pflegen, sich zu bewegen, seine ganze Erscheinung als Mann sind doch entscheidend für das sexuelle Interesse einer Frau. Das gilt nach meinen Erfahrungen noch ausgeprägter für Männer in ihrem Interesse für Frauen

Beim traditionellen Sex ist der Mann der aktive und die passende Anatomie Voraussetzung für guten Sex, wenn auch keine Garantie. Jede Frau die schon Sex mit einer Frau hatte, weiß dass es auch ohne Penis geht und manchmal sogar erfüllender ist. Dass sich manche Männer mit der eigenen Größe schwer tun, ist nicht verwunderlich. Mir scheint, Sex wird von vielen Männern nicht als ein Akt der Liebe, sondern eher als Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit gesehen.

Zur Penisgröße, natürlich spielt das auch eine gewisse Rolle. Wie ein Vorredner schon meinte, es kann auch für den Mann schmerzhaft sein, wenn die Frau "zu eng" ist. Und da hilft die schönste Erregung der Frau nicht, wenn der Anatomie Grenzen gesetzt sind - denn nicht alles ist unendlich dehnbar. Natürlich kann man da ggf. auch "trainieren", aber das muss frau ja auch erst mal wollen. Umgekehrt, wenn er "zu klein" ist, kann man selbstverständlich Positionen wechseln, zu Spielzeug greifen usw. Aber damit entfallen auch gewisse Betätigungsmöglichkeiten. Keiner wird bestreiten, dass die Hobbies des Partners, sein Verhalten, sein Humor usw. usf. mitentscheidend sind, ob man zusammenpasst. Auch dort kann man überall "trainieren". Ich frage mich allerdings, ob es wirklich sinnvoll ist, an "einer Beziehung zu arbeiten". Entweder ich liebe meinen Partner so, wie er ist, inkl. seiner Macken ;-), oder ich liebe ihn nicht. Wenn mich Sachen an ihm sehr stören, dann ist er vielleicht einfach nicht der Richtige für mich. Das Problem scheint doch oft zu sein, dass die Leute eine Beziehung suchen, weil sie nicht allein sein können. In der ersten Zeit ist alles prima, man sieht noch über das eine oder andere hinweg, um sich selbst zu täuschen, und irgendwann ist man dann an einem Punkt, an dem man erkennt, dass man vielleicht doch falsch lag. Aber da hat man dann schon soooo viel in die Beziehung investiert... Dabei gilt "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!"

Und das hat nichts mit geringer Wertschätzung des Partners zu tun. Vielmehr sollte man sich vorab klar werden, ob der Partner der Richtige ist.

Und hier sind wir wieder an einem interessanten Punkt, Sexualität ist trotz allem immer noch ein gewisses Tabu. Es ist kein Problem zu sagen, dass man nun doch nicht zusammengekommen ist oder sich getrennt hat, weil man z.B. in der Freizeit zu unterschiedlichen Dingen nachgehen möchte, weil der eine zu spontan ist o.Ä. Es ist zwar nicht unbedingt gern gesehen, aber doch mehr oder weniger akzeptiert, wenn man nicht mit jemandem zusammenkommt, weil man sein/ihr Aussehen nicht mag. Aber über "anatomische Inkompatibilitäten" oder unterschiedliche sexuelle Präferenzen, die man üblicherweise erst beim Sex merkt, darf man sich nicht äußern ;-) In einer Beziehung geht es aber eben auch um Sex.

Wobei der Durchschnittspenis der Natur sei dank glücklicherweise ganz gut zur Durchschnittsvagina passen sollte. Und für diejenigen, die auf Riesenschwänze stehen, erstens sind die nicht so häufig anzutreffen, wie man vielleicht aus Pornos schließen würde, zweitens ist der längste/dickste männliche Penis im Gegensatz zu anderen potentiell einführbaren Gegenständen/Körperteilen doch begrenzt ;D

Von den anatomischen Problemchen abgesehen, wichtig ist die Art und Weise, wie Sexualität ausgelebt wird / werden soll. Hier finde ich die Ratschläge im Interview wenig hilfreich, da es zu sehr die alten Klischees "passive Frau will erweckt werden" bzw. "Vorspielen ist okay, könnte sonst das Ego des Mannes ankratzen" bedient. Wenn das eine Frau tatsächlich so will, ist das selbstverständlich okay und es ist ihr zu hoffen, dass sie einen passenden Gegenspieler findet, der das auch genauso will und nicht bloß so tut, als ob. Hier wird aber der Eindruck erweckt, als ob jede Frau so sei bzw. so zu sein habe. Natürlich braucht es keine "Betriebsanleitung". Aber wenn eine Frau im Bett auch mal aktiver sein will, wird kein Weg daran vorbeiführen, mal die Initiative zu ergreifen. Wenn sie da oder dort berührt werden will, kann man im Eifer des Gefechts auch mal eine entsprechende eindeutige Andeutung machen. Entsprechend sollte es dann auch nicht nötig sein, z.B. Orgasmen vorzutäuschen. Denn wenn man sich im Bett "gut versteht", ist es auch nicht schlimm, wenn der eine mal nicht oder zu früh kommt. Neues Spiel, neues Glück ;D

Das ist also die Meinung eines "Experten" - die Frau das Mysterium, der Mann der orgasmusfixierte Mechaniker. So am Rande, wenn beim Mann immer alles rein mechanisch ist, warum um alles in der Welt gibt es eigentlich die wirtschaftlich betrachtet nicht unerhebliche Pornoindustrie? Ob (visuelle, akustische) Anreize ggf. doch auch beim Mann nachhelfen können? Ob dem Mann klar ist, dass das vielleicht auch bei Frauen zutreffen kann?

> ob das, was ich tue, in dem Moment für die Partnerin passt
Ach? Na sowas. Wer hätte das gedacht.

> hängt von der Frau und von der Situation ab [...] hingegen kann falsches Berühren, oder das richtige Berühren zum falschen Zeitpunkt, jede Erregung zum sofortigen Erliegen bringen [...] Heute möglicherweise anders als gestern und anders als morgen [...] noch ein halbes Dutzend anderer erogener Zonen [...] und auch erogene Bewegungen
All das ist beim Mann nicht unähnlich. Es gibt da schon allein bzgl. des "besten Stücks" mehr als nur "rein raus". Aber psst, nicht weitersagen, Onkel Clement weiß das noch nicht ;-)

Boah, was bin ich froh, dass ich ein Kerl bin. Wenn ich das so lese, vergeht einem ja förmlich die Lust, mit einer Frau ins Bett zu steigen. Letztlich bleibt alles am Mann hängen. Wir Kerle sind leicht erregbar, brauchen also kein Vorspiel. Müssen aber ein Vorspiel organsisieren, damit die Frau überhaupt in Wallung kommt. Haben wir sie mal soweit, geht die Arbeit erst richtig los. Nicht nur, dass wir uns unter Kontrolle halten müssen, ja nicht zu früh zu kommen, ne, wir müssen dann auch noch Salto Mortale veranstalten, damit die Frau evt. und ganz vielleicht am Ende eines Geschlechtsaktes auch noch kommt. Und wenn sie dann gekommen ist, wir vor lauter Arbeit todmüde sind, will sie auch noch nachkuscheln. Ich dachte immer, Sex soll Entspannung sein. Von wegen. Da freue ich mich, dass ich zur Not noch zwei Gesunde Hände habe. Und jetzt, liebe Frauen, Feuer frei. Steinigt mich, aber mit Euch will ich ums Verrecken nicht tauschen.

Das ist richtig. Aber Sex hat auch etwas mit Zuneigung, Liebe, Verlangen, Nähe und Phantasie zu tun, um den Horizont etwas zu erweitern. Ohne diese Komponenten eregiert der Penis nur unter erschwerten Bedingungen. Hinzu kommt noch in vielen Fällen, dass mit dieser Methode Kinder gezeugt werden, so dass die Liebe nicht außer acht gelassen werden kann, weil sie dann gefordert wird. Deshalb wundert es mich, dass "mann" beim Thema Penisgröße auf der textlichen Assoziation reduziert bleibt und "frau" in den meisten Fällen mitmacht.

"Aber Sex hat auch etwas mit Zuneigung, Liebe, Verlangen, Nähe und Phantasie zu tun, um den Horizont etwas zu erweitern. "

Sagen wir mal so. Wenn man den Schritt gehen kann von "Sex als Mittel, das eigene Ego aufzubauen" zu "Sex als gemeinschaftliches Feld, um gegenseitig Lust zu empfangen und zu geben", ist schon viel gewonnen.

Warum zum Beispiel konkurrieren 2 Männer um 1 Frau in der Disko? Geht es da überhaupt um Lust, sondern nicht vielmehr darum, zu "gewinnen" , der Bessere zu sein? (Ist die Penisgrösse nicht viel wichtiger als Statussymbol für den Mann? Frauen konkurrieren genau in derselben Weise natürlich miteinander.) Wenn ein Mensch Gefühle wie Neid und Konkurrenzdenken aus der Sexualität ausblenden kann, eröffnen sich ganz neue Welten.

Das, was Sie meinen, sind Gefallsucht und Abenteuer mit der Möglichkeit zur Triebabfuhr. Um Liebe kann man nicht konkurrieren. Sie ist da oder nicht. Sie findet nach einer Sehnsucht ihre Erfüllung in der körperlichen und seelischen Nähe, aber nicht nur. Ein Paar, das sich liebt, kann durch die ganze Welt gehen. Die Auswahl zwischen zwei Männern in der Disco trifft die Frau und niemand sonst. Wie es überhaupt in der Partnerwahl die Regel ist. Natürlich wird sich aufgehübscht und gepost, aber nur, um erst einmal ins Gespräch zu kommen. Erst dann kommt der Kuss - und was später im Bett passiert, ist ein Thema wie dieses, aber auch nur eins von vielen.

"Ein Paar, das sich liebt, kann durch die ganze Welt gehen."

Ich meine auch, wenn die Übertonung der Sexualität als Mittel zum Angeben und zum Aufbau des eigenen Egos wegfällt, sondern mehr als Lust geben und empfangen gesehen wird, werden viele Menschen feststellen: Das geht ja mit einem einzigen Partner auch genau so gut, ich brauche gar nicht immer was Neues. Vor allem, da haben sie recht, ist die Geborgenheit und Nähe, die Anerkennung und Liebe in einer stabilen Partnerschaft etwas sehr Schönes, dass den Reiz der Sexualität als reine Lustbefriedigung locker an die Wand spielt.

"Die Auswahl zwischen zwei Männern in der Disco trifft die Frau und niemand sonst. Wie es überhaupt in der Partnerwahl die Regel ist. "

Wenn man Single ist, bzw. es nur um Sexuelle Erlebnisse geht und nicht um eine Partnerschaft, frage ich mich: Warum muss eine Auswahl überhaupt stattfinden? Wenn der Frau beide Männer gefallen, warum nicht beide mitnehmen? Sehen Sie, das ist der genau der Punkt, an den die meisten Männer in ihrem Denken und Fühlen nicht gehen können. Den meisten Männern ist es lieber, beide verlieren, als das sie ihren Erfolg mit irgendjemandem teilen.

Es stimmt auch nicht, dass nur Frauen entscheiden. Frauen konkurrieren um Männer genauso wie umgekehrt. Dies merkt man als Mann nur deshalb nicht, weil man die "grauen Mäuschen" gar nicht erst zur Kenntnis nimmt.

"Wenn der Frau beide Männer gefallen, warum nicht beide mitnehmen? Sehen Sie, das ist der genau der Punkt, an den die meisten Männer in ihrem Denken und Fühlen nicht gehen können. Den meisten Männern ist es lieber, beide verlieren, als das sie ihren Erfolg mit irgendjemandem teilen."

Dazu würde ich jetzt gerne eine Umfrage sehen :D Entsprechende Pornos gibt es jedenfalls, werden die von Frauen geguckt? Und die 2w+1m von den Männern? :D

"Aber Sex hat auch etwas mit Zuneigung, Liebe, Verlangen, Nähe und Phantasie zu tun"

Mag sein. Aber was ist, wenn sich zwei aufrichtig lieben und einfach unterschiedliche sexuelle Präferenzen haben? Ist es dann wirklich gut, wenn man sich auf ein Mittelding einigt, mit dem jeder halbwegs zufrieden ist, bzw. mal er und mal sie auf seine/ihre Kosten kommt, während der andere das jeweils mehr oder weniger erduldet? Ich denke nicht.

Ja, es gibt Phantasien bei Frauen, mit zwei Männern das Bett zu teilen ebenso, wie es diese bei Männern gibt, mehrere Frauen gleichzeitig zu haben. Wobei dieses aus technischen Gründen bei Männern nicht leicht möglich ist, bei Frauen eher, aber sie wollen dieses weniger. Wie es ist, kann man bei einer Probe erfahren, aber wenn es so toll und ohne emotionale Komplikationen wäre, würde dieses zum Normalzustand tendieren. Tut es aber nicht. Nicht einmal in einem orientalischen Harem.

Beides ist nicht voneinander zu trennen. Vom Verliebtsein bis zur größer wachsenden Liebe ist es ein längerer Weg. Ein One-Night-Stand , um festzustellen, ob es anatomisch passt, ist die unterste Stufe der Sexualität. Sicher, die Natur meint: für die Fortpflanzung ist es völlig ausreichend. Aber Mann und Frau müssen dann ein Leben lang mit dem Ergebnis leben. Und ein unglückliches Leben hält ohnehin kein Paar aus. Was ein "Mittelding" ist, weiß ich nicht. Doch die anatomische Bandbreite ist sehr groß. Die Frau sagt: "Ob dick, ob dünn - fleißig muss er sein." Und damit meint sie den ganzen Mann. Letztlich möchte sie sich auch um den Nachwuchs keine größeren Sorgen machen müssen. Das Nest soll für alle warm und kuschelig sein. Eine Frau prüft, welchen Mann sie sich für das Leben wählt. Es ist ein komplexer Vorgang. Sie kann sich auch irren. Und ein Mann, der sich allein auf die Penisgröße reduzieren lässte, hat ohnehin verloren. Es mag sein, dass die Pornoindustrie dieses Denken befördert. Ihr Ziel ist der Profit mit Männern, die so denken. Davon gibt es genug. Mein Rat ist sich anzuschauen, welche erotischen Darbietungen Frauen mögen. Dabei gibt es viel zu entdecken. Und das ist wiederum spannend.

Da hatte ich mich wohl unverständlich ausgedrückt. Dass es diese Fantasien geben kann, keine Frage. Mit der Umfrage hatte ich an Komixers Aussage "Den meisten Männern ist es lieber, beide verlieren, als das sie ihren Erfolg mit irgendjemandem teilen" gedacht.

"Wobei dieses aus technischen Gründen bei Männern nicht leicht möglich ist"
Ach ja, es gibt viele Möglichkeiten, ein Mann hat ja noch Arme, Mund usw. Angeblich sind Männer beim Multitasking allerdings nicht so gut ;D

was ich auch für totalen blödsinn halte, ist die behauptung frauen würden mehr auf "qualität" wert legen als männer und dies evolutionstheoretisch zu begründen.

evolution als solche verläuft "blind". erst erfolgt die variation, dann die selektion.

der mensch ist nicht so konzipiert, dass es für jedes menschliche verhalten einen schwellenwert gibt, für den es ausgelöst wird, darunter nicht.

entweder jemand kommt als sexualpartner in frage, oder nicht. so einfach ist das. männer ebenso wie frauen sind nicht darauf ausgerichtet, bis in alle ewigkeit abzuwägen, bis der beste partner kommt. sondern es ist ein lustbedürfnis da, welches befriedigt werden möchte. dafür ist das erste brauchbare mittel recht. man muss nicht noch toller und noch sexier werden, sondern einfach nur diesen schwellenwert überschreiten, um "sexy" zu sein.

so werden ganz junge und ganz alte sowie kranke und gebrechliche partner aussortiert, denn sie fallen unter diesen schwellenwert. darüber hinaus sind männer und frauen gerne bereit, mit einer vielzahl möglichst unterschiedlicher und interessanter partner zu schlafen. für frauen kommt halt heute das problem der kinderfürsorge hinzu im falle einer schwangerschaft, dass oft auf sie zurückfällt. der mythos, frauen hätten nie lust oder wenn, dann nur auf ein einziges hochqualitatives männchen, ist ein mythos der erfunden wurde durch männer die sich für ein solche hatten (wollen) und eine oder am besten mehrere frauen für sich allein haben wollen.

Dann haben sie die Kommentare nicht richtig gelesen.
Ich hatte geschrieben, dass ein Mann mit kleinem Pimmel kein Problem ist, solange es nicht sein Ego zerstört der Frau auch anderweitig Ersatz zu schaffen, eben mit Dildo und co.
Aber da wollte aber Keine(r) drauf eingehen. Scheinbar ist das Egoproblem doch zu groß....

Sex ist in unserer Gesellschaft dermaßen überbewertet, man sieht es hier in diesem Forum. Es wird von so vielen Seiten, besonders der Werbeindustrie, permanent suggeriert, dass regelmäßiger, toller Sex der zentrale Lebenssinn des modernen, hippen Bewohners Erde ist (gefolgt von Weltreisen), dass es doch nicht wunderlich ist, wenn so viele sexuell deprimiert, von künstlichen Erwartungshaltungen überwältigt, im Bett vor Unsicherheit das Licht nicht anbekommen.

unser gesellschaftssystem lebt davon, dass es ein permanentes gefühl des mangels und ungenügens erzeugt, aus dem es sein wachstum generiert, um weitere produkte auf den markt werfen zu können

gerade im bereich zwischenmenschliches und sexualität ist die diskussion immer mehr abgekommen von begriffen wie "liebe" etc... das sex einfach was schönes ist, was man zusammen machen kann, der wunsch nach harmonie und familiarität , wurde ersetzt durch vorstellungen wie einen markt, auf der man die konkurrenten eliminieren muss. die frau hat nie lust auf sex, der mann permanent. drum muss die frau immer noch schöner und noch schlanker und noch jünger wirken, dafür muss sie sich anstrengen. der mann ist nie genug, deshalb muss er immer noch reicher, und noch selbstbewusster werden etc. daraus kann man ökonomisches wachstum generieren, aus dem einimpfen von unsicherheit und konkurrenzdruck in die menschen, die sie durch konsum zuschütten sollen:

wenn du parfum x kaufst, bist du eine tolle frau.
wenn du auto y fährst, bist du ein toller mann etc.
streng dich an, du bist NIE genug, du musst noch viel mehr arbeiten, viel mehr kaufen, um liebe zu verdienen.

dies funktioniert aber weniger und weniger, da glücklicherweise immer mehr menschen erkennen, dass das glück im hier und jetzt liegt und das 21. paar schuhe und das noch dickere auto ihr glück nicht mehr steigern können.

zum begriff "glück" gibt es einen prima artikel auf wikipedia:
https://de.wikipedia.org/...

letztlich gibt es nur zwei grundbedürfnisse des menschen: körperliches wohlbefinden und soziale anerkennung. alles andere sind nur güter, die letztlich auf die produktion dieser zwei güter hinauslaufen als zwischenprodukte.

sex ist deshalb so wichtig, weil es beide grundbedürfnisse stark befriedigt.

deshalb wird es auch so stark instrumentalisiert von der wirtschaft und der werbung.

Bezeichnend für diese gynozentrische Gesellschaft ist es, dass immer und immer wieder die sexuellen Bedürfnisse, die Orgasmen und Vorlieben von Frauen thematisiert werden, aber nicht die von Männern (ja, außer vielleicht das sie auf Blow-Jobs stehen). Die sollen zufrieden sein, wenn sie überhaupt zum Zuge kommen und wie ihr Orgasmus ausfällt, ist ohne Belang. Wieviele Männer haben bei vaginalem Geschlechtsverkehr einen Orgasmus der nicht nur auf das Genital beschränkt ist? Wieviele Männer sind mit ihrem Orgasmus zufrieden? Fragen sich Männer überhaupt, ob er nicht besser kommen könnte? Wieso wird nicht die Beschaffenheit der Scheide und der Beckenbodenmuskulatur unter dem Aspekt der sexuellen Zufriedenheit des Mannes diskutiert? Noch ein langer Weg bis zur Gleichberechtigung!

Schlagen Sie mal bei Gelegenheit eine Frauenzeitschrift auf. Es fehlt nie ein Betrag mit einem Titel, wie "Besorgs ihm, aber richtig". Seien Sie nicht traurig! Die Frauen werden nach wie vor dazu sozialisiert sexuell verfügbar zu sein und JA! es mangelt nicht an Quellen zur männlichen Lust.
Dass Männer sich immer gleich so benachteiligt fühlen, wenn es nicht um ihre Bedürfnisse geht...

Ich werde als Mann wohl die ultimativ beurteilen können, ob die Penislänge für eine Frau eine Rolle spielt (ich würde sagen: nein, solange eine Mindestlänge gegeben ist).

Aber spielt die Körpergröße eines Mannes nicht die viel entscheidendere Rolle?

Respekt vor dem Interviewer(in)! Dachte Wittgenstein noch, daß über Dinge geschwiegen werden sollte, über die nicht gesprochen zu werden vermag, wird dem Leser hier schnell klar, daß Sprache es auch vermag 'alles' mit 'allem' zu verbinden und nicht zu verbinden - gleichzeit und ungleichzeitig - unabhängig und abhängig - von der jeweiligen Situation. "Zerlando" erscheint mir nun als Maßstab und als Symbol, erscheint als neuer Morgen/Abendstern in der Komplexen weiblichen Psyche und ist für mich die neue kanonische Orientierungshilfe 'meines bisher nur rudimentären navigierens als 'Primat' Mann in der Welt der Frau. P.S.: Bei 'nicht gefallen' sendet man ja 'hier' wie 'da' und gerne 'kostenlos' das Ding zurück. Danke ohhh Du Moderne Zeit

Ach ja ... und die Qualität "des Orgasmus" wird als Phänomen durch das weibliche Geschlecht generös in "der Natur des Daseins" erst generiert ... theoretisch im Schoß der "lesbischen Liebe" an die Grenzen des theologischen Maximums angenähert und vice versa an sein Minimum bei den Homo´s. Wenn Frauen kein Bock auf schlechte Orgasmen haben, dann müssen wir Männer -´zumindest die die es nicht anders bringen´ - die Zeit eben damit verbringen, "uns" theoretisch über den Zweck unseres männlichen Daseins zu informieren.

Die allerwichtigste Sache ist meiner Meinung nach: Menschen (egal welchen Geschlechts) sollten sich zuerst einmal selbst glücklich machen können und dies auf möglichst allen zur Verfügung stehenden Ebenen.
Ich weiß genau, wie ich mich aus einem emotionalen Tief bekomme und was ich vorbeugend tun kann, um gar nicht mal allzu tief zu stürzen.
Ich weiß, was mir schmeckt, wie ich gerne meine Freizeit verbringe, was ich tun muss, damit es auch meinem Körper gut geht und ich weiß auch, wie ich gerne berührt werde und wie ich mich befriedigen kann.

Wenn diese Punkte geklärt sind, tritt man in der Beziehung nicht als Bedürftige/r auf, mit am Anspruch: mach' mich glücklich, liebe mich, sei interessant, befriedige mich - sondern will maximal das vorhandene Glück und Wohlgefühl verdoppeln und die Befriedigung durchs Teilen, das Eintauchen in Gerüche, Gefühle, sinnlich vertiefen.

Für meinen Höhepunkt bin ich somit zuerst einmal selbst zuständig, auch indem ich darauf achte, dass ich nur mit jemandem ins Reich der Lust einteile, den ich anziehend, anregend und interessant genug finde, um körperlich einen Kick zu erfahren, der auf mich eingeht und den ich ebenso gerne anfasse, wie rieche.

Die Frage nach der Technik und der Länge ist dann sekundär, aber wer meint darin die Seligkeit zu finden, dem möchte ich das natürlich nicht absprechen.

"Die allerwichtigste Sache ist meiner Meinung nach: Menschen (egal welchen Geschlechts) sollten sich zuerst einmal selbst glücklich machen können und dies auf möglichst allen zur Verfügung stehenden Ebenen"

Richtig. Und das gilt nicht bloß für die Sexualität.

Hier mein Senf:

Oft wird bei dieser Diskussion vergessen, dass die unterschiedliche Anatomie und das Aussehen von Frau und Mann, Sexualdimorphismen sind, hinter denen ein Jahrmillionen währender Anpassungs und Optimierungsprozess steht, die Evolution. Dazu zählt auch die Anpassung der Geschlechtsorgane.

Daher, aus dieser Sicht, haben wir bereits optimal ausgeformte Penise und Vaginas, etc.

Mit welchen Geschlechtsmerkmalen auch immer man sich wieder findet, es gab etliche Generation von Männern und Frauen, die die selben oder sehr ähnliche Merkmale hatten und etliche Männer und Frauen, die gerade diese Merkmal als besonders gut ausgewählt haben.

Weiterhin sind im Genpol, ein spezielles Merkmal, wie auch die Präferenz für genau dieses Merkmal. Nun muss man sich "nur noch" finden.

Ja, beim Paarungsverhalten einer Art geht es nicht nur um die Penislänge. Viele Tierarten haben sehr erfüllenden Sex, siehe z.B. "Sphynx cats mating" auf Youtube, mit einem winzig kleinen Penis (relative zum Körpergewicht). Ein Gorilla Penis ist erigiert nur 4cm lang.

Die Freude an Penis-Längen-Diskussionen bleibt wohl eine Eigenart des Menschen.

Außerdem: Warum habe ich so selten Sex!

Jetzt muss ich mich als heterosexuelle, lebens- und liebeslustige Frau hier doch mal einmischen. Erstens: Klassisch, dass ein männlicher Experte über das weibliche Begehren doziert - und wie ein weiblicher Orgasmus funktioniert. Vielleicht wäre eine Frau doch noch fachkundiger gewesen, liebe Zeit, so ganz vielleicht?
Zweitens: sorry liebe Männer, und das liebe ist nicht ironisch gemeint. Aber ich habe noch nie mit einer Frau gesprochen, der die Penisgröße egal war. Ich weiß nicht, wo in schönster Regelmäßigkeit diese Studien herkommen. Ich vermute, es liegt entweder an der Art der Fragestellung, oder daran, dass die Frauen zu nett sind und die Männer nicht beunruhigen wollen. Wahr ist aber: YES, SIZE MATTERS. Wen wundert das auch? Überall zählt Größe: Bei Autos, Büros, Brüsten. Wieso sollte da ausgerechnet der Penis eine Ausnahme machen? Allerdings: Je größer desto besser stimmt nicht. In Kleidergrößen würde ich sagen, M bis L ist ideal. Denn das eine ist das Gefühl in mir. Das andere ist der Anblick. Und ja, es ist einfach erregender einen größeren Penis vor sich zu sehen als ein Miniatur-Modell. Ein Riesenteil in mir kann dann allerdings eher wieder weh tun. Das ist meine subjektive, nicht repräsentative Meinung. Komischerweise aber die aller Frauen, die ich bisher zu dem Thema gesprochen habe, und das waren nicht wenige.
Trägern kleiner Penisse empfehle ich übrigens Souveränität und Humor bei dem Thema. Das macht sie allemal hochattraktiv! Denn wer ist schon perfekt?

Verehrte Julia, obwohl ich grundsätzlich verstehen kann, dass Sie als Frau ein wenig angefasst reagieren, wenn Männer Ihnen erklären, wie Sie funktionieren, macht Hr Clement es jetzt auch nicht so schlecht. Sein Schluss, dass es schwierig sei, pauschalisierende Zusammenfassungen über das Funtktionieren von Frauen zu treffen ist das was ich heraushöre und somit doch auch in Ihrem Sinne ? Immerhin macht die weibliche Interviewerin mit der erstaunlichen Erkenntnis, dass Frauen beim Orgasmus parallel auch noch denken können, scheinbar eine neue Erfahrung und gibt somit ein merkwürdiges Bild ab. Insgesamt wird auch nicht immer klar, was nun knallharte Wissenschaft, was Meinung und was pure Spekulation ist.

Es schimmert ja auch bei einigen Kommentaren durch, das Size mattert, im Sinne einer erforderlichen aber eben von Frau zu Frau unterschiedlichen Mindestgrösse und einer ebenfalls variierenden bitte nicht zu überschreitenden Obergrösse, wobei beides situativ nochmal unterschiedlich gewertet werden wird. Eine Aussage, wie bspw. ich mache es nicht unter 28cm, bringt somit allenfalls eine persönliche Vorliebe zum Ausdruck.

Guten Morgen, schön ist, das ich mir nichts mehr beweisen muss. Ich kenne ausreichend beide Seiten des Lebens und weiß, wie multipel, erfüllend das Sexualleben, egal ob homo- oder heterosexuell sein kann. Und dabei kommt es nicht auf Größe, Dicke oder Enge an. Es sind ganz andere Dinge wichtig, um Erfüllung in einer Partnerschaft zu finden.
Mir geht aber die Schwarz-Weiß-Malerei zwischen dem so multiplen weiblichen Sexualleben und dem auf Triebabfuhr ausgerichteten einfachen männlichen Leben ziemlich auf den ...

Erstaunlich! Die ganze Verantwortung für lustvollen Sex tragen bei den Heteros die Männer? Sie müssen gut riechen. Sie müssen irgendwie heraus finden, was eine Frau geil findet, weil sie darüber nicht reden will. Sie müssen Situation und Kontext, Gefühlslage (und wahrscheinlich den Menstruationskalender der Partnerin) jederzeit erfasst haben, um ihre Vorgehensweise darauf ab zu stimmen. Die Frau hebt oder senkt sozusagen nur den Daumen oder täuscht einen Orgasmus vor, damit sie und die liebe Männerseele endlich Ruhe haben. Was ist das für ein Frauenbild?!

Ich kann mich da wohl nur noch einmal beglückwünschen, schwul zu sein. Meine Güte, die armen Heteromänner (wenn das tatsächlich so stimmt, wie das hier steht)!

Hallo Redshrink, ich darf Sie, ganz am Rande, darauf hinweisen, dass es bei schwulem Sex nicht anders ist. Auch hier liegt die Last der Verantwortung bei den Männern, bei wem denn sonst ? Aber Scherz beiseite, es ist erstaunlich, dass sexuelle Revolution, Aufklärung, Generation Porno, Flächendeckende Swingerclubversorgung und was auch immer, am Ende zu nix geführt haben. Hinter allem schimmert durch: er hat es ihr zu besorgen. Gegenfrage: sind Sie wirklich der Meinung, dass der Sex zwischen (schwulen) Männern so viel weniger Bedeutungsebenen besitzt ?

Liebe(r) Arletty ! Eine berechtigte Frage. Ich habe meine Partnerin mit lasergestützer CT-Volumetrie überrascht. Der technische Aufwand ist allerdings hoch und für einen One-Night Stand – sollte Ihnen so etwas vorschweben – natürlich nicht geeignet. Nehmen Sie in solchen Fällen zur Sicherheit auch noch eine Gehrungslage, eine Wasserwagge und ein halbes Dutzend Schraubklemmen mit.

Insgesamt ist mir Diskussion am Ende etwas zu technisch. Ich hätte mich mehr an etwas á la Dschungelcamp (Fleischpenis oder Blutpenis) erfreut.

Junge, Junge, gerade hier in den Kommentaren finde ich auch wieder viele 'gute' Pauschalmittel für guten Sex (und damit meine ich nicht ausschließlich irgendein Rein-Raus zur körperlichen Entspannung).
Aber weibliche Befriedigung hört nicht an der Peripherie (sprich: Klitoris) auf - und deswegen behaupte ich auch, dass es NICHT egal ist, wie groß 'er' ist, sonst könnte auch jede Handarbeit zum gleichen Ergebnis führen.
Natürlich muss man bedenken, dass sowohl männliche wie auch weibliche Anatomie grundsätzlich interindividuell verschieden ist - 'one-size-fits-all' kann es daher nicht geben. Aber auch in diesem Kontext zu verleugnen, dass es eben auf die Größe nicht ankommt, sondern alles sei nur eine Frage der Technik, ist genauso naiv.
Wo sich nichts reiben kann, wird es eben auch wenig Funken geben können.

Ein wesentlicher Aspekt, den ich hier ausgelassen sehe, ist übrigens die sog. 'Chemie' - wenn die stimmt, braucht es keine Argumente zum Thema Anatomie.
Dann knallt's eben auch ohne bestimmte physische 'Voraussetzungen', sogar dauerhaft.

Nachtrag:
Ein interessanter Ausschnitt aus dem Interview übrigens:
>'Beim Sex stellt sich ja auch die Frage, wann kann man aufhören? Diese Logik erklärt übrigens auch den vorgetäuschten Orgasmus. Wenn die Frau das Gefühl hat, dass es ihr jetzt langsam reicht, kann sie einen Orgasmus vortäuschen, damit der Mann ebenfalls spüren kann, jetzt ist mal gut.'<

Jipp! Das kann dann auch die Weiße Fahne sein, wenn nichts mehr geht.
Dann wird Sex zu einer Art Leistungsprinzip -
man(n) macht so lange weiter (weil er sie ja unbedingt befriedigen will, egal ob er das 'schafft' oder nicht) bis Frau sich gezwungen fühlt, diese (ebenfalls) Leistung eines 'Orgasmus' vorzutäuschen, nur damit er endlich damit aufhört, weil sie von seinem Eifer komplett genervt ist.
Aber was ist dann da noch wirklicher Spaß am Sex für BEIDE Seiten?

To avoid a male shitstorm: Das ist dann sicher als Problem BEIDER Seiten zu sehen. ;-)

Sorry, dafür bin ich trotz etwas fortgeschrittenen Alters noch ein klein wenig zu jung. ;-)
Vor 'Bobby Brown' und seinem berühmten Klo-Bild, das scheinbar generationsübergreifend überall hing, hatte ich keine Ahnung von Zappa
- auch wenn ich mittlerweile viel gehört habe von u. a. 'The Mothers of Invention' z. B.
War aber wohl trotzdem sog. 'vor meiner Zeit'.
Hand aufs Herz okay? ;-)

Wenn ich die ganzen Details zusammen fasse ergibt sich mir die Schlussfolgerung, dass guter Sex ohne Liebe unmöglich ist, denn nur wenn ich mich für den anderen interessiere und will, dass es ihm gut geht, werde ich in der Lage sein, zu arbeiten und die Situation richtig zu gestalten. Das finde ich schön, denn Liebe ist das wichtigste, was es gibt.

Ein Mann ist beim Sex insofern immer in der Defensive, als auch eine kleine Störung seiner Lust sofort sichtbar wird. Er muß also darauf achten "dran" zu bleiben, weil nicht wenige Frauen dann ebenfalls abstürzen. Insofern ist ein gewisser Egoismus durchaus notwendig und angemessen. Ich habe im Leben einige Frauen kennen gelernt, die emphatisch und selbstgesteuert genug waren, daß sie ihre Lust und auch ihren Orgasmus mit dem Mann (in diesen Fällen war ich der Glückliche) ohne viel darüber nachzudenken perfekt synchronisieren konnten. Ich würde sagen, so um die zehn Prozent können das. Das Aufregendste ist doch immer noch die Geilheit des Partners ;-)
Dabei sollten aber BEIDE weder an Fußball noch an Shopping denken, sondern sich wenigstens im Bett einmal uneingeschränkt auf den Partner einlassen.
Und noch was, Humor ist beim Sex ganz wunderbar.

"Es sind Frauen, die guten Sex garantieren. Nicht Männer"

Das ist grober Unfug. Auch im Kontext angeblich anspruchsvollerer weiblicher Sexualität. Guter Sex ist nicht abhängig von der Anspruchshaltung der Frau, sondern von der Bereitschaft gegenseitiger Hingabe, Sensibilität für die Bedürfnisse des jeweils anderen und der Bereitschaft, die unausgesprochenen oder auch artikulierten Wünsche des Partners zu erfüllen, immer im Rahmen der selbstgesteckten Grenzen. Jeder der beiden muss seinen Anteil leisten. Das kommt jedoch überhaupt nicht zur Sprache; ich habe den Eindruck, Clement redet einer Sexualität das Wort, bei der sich die Frau hinfläzt nach dem Motto, jetzt mach mal, amüsiere mich. Mir eine Spur zu misandrisch, das Ganze. Männer sind doch keine Dildos auf zwei Beinen...

Wenn sie Sex rein aus Fortpflanzungs sich sehen, haben sie wohl recht, da spielt die Größe keine Rolle.
Sonst haben Frauen schon ganz gerne einen Überdurchschnittlichen, 18x5 lese ich öfter, dass das gewünscht wird.
Bei einer festen Partnerschaft ist das natürlich anders, die sucht man sich ja nicht (nur) nach der Länge/Dicke aus.

Wie oft gab es schon dieses Thema, diese Diskussionen um die Größe - nur irreführend.

Es kommt nur auf die Größe des Herzens an. Alle anderen Kleinigkeiten, ob kleiner Penis oder kleine Brüste, alles sowas ist in der Regel lösbar in dem man es entweder akzeptiert oder geht (am besten gleich!).
Das Ganze ist aber eigentlich nicht der Rede wert.

Intimität und Sexualität ist so individuell und lässt sich deshalb nicht pauschalisieren - das ist meine Meinung dazu.
Deshalb kann ich diesem Bericht nichts abgewinnen.
Und ich werde auch nicht (nie) nachmessen! :-)

"In der heterosexuellen Geschlechterinteraktion bietet sich der Mann an und die Frau prüft, macht er es stimmig, sodass es passt."

Bitte was? Guter Sex ist, wenn beide machen und nicht nur einer, während der andere "prüft". Es gibt leider tatsächlich Frauen, die denken, mit ausziehen und hinlegen hätten sie ihren Beitrag zu "gutem Sex" geleistet. Diese Frauen irren sich. Nur weil ein Mann seinen Höhepunkt hat, braucht sich keine Frau auf die Schulter zu klopfen - damit hat sie noch nichts geschafft, was er nicht auch selbst geschafft hätte.

Könnte schöner, gelingender, erfüllender, berauschender Sex manchmal, unter Umständen, hin und wieder auch damit zusammenhängen, daß da zwei sich einfach lieben und sich ihre schon bestehende Liebe auch durch ihre Anatomie (also körperlich) bestätigen und handgreiflich machen.

Die Kommentarspalte ist ja zum schreien komisch. In einem durchaus positiven Sinn.

Und 94% der Frauen ist die Größe "latte"? Wer's glaubt.
Ob nun bezüglich der Dauer des Aktes, der Anzahl der Partner, Selbstbefriedigung und Präferenzen: Da wird von beiden Geschlechtern gelogen, dass sich die Balken biegen, und bei ein paar Punkten sind die Frauen wesentlich unehrlicher als die Männer.

Ich glaube auch nicht, dass die Größe per se egal ist. Was man aber sagen kann ist, dass sich nicht jede Frau einen großen Schwengel wünscht. Eben weil wie jeder Mann auch jede Frau anders gebaut ist.
Man kann zb. auch anatomisch nicht zusammenpassen, das ist dann schlecht.
Lang muss ein Penis auch nicht unbedingt sein, da die meiste Musik tatsächlich am Scheideneingang spielt.

Ich denke, dass man das mit der Größe überhaupt nicht zu rate ziehen kann. Denn erstens ist "groß" relativ, d. h. In einer kleinen Vagina ist ein kleinerer Penis besser, weil sonst der Sex durchaus schmerzhaft für die Frau wird, und zweitens weiss ich auch nicht, wie man die Grösse des Penis ernsthaft messen will, weil diese enorm von der Situation abhängt. Gehen Sie doch mal im kalten Wasser baden und sehen Sie dann mal nach, was noch übrig ist, falls Sie ein Mann sind. Wenn Sie eine Frau sind, schicken Sie Ihren Partner zum baden und sehen dann bei ihm nach...

"sagten 94 Prozent in einer Umfrage unter 1.000 Frauen zwischen 18 und 85 zum Thema weiblicher Orgasmus, dass es ihnen nicht auf die Größe des Penis ankommt."

Natürlich kommt es u.a. auf die Größe an! Die 94% Frauen haben sich wahrscheinlich über die Größe der normalen Normvariante geäußert.
In diesem Fall dürfte die Größe eher unerheblich sein.
Für die beiden Extreme der Normvarianten gilt das aber sicher nicht.

Ein Riesen-Oschi kann nun mal weh tun, und ein dünnes Stummelchen bringt zu wenig Reibung.
Das ist nun mal ein physikalisches Gesetz.

"Ein Riesen-Oschi kann nun mal weh tun, und ein dünnes Stummelchen bringt zu wenig Reibung.
Das ist nun mal ein physikalisches Gesetz."

Ja stimmt. 3 Gedanken dazu:

1. Es gibt wohl für jedes weibliche Geschlechtsorgan und jede Frau eine Idealgrösse, die individuell das angenehmste Niveau Reibung erzeugt. Nicht zuviel, nicht zuwenig. Vergessen Sie auch nicht, dass Frauen darüber hinaus über eine Klitoris verfügen.

2. Sexuelle Anziehungskraft eines Mannes beruht auf soviel mehr als seinem Penis: Humor, Selbstbewusstsein, Stil, angemessene Körperpflege, Einfallsreichtum, oder einer Luxusjacht im Hafen von Palma de Mallorca. Es gibt sogar Frauen die Intelligenz oder guten Umgang mit Kindern anziehend finden.

3. Der schönste "Riesen-Oschi" bringt nichts, wenn er nicht sach- und fachgerecht angewendet werden kann.

Die Penisgröße ist durch die Pornogeneration (Frauen unter 25) zum absoluten Statussymbol irgendwelcher ,pseudohiper, selbsterklärt edler Persönlichkeiten geworden.
So gibt es zB an medizinischen Fakultäten einen Wettlauf um den größten Penis.
Ob das ab einem gewissen Grad nur noch zur Befriedigung des eigenen Egos dient,bleibt mal dahin gestellt.

Lustig an dem Artikel ist ,dass die Zeit sich zunehmend zur Studentenbild entwickelt.

Ah jetzt macht ihre Müll-Antwort auf meinen Kommentar erst einmal überhaupt Sinn! Nunja, ein wenig zumindest...
Ich bin ja mal sehr gespannt woher sie den Schwachsinn mit dem Schwanzvergleich her haben wollen und wie sie dazu insbesondere kommen ihn auf alle verallgemeinernd zu beziehen. Ich hab mit Bachelor/Master-Studium sowie Erasmus-Semester und Auslandspraktikum mit zahlreichen (Medizin)Studenten von verschiedensten Unis zu tun gehabt und habe nie auch nur im Ansatz von einem derartigen Bullshit gehört.

Neulich las ich "wer den Menschen erklärt, wie sie funktionieren, sorgt dafür, dass sie funktionieren, wie man es ihnen erklärt."
Dieses Interview transportiert so gesehen ein Männerbild, das u.a. deswegen so langlebig und hartnäckig Bestand hat, weil Männern immer wieder suggeriert wird, sie seien im Vergleich zu Frauen erotisch/sexuell relativ leicht zufrieden zu stellen. Dabei wissen viele Männer gar nicht, was ein Orgasmus ist, der sie voll und ganz erfüllt. Sie kennen nur die lustvolle, genital begrenzte Ejakulation.
Nun gut, dann kümmern sie sich eben um die Komplexität der Frau, mit unterschiedlichem Erfolg. Aber wie wäre es, wenn sie sich mal mit ihren eigenen, unerforschten sexuellen Erlebnismöglichkeiten beschäftigen?
Auch Frauen könnten Gefallen daran finden, zusammen mit dem Mann nicht nur ihre, sondern auch seine Erlebnismöglichkeiten lustvoll auszuloten. Aber auch sie sitzen oft der Ideologie auf: was gibt es bei ihm schon groß zu entdecken.
Aber es gibt Männer, die sich nicht davon haben abhalten lassen, Neugier auf sich selbst zu entwickeln. Hier werden einige von ihnen portraitiert: http://www.lustvoll-manns...

ach ja und die behauptung frau könne beim sex und ! beim orgasmus an alles denken, kann ich nicht bestätigen. ich kann beim orgasmus an gar nichts denken. in meinen augen ist das der sinn eines o. aber vielleicht bin ich ja wirklich ne außerirdische :) sagt man ja über rothaarige

Der Tenor des Artikels ist also die umfassende Verantwortung des Geschlechtsverkehrs mit allen Folgen beim Mann liegt?
Anstatt zu empfehlen den Sex als gemeinsame Aktivität zu verstehen soll nur der Mann den Prozess des Herausfindens als erotisch begreifen. Das Problem des "sex worth having" ist damit zum Teil hausgemacht.

"Es gibt nichts, woran sie nicht denken könnte – von "das wundervollste Erlebnis meines Lebens" bis hin zu "hoffentlich ist es bald vorbei"."

Kann mir das für Männer auch vorstellen. Ansonsten passt der Artikel, die Sache ist spannend.

Also ich kann den Kommentaren zuvor nur recht geben.

1. Größe ist definitiv relativ. Ich hatte ebenfalls schon Sex mit Frauen die sich manchmal beschwert hatten, dass es schmerzt. Wie es also hier schon hieß: "Zu jedem Topf den passenden Deckel".
Und 2. muss ich mich der Kritik hier doch anschließen, dass der Artikel sehr stark auf den weiblichen Blickwinkel fixiert ist. Dabei ist vieles was im Artikel erwähnt ist auch für Männer zutreffend. Einige Männer sind sehr sensibel bei den Brustwarzen. Andere gar nicht. Und natürlich sind auch dort Bewegungen der Frau nicht von Mann zu Mann übertragbar. Schlechter Sex liegt somit mMn nicht zwingend am Partner sondern einfach daran, dass das Zusammenspiel (zumindest dieses Mal) nicht funktioniert hat. Schließlich sind ja beide dafür mit verantwortlich wie der jeweils andere sich fühlt.

Interessant. Aber doch nichts neues. Manchmal empfinde ich Berichte wie diesen von Stellenweisen aufforderungen an Männer, die Frau sexuell zum nächsten level zu führen.
Das wirft bei mir die Frage auf, ob die Frau sich schon je auf diesen Weg begeben hat: andere Berichte sagen, dass auch Frauen erstmal mit sich experimentieren müssen, im solospiel, um wissen zu könenn, was sie selbst mögen.
Und ausserdem ist die beschriebene Sicht ÜBER Männer sehr realitätsfremd und einseitig... um nicht zu sagen nahezu verurteilend.

die 6% glaub ich nie.
Man hätte auch fragen sollen wieviele überhaupt einen großen hatten.

So viele sind das meiner Meinung nach nicht.

Klar ist das man auch mit einem großen Schwanz super schlechten Sex haben kann wenn die Chemie nicht stimmt.

Passt die aber...ist eine gewisse Reibung einfach super.
Daher finde ich auch gut das hier erwähnt wird das es auch enorme Unterschiede bei Frauen gibt.
Ich bin wirklich gut ausgestattet.....aber mit einer "Elefantenkuh" fühlt es sich einfach nicht so dolle an.;-)

Liebe Experten!
Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig "Experten" tatsächlich wissen. Wenn sie über die Größe einer Vagina schreiben und dann über Schamlippen und Intimrasur schwadronieren, haben sie nicht erkannt, dass es einen Unterschied zwischen Vulva und Vagina gibt! Schamlippen haben mit der Größe einer Vagina absolut nichts zu tun! Ja, die liebe Anatomie........

Also, eigentlich mag ich diese Kolumne ja sehr gerne, aber dieses Mal konnte ich die kaum zu Ende lesen. Der Mann wird ja quasi als lusterfüllendes, lebloses Ding dargestellt ,für den Sex nur reinstecken, abspritzen und schlafen legen ist.
Männer sind genau wie Frauen an verschiedenen Stellen sensibel und erogen. Der Penis ist nicht die einzige Stelle, die man streicheln kann. Genau wie viele Frauen sind Männer an den Brustwarzen empfindlich, an den Schenkeln, am Po und an vielen anderen Stellen. Was soll dieses Klischee, dass Männer nicht gerne davor und danach kuscheln? Herr Clement betet uns vor, dass Mann auf die Bedürfnisse der Frau eingehen soll und Frau auf die des Mannes nicht? Auch Männer können plötzlich keine Lust auf Sex haben, weil ihnen die Arbeit oder die Kinder im Kopf rumgehen oder weil sie einfach gerade keine Lust haben.
Gerade von einem männlichen Sexualexperten habe ich mehr erwartet.

Frauen lügen!
ich selbst bin eine frau und mir ist die penisgröße sehr wichtg wie mir auch sex sehr wichtig ist.
und ich kenne KEINE frau der die größe nicht wichtig ist, allerdings würde sie das nie einem mann erzählen. diejenigen denen die größe unwichtig ist, kennen den unterschied nicht weil sie immer nur nen kleinen hatten.
nirgends wird so viel gelogen wie in beziehungen und wenn es um sex geht. außerdem finde ich es immer lustig wenn männer frauen erklären wie sie ihren sex empfinden.
tipp für männer glaubt euren frauen nicht alles - weder den orgasmus noch ihre vorliebe für männer mit 13 cm. das will keine :)
was richtig ist, das ist die tatsache, dass frauen auf andere dinge MEHR wert legen und dahingehend kompromisse machen. zb bankkonto ist wichtiger als penis. aber dafür betrügen sie dann eben auch sehr oft ihre männer und behaupten er habe sich nicht genügend um sie gekümmert. viele frauen sind zu verklemmt um ihrem mann zu sagen, dass er ihnen zu klein ist. sie wollen ihn nicht verletzen.

es geht nicht um sowas subjektives wie aussehen. der penis hat ja auch eine funktionalität. das aussehen weniger.
und wenn man durch einen kleinen penis niemals die befriedigung bekommt die ein großer bringt, und das hat nicht zwingend was mit dem orgasmus zu tun, dann ist man auf dauer unzufrieden und die beziehung bekommt auch risse

Die Anatomie ist ausschlaggebend! Es gibt Frauen denen schmerzen schon 14 cm. Das ist eine Tatsache, weil ich mich mit genug Frauen darüber unterhalten habe. Sollten Sie mir nicht glauben , sprechen Die mit ihrem Frauenarzt. Frauen die auf große Penisse stehen , genauso wie Männer die auf große Büste stehen , leben ihr Fetischismus aus. Nicht mehr und nicht weniger. Zur reinen Fortpflanzung bedarf es 7 !cm . Ich laß mal ein Buch , Titel entfallen aber von einer Frau geschrieben , dass viele Frauen die auf einen großen Penis stehen , ein Problem mit ihrer eigenen Sexualität haben u d den Mann dafür verantwortlich machen, hat er denn einen kleinen Penis. Immerhin spielt sich auch sehr viel im Kopf ab. Chemische Prozesse etc.... .

Sie sind somit eine Elefantenkuh, um mal den Artikel zu zitieren.
Die Penisgröße hat klar den sozialen Status der Frau als Mediator.
Sex and the City ist bei den U-36 Akademikerinnen doch absoluter Maßstab.
Dass Frauen heute mehr Pornos schauen als Männer trägt auch nicht gerade zur Präferenz für kleine Genitalien bei. Wenn man mal bedenkt, dass 85 Prozent der Männer unter der ersten Standardabweichung nach oben liegen, sind wohl viele Frauen Lügner.

Übrigens: Astrids Hinweis, dass das "Bankkonto" wichtiger ist, finde ich auch nicht gerade moralisch ansprechend.
Dass alle Frauen bei der Angabe der Größe lügen halte ich für ein Gerücht.

Wenn Astrid zu dem einen Prozent an Riesenelefantenkuh gehört ,dann braucht sie eben auch ihren Riesenpenis.

Danke, Kamasutra

@Bartträgersindnichtmehrhip sie liegen sehr falsch. die weibliche scheide hat die biologisch notwendige eigenschaft sehr dehnbar zu sein. außerdem ist sie ein muskelring. und muskeln kann man trainieren so auch die scheide. die erregung macht die scheide weiter und feuchter. ergo ist eine frau die beim sex schmerzen hat eher zu wenig erregt als dass der penis zu groß ist.

der hinweis mit dem bankkonto bezog sich im übrigen nicht auf mich, sondern auf die mehrzahl der frauen, denen wissenschaftlich erwiesen, der gesellschaftliche wie finanzielle status wichtiger ist, als aussehen, sex etc,
je mehr eigenen status die frau dabei hat, umso wichtiger ist ihr der status beim mann.
das heißt, eine chefärztin wird niemals den krankenpfleger zum partner auswählen. der chefarzt die krankenschwester schon.
heruntergebrochen heißt das, männer wollen schönheit und sex, frauen wollen status und geld. ich habe mir das nicht ausgedacht, das haben soziologen in jahrelangen untersuchungen belegt.

und um meine meinung zu untermauern hier noch ein paar umfragen und studien.
http://www.welt.de/finanz...

Manfred Hassebrauck

Der 49-jährige Sozialpsychologe über die Gesetze der Partnerwahl

SPIEGEL: Ihr neues Buch heißt "Warum wir aufeinander fliegen". Was treibt den Menschen zu welchem Partner?

Hassebrauck: Männer legen Wert aufs Aussehen. Frauen achten auf den Status, finanzielle Sicherheit, auf die Bereitschaft, eine Bindung einzugehen.

SPIEGEL: Klingt gestrig.

Hassebrauck: Es ist empirisch gut bestätigt - weltweit. Dass Männer mehr als Frauen aufs Aussehen achten, hat eine Studie in 37 Kulturen gezeigt.

SPIEGEL: Wie erklären Sie sich das?

Hassebrauck: Finanziell gesehen sind Frauen immer noch stärker von Männern abhängig, auch weil sie weniger Karrierechancen haben. Doch auch Frauen mit hohem Status ist materielle Sicherheit beim Mann wichtig. Dass Frauen wählerischer sind, ist wohl ein evolutionäres Relikt: Ihre elterlichen Investitionen waren immer höher. Wurden sie schwanger, mussten sie mehr Kraft für die Nachkommen aufwenden.

SPIEGEL: Und dann sollte wenigstens der Gen-Geber etwas taugen?

Hassebrauck: Genau. Wenn Frauen fremdgehen, versuchen sie sich zu verbessern. Interessant ist, dass sich ihre Ansprüche je nach Zyklusphase verschieben: Während der fruchtbaren Tage analysieren sie ihre Partnerschaft besonders kritisch; dann sind ihnen Gemeinsamkeiten wichtig - und Sex. An den rund 20

Hallo Astrid
Ich empfehle Ihnen ihre fixen Ideen zu überdenken und weniger bei Elitepartner zu surfen.
Denn ihr zitiertes Beispiel mit der "Chefärztin" scheint sich zu sehr am Vorabendprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender zu orientieren. Ich will nicht Alt- und Neuverträge mit Effekt auf die Privatliquidation diskutieren, kann Ihnen aber sagen, dass der Arztberuf wohl nur noch in ihrer Altersgruppe (ca 50) den Topstar darstellt (ich empfehle die Diskussion um die medizinische Promotionsordnung als Beispiel).

Ihre anatomischen Einlassungen sind zwar korrekt, vernachlässigen aber die Variabilität in der Länge dieses ,Ihres Muskelringes.
Unsere Kamasutrafreunde um Herrn Clement haben die 3-Teilung ja bereits vorgenommen. Sie sollten also nicht den Fehler machen für alle Frauen zu sprechen. Nicht jede Frau ist eine Elefantenkuh und die Normalverteilung müsste eigentlich festlegen, dass eine normalgroße SCheide und ein normalgroßer Penis, den wohl circa 65 Prozent der jeweiligen Merkmalsträger haben am besten zusammen passen.

Es ist ja unwahrscheinlich ,dass 99 Prozent der Frauen unbefriedigt durch unser Land laufen und permanent ihre Männer betrügen. (wenn man mal unterstellt, dass 100 Prozent sich mit 100 Prozent in einer Paarbeziehung befänden). Nur 2 Prozent der Männer haben ja einen großen Penis.

Wenn sich die Elefantekuh ein bisschen verrenkt ,dann müsste sie sogar mit einen normalgroßen,nicht kleinen Penis zu "Rande" kommen

"die erregung macht die scheide weiter und feuchter. ergo ist eine frau die beim sex schmerzen hat eher zu wenig erregt als dass der penis zu groß ist."

Nein es gibt eindeutig zu große Penisse, die man einfach nicht drin haben will, weil es schon weh tut, wenn man sich vorstellt, dass sie nur in die Nähe der Vagina kommen. Eine Bekannte von mir hatte so einen One Night Stand abgebrochen, weil der Typ einfach zu gut bestückt war.

" sondern auf die mehrzahl der frauen, denen wissenschaftlich erwiesen, der gesellschaftliche wie finanzielle status wichtiger ist, als aussehen, sex etc,.....frauen wollen status und geld. ich habe mir das nicht ausgedacht, das haben soziologen in jahrelangen untersuchungen belegt."

Das halte ich für ein Gerücht. Mir und allen meinen Freundinnen ist Aussehen auf jeden Fall sehr wichtig. Zusammen mit Persönlichkeit auf Nummer 1 der Liste. Ob er Geld hat oder nicht, ist unerheblich und ich bin auch Akademikerin. Er sollte zwar schon intellektuell mit mir auf einem Niveau sein, aber wie gesagt, ob er viel Geld verdient ist irrelevant
Und nochmal: wirklich allen ist Aussehen sehr wichtig: egal ob für eine Beziehung oder nur Sex. Ich könnte mir nicht ansatzweise vorstellen mit einem Mann ins Bett zu gehen, der mich vom Optischen her anmacht.

astridt: Sie stehen auf größere Penisse? Das sei Ihnen unbenommen. Ist halt Ihr persönlicher Geschmack. Ich denke aber nicht, dass das auf die Mehrheit der Frauen übertragbar ist.
Der deutsche Durchschnitt ist glaube ich 15 cm im erigierten Zustand und das ist für meinen Geschmack absolut genug. Mehr brauche ich nicht. Daher denke ich schon, dass es sehr wohl etwas mit der Anatomie zu tun hat und inwiefern Frau und Mann dahingehend zusammenpassen. Nicht alle Frauen sind ja untenrum gleich gebaut, genauso wenig wie alle Männer

Wolf9: Dann pass ich einfach nicht in diese Gruppe und auch keine andere Frau die ich kenne. Uns sind Status vollkommen unwichtig. Intelligenz, Bildung ist wichtig, ja, Einkommen und Status aber nicht.
Und vergessen Sie Aussehen bitte nicht. Das gehört auch noch ganz oben auf die Liste

Dann entsprechen sie und ihre zahlreichen Bekannten eben nicht der statistischen Häufigkeit.
Diese Präferenzen wurden über viele Kulturen ermittelt.
Das Aussehen kommt erst am letzter Stelle. Nicht zu vergessen, dass Intelligenz und Bildung oft im kausalen Zusammenhang mit dem Einlommen stehen.
Die Rangliste der männlichen Eigeschaften einer Onlinplattform auf der Partnermarkt heißt :
1. Charakter
2. Humor
3. Einkommen
4. Bildung
5. Aussehen

Das ist vermutlich das, was "offiziell" angekreuzt wird... letzten Endes, wenn man alle Kriterien nacheinander abarbeitet, kommt man außerdem sowieso immer zum selben Ergebnis, egal in welcher Reihenfolge man vorgeht. Etwas anderes wäre, wenn man nach Punkt 3. stoppen würde. Aber ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass das Aussehen allgemein gesprochen komplett irrelevant ist.

Das ist keine Reihenfolge sondern eine Rangliste. Das das Aussehen erst an fünfter Stelle kommt, bedeutet nicht das es irrelevant ist. Es ist nur eben nicht ganz so wichtig, wie die weiter oben angeordneten Eigenschaften.
Die Rangliste für Frauen:
1. Charakter
2. Humor
3. Aussehen
4. Bildung
5. Einkommen
1. und 2. sind bei Mann und Frau gleich und stehen für ein möglichst harmonisches und konfliktarmes Zusammenleben.
Ab Drittens gehen die interressanten Unterschiede in den Präferenzen los.

Wenn's von einem Mann gebracht wird, sagt das Zitat wohl mehr über dessen eigene Ausstattung als über die Vorstellungen der Frauen; wie ich überhaupt zu der Annahme neige, der Urheber ist ebenfalls männlich. ;-P Vielleicht wär's trotzdem nicht ganz ohne Grundlage, zumindest insofern "Größe" offensichtlich nicht gleich "Größe" ist. Betonung aber immer noch auf wär, wär eben, wären derart pauschale Aussagen denn jemals ernst zu nehmen.

Habe sogesehen nie verstanden, wieso für sein Ding hierbei andere Gesetze gelten sollten als für ihres, bedenkt man etwa, was es für eine erstaunliche Spanne gibt, so es (z.B.) darum geht, was sich Männer unter "optimalen Schamlippen" vorstellen. Da ist ausnahmslos alles bei! Und sofern sich das Verhältnis Frauen->Schwänze davon nennenswert unterscheidet, tut es das nur insofern sie diesem Aspekt (bekanntlich) weit weniger Beachtung und Gedanken schenken.

Gleichwohl mag rein techn. einleuchten, dass sowohl im Sinne der Penetration, als auch bzgl. "optischen Impacts" schieres Volumen tendenziell ausschlaggebender sein dürfte als unspezifizierte "Größe", und ein Mehr an Umfang mutmaßlich mehr Effekt erzielt als ein Mehr an Länge. Viele Frauen schätzen aber auch eine gewisse Symmetrie, ein Grund mehr, obige "Formel" für Männerfantasie zu halten. ;-)

In Wahrheit bezweckt die Obsession mit und Flucht ins Dimensionale aber doch nur eines (und warum wohl): Von dem abzulenken, was - wenn denn! - wirklich zählt. Und das ist Härte. Härte. Härte. Härte.

Es gibt einen Unterschied zwischen wohlüberlegten Äusserungen über Guten Sex und der Realität etwa in Clubs. Gut bestückte (und auch noch muskulöse) Jungs haben einen Trophy-Wert - ebenso wie heraus gemachte Frauen. Natürlich sagt jeder: Großer Busen, künstliche Wimpern und verführersiches Make Up sind "ganz unwichtig" - Silikon? Einfach schrecklich. Aber Samstag Nacht ist das ausgeschaltet ... Auf lange Sicht wird natürlich niemand sein Glück auf dicke Brüste oder dicke Penisse aufbauen wollen

"Es gibt einen Unterschied zwischen wohlüberlegten Äusserungen über Guten Sex und der Realität etwa in Clubs. Gut bestückte (und auch noch muskulöse) Jungs haben einen Trophy-Wert - ebenso wie heraus gemachte Frauen."

Was für eine Art von Clubs besuchen Sie denn, Sie Schlingel ;-)

Ach ja, wenn wir schon dabei sind, aufzurechnen. Die wenigsten Frauen wissen mit einem Penis richtig umzugehen. Da wird dran rumgerüttelt und rumgeschüttelt, als sei es der Schaltknüppel eines Rallyeautos auf einer holprigen Sonderprüfung der "Dakar".

"Dann fragen viele: Ja, wie hättest du es denn gerne, was soll ich tun? Die Antwort aber wird lauten: Genau diese Gebrauchsanweisung möchte ich dir nicht geben, denn Sex nach Gebrauchsanweisung will ich nicht. "

Immer sich über mangelnde Kommunikation beschweren aber dann auch keine vernünftige Antwort geben wollen...

"Presslufthammerprinzip"

Was genau darf man sich da darunter vorstellen? Stoßen bis es Flammen wirft? Wer das (und vor allem zur falschen Zeiz) einsetzt, der kann keinen eventuellen Größennachteil wettmachen. Wirklich nicht.
Wenn er denn vom Gefühl wirklich zu klein für die Frau erscheint, dann kann man mit den Fingern davor oder danach stimulieren oder mit Dildo, wenn es beiden (!) Spaß macht. Letztendlich ist Sex aber so viel mehr als nur die Penetration der Vagina mit dem Penis.

unser gesellschaftssystem lebt davon, dass es ein permanentes gefühl des mangels und ungenügens erzeugt, aus dem es sein wachstum generiert, um weitere produkte auf den markt werfen zu können

gerade im bereich zwischenmenschliches und sexualität ist die diskussion immer mehr abgekommen von begriffen wie "liebe" etc... das sex einfach was schönes ist, was man zusammen machen kann, der wunsch nach harmonie und familiarität , wurde ersetzt durch vorstellungen wie einen markt, auf der man die konkurrenten eliminieren muss. die frau hat nie lust auf sex, der mann permanent. drum muss die frau immer noch schöner und noch schlanker und noch jünger wirken, dafür muss sie sich anstrengen. der mann ist nie genug, deshalb muss er immer noch reicher, und noch selbstbewusster werden etc. daraus kann man ökonomisches wachstum generieren, aus dem einimpfen von unsicherheit und konkurrenzdruck in die menschen, die sie durch konsum zuschütten sollen:

wenn du parfum x kaufst, bist du eine tolle frau.
wenn du auto y fährst, bist du ein toller mann etc.
streng dich an, du bist NIE genug, du musst noch viel mehr arbeiten, viel mehr kaufen, um liebe zu verdienen.

dies funktioniert aber weniger und weniger, da glücklicherweise immer mehr menschen erkennen, dass das glück im hier und jetzt liegt und das 21. paar schuhe und das noch dickere auto ihr glück nicht mehr steigern können.

zum begriff "glück" gibt es einen prima artikel auf wikipedia:
https://de.wikipedia.org/...

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