Lettland Sehnsucht nach Peripherie

Lettland gehörte noch zur Sowjetunion, als der Bildhauer Aigars Bikše, damals jugendlich, zum ersten Mal von dem verlassenen Herrenhaus hörte, das er heute bewohnt. Es liegt abseits jeder Urbanität, rund 100 Kilometer vor der Hauptstadt Riga, wo Bikše als Dozent der lettischen Kunstakademie arbeitet. Inzwischen zieht er seinen noch unfertigen Landsitz der Stadt vor. Hier draußen, sagt er, sei er allein Herr über seine Zeit. Seit eine Schafherde auf dem Anwesen lebt, muss er nicht einmal mehr Rasen mähen. Freunde von Freunden hat Aigars Bikše besucht.

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